Allein in den Mitgliedsorganisationen des Paritätischen Baden-Württember engagieren sich 40.000 Menschen freiwillig. Ob in der Flüchtlingshilfe, als Vorstand eines Vereins, in der Betreuung von Kindern und Jugendlichen oder bei der Freizeitbegleitung von Menschen mit Behinderung: Ein großer Teil sozialer Arbeit ist ohne Ehrenamt undenkbar. Allen Engagierten gebührt unser Dank, denn freiwilliges Engagement stärkt den Zusammenhalt unserer Gesellschaft.
Anlässlich des Tags des Ehrenamts zeigt der Paritätische Baden-Württemberg mit zwei innovativen Projekten, wie freiwilliges Engagement im Land zukunftsfähig wird – durch neue Kompetenzen, künstliche Intelligenz und intersektorale Zusammenarbeit.
Millionen Menschen in Baden-Württemberg engagieren sich freiwillig – in Vereinen, Initiativen und Selbsthilfeorganisationen. Sie sind das Rückgrat unserer Gesellschaft. Doch demografischer Wandel, veränderte Lebensgewohnheiten und die Digitalisierung stellen Ehrenamtliche und ihre Organisationen vor neue Herausforderungen:
- Generationenwechsel in den Vereinen und Organisationen
- fehlendes Know-how für moderne Verwaltungs- und Managementprozesse
- komplexe gesellschaftliche Fragen, die kein einzelner Sektor allein lösen kann.
Innovative Projekte und interdisziplinäre Ansätze werden immer wichtiger.
Wir stellen zwei zukunftsweisende Projekte vor, die zeigen, wie Engagement zukunftsfähig gestaltet werden kann:
- Zukunftsfit – Generationswechs...
Mit einem Dreiklang aus Kompetenzaufbau, individueller Beratung und Technologietransfer begleitet Zukunftsfit zivilgesellschaftliche Organisationen bei der Modernisierung – vom sensiblen Generationenwechsel bis zum praktischen KI-Einsatz im Freiwilligenmanagement. - Challenge.Intersektoral – Gren...
Gemeinsam mit dem Diözesancaritasverband Rottenburg-Stuttgart und der Intersectoral School of Governance Baden-Württemberg (ISoG BW) bringt die Challenge.Intersektoral Verwaltung, Wirtschaft und Zivilgesellschaft an einen Tisch. In interdisziplinären Teams entstehen pro bono konkrete Lösungen für festgefahrene Herausforderungen – auch für Organisationen aus dem Engagement.
Beide Projekte machen deutlich: Damit freiwilliges Engagement auch morgen wirkt, braucht es neue Wege, mutige Kooperationen und verlässliche Unterstützung. Wir appelieren auch an die Landespolitik, das Engagement im Land weiterhin gezielt zu stärken – mit themenoffener Förderung, schlanken Verfahren, mehrjähriger Finanzierung und Freiraum für innovative Ansätze.
Denn: Wer heute in Engagement investiert, stärkt die Gesellschaft von morgen.