Mitgliederversammlung des KV Stuttgart im Zeichen der OB-Wahl

Publikation - geschrieben am Dienstag, 24. November 2020 - 13:12

20 Vertreter*innen verschiedener Mitgliedsorganisationen der Landeshauptstadt hatten sich zu einem kleinen Marathon zusammen gefunden. Die Mitgliederversammlung des KV Stuttgart wurde in drei jeweils 15 Minuten lange Fragerunden mit den aussichtsreichsten Kandidaten der Oberbürgermeisterwahl eingebettet.

Frank Nopper, Hannes Rockenbauch und Marian Schreier standen den Paritäterinnen und Paritätern für ein paar aktuelle Fragen zur Verfügung, bevor die Bürger*innen in Stuttgart am Sonntag ihren neuen Oberbürgermeister wählen.

In der 2-stündigen Versammlung selbst standen die aktuelle Situation der Träger und die Strategien der Verbandsarbeit im Fokus.

Nach einer Begrüßung durch die Kreisvorsitzende Judith Vowinkel und einem ersten Kennenlernen berichtete die Vorsitzende von der Arbeit des Kreisvorstands auf lokaler und regionaler Ebene. Die Vorständinnen und Vorstände bringen sich aktiv in die Gremienarbeit der Landeshauptstadt ein. Insbesondere in der LIGA (Karin Dressel, AGDW e.V.), dem Jugendhilfeausschuss (Dagmar Preiss, Gesundheitsladen e.V.), dem Beirat für Gleichstellungsfragen (Judith Vowinkel) und verschiedenen Fachgremien (Eberhard Müller, Sozialberatung; Tatjana Funk, Vereinigung der Waldorfkindertageseinrichtungen; Stephanie Biesinger, Lagaya e.V.) werden die paritätischen Positionen aktiv vertreten. Hinzu kamen Arbeitsgruppen zur Bewältigung der Pandemie, die gemeinsame Erstellung von Pressemitteilungen zum Doppelhaushalt und einem Nachruf auf die überraschend verstorbene Marie Luise Stöger, langjähriges Mitglied im Kreisvorstand.

Insbesondere zur Rolle des PARITÄTISCHEN in der Liga der Wohlfahrtspflege Stuttgart hat der Vorstand eine Strategie entwickelt, die gemeinsam mit der Leitung der Regionalgeschäftsstelle erfolgreich umgesetzt wurde und zu einer Klausur der Liga sowie zur Erstellung einer Geschäftsordnung geführt hat.

Eine aktive Rolle nimmt der Kreisverband auch im Regionalverbund ein, indem er die neuen Vorständinnen und Vorstände bei der Einarbeitung unterstützt.

Verschiedene Veranstaltungen, z.B. das Sozial-Politische Forum zur Oberbürgermeister*innen-Wahl im Oktober, die Auftaktveranstaltung des Regionalverbundes im März, das Radio RiO-Projekt, ... belegen ein intensives Jahr.

Beim Austausch der anwesenden Mitgliedsorganisationen kristallisierten sich 4 Kernthemen heraus, für die sich die Paritäter*innen lokale Strategien überlegten: Digitalisierung, Angebotseinschränkungen durch die Pandemie, Umgang mit Mehrausgaben / Mindereinnahmen und die Sicherung der Trägerfinanzierung auf kommunaler Ebene. In der nächsten Vorstandssitzung im Dezember werden diese Themen Teil der Planungen des Jahres 2021 sein.

 

 

 

 

 

 

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