SLAY! Your career - Modellprojekt zur arbeitsweltbezogenen Jugendsozialarbeit

SLAY! Your career

Wir sehen hin, wo andere wegschauen – Perspektiven für junge Menschen am Übergang Schule-Beruf in Baden-Württemberg.

Jedes Jahr verlieren tausende junge Menschen in Baden-Württemberg den Anschluss an Schule, Ausbildung und Gesellschaft. Sie fallen durch die Raster der Hilfesysteme – aber nicht bei uns.

"SLAY! Your career" ist ihre Brücke zurück ins Leben.

Als Projekt der arbeitsweltbezogenen Jugendsozialarbeit schaffen wir an mehreren Standorten im Land neue Perspektiven. Wir bauen auf:

  • Bedingungsloses Vertrauen statt Druck.
  • Maximale Flexibilität statt starrer Regeln.
  • Eine Kultur, in der junge Menschen immer wieder willkommen sind.

Wir unterstützen junge Menschen dabei, ihren eigenen Weg am Übergang von der Schule in den Beruf zu finden und ihre Zukunft selbst zu gestalten.

Das Projekt in Kürze

„SLAY! Your career“ ist ein Modellprojekt der arbeitsweltbezogenen Jugendsozialarbeit (aJusa) nach § 13 SGB VIII. Es richtet sich an junge Menschen bis 27 Jahre, die am Übergang von der Schule in den Beruf von den bestehenden Regelangeboten nicht mehr erreicht werden.

  • Laufzeit: Projektförderphase I 09/2023–12/2025, Projektförderphase II (Verlängerungsjahr) 01/2026–12/2026
  • Finanzierung: Ministerium für Soziales, Arbeit und Gesundheit Baden-Württemberg, aus Landesmitteln, die der Landtag Baden-Württemberg beschlossen hat
  • Antragstellerin: Landesarbeitsgemeinschaft Jugendsozialarbeit Baden-Württemberg (LAG JSA BW)
  • Koordination (Regiestelle): Der Paritätische Baden-Württemberg, als Mitglied der LAG JSA BW
  • Durchführung vor Ort: freie Träger an den Modellstandorten (siehe „Standorte“)

Ziele

  • Für die jungen Menschen: persönlich stärken, berufliche Perspektiven eröffnen, Anbindung an die Regelsysteme (Bildung, Arbeitsmarkt) wiederherstellen
  • Für den Sozialraum: vor Ort ein funktionierendes, alternatives Angebot der aJusa etablieren und die Zusammenarbeit zwischen den lokalen Akteuren verbessern
  • Für die Fachpraxis: Projekterfahrungen in übertragbare Standards und landesweite Handlungsempfehlungen für das gesamte Arbeitsfeld überführen

Im Verlängerungsjahr 2026 liegt der Schwerpunkt zusätzlich auf Auswertung & Standardisierung der erfolgreichen Ansätze, ihrer nachhaltigen Verankerung in lokalen Netzwerken (Jobcenter, Schulen u. a.), landesweitem Wissenstransfer sowie der Vorbereitung der Verstetigung in die Regelförderung.

Wie die Arbeit verläuft

Das Projekt setzt auf einen niedrigschwelligen, flexiblen und beziehungsorientierten Ansatz. Im Mittelpunkt steht der Aufbau einer belastbaren Vertrauensbeziehung, die durch ein „Willkommen-zurück“-Prinzip auch nach Rückschlägen Stabilität bietet – Abbrüche führen nicht zum Ausschluss aus dem Angebot.

Die pädagogische Arbeit ist methodisch vielfältig:

  • aufsuchende Arbeit, auch im ländlichen Raum
  • Enge Kooperation mit Berluflichen Schulen
  • individuelles Case-Management mit fester Bezugsperson
  • kreative und niedrigschwellige Gruppenangebote

Rechtliche Grundlage ist § 13 SGB VIII – als Soll-Vorschrift faktisch eine Handlungspflicht. Diese flexible Arbeitsweise macht das Projekt zu einer Brücke zwischen den jungen Menschen und dem institutionellen Hilfesystem, mit dem Ziel einer „warmen“ Übergabe in die Regelangebote.

Wirkung und Erfolge

Aktuelle Zahlen

Insgesamt haben vom Projektstart Anfang 2024 bis Ende Juni 2026 an den fünf Standorten 156 junge Menschen teilgenommen. An allen Orten übersteigt die Nachfrage die Zahl an verfügbaren Plätzen im Projekt. Dies zeigt den hohen Bedarf. 

Seit Beginn des Projekts sind bereits 93 Teilnehmende ausgetreten. Die Verbleibe verteilten sich wie folgt: 

ZahlenZahlen

 

 

 

 

 

 

 

Von neun weiteren Personen ist der Verbleib unbekannt bzw. besteht kein Kontakt mehr wegen Umzug o.Ä.

Bemerkenswert ist, dass bei über der Hälfte der ausgetretenen Teilnehmenden (48) die direkte Anschlussvermittlung in Ausbildung, Arbeit, Schule oder einen Freiwilligendienst gelungen ist. Weitere 20 junge Menschen konnten an Unterstützungsangebote verschiedener Rechtskreise angebunden werden. 18 Projektteilnehmer*innen wurden erfolgreich in eine therapeutische Maßnahme vermittelt. Für letztere ist dies der erste Schritt, um sich psychisch und gesundheitlich zu stabilisieren, sodass die Entwicklung einer (beruflichen) Zukunftsperspektive möglich wird. 

Über die sehr gute Vermittlungsquote hinaus zeigt das Projekt auch auf weiteren Ebenen positive Wirkungen.

Wirkung und Erfolge

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Aktuelle Zahlen

Insgesamt haben vom Projektstart Anfang 2024 bis Ende Juni 2026 an den fünf Standorten 156 junge Menschen teilgenommen. An allen Orten übersteigt die Nachfrage die Zahl an verfügbaren Plätzen im Projekt. Dies zeigt den hohen Bedarf. 

Seit Beginn des Projekts sind bereits 93 Teilnehmende ausgetreten. Die Verbleibe verteilten sich wie folgt: 

ZahlenZahlen

 

 

 

 

 

 

 

Von neun weiteren Personen ist der Verbleib unbekannt bzw. besteht kein Kontakt mehr wegen Umzug o.Ä.

Bemerkenswert ist, dass bei über der Hälfte der ausgetretenen Teilnehmenden (48) die direkte Anschlussvermittlung in Ausbildung, Arbeit, Schule oder einen Freiwilligendienst gelungen ist. Weitere 20 junge Menschen konnten an Unterstützungsangebote verschiedener Rechtskreise angebunden werden. 18 Projektteilnehmer*innen wurden erfolgreich in eine therapeutische Maßnahme vermittelt. Für letztere ist dies der erste Schritt, um sich psychisch und gesundheitlich zu stabilisieren, sodass die Entwicklung einer (beruflichen) Zukunftsperspektive möglich wird. 

Über die sehr gute Vermittlungsquote hinaus zeigt das Projekt auch auf weiteren Ebenen positive Wirkungen.

Fachstandards

Im Projekt „SLAY! Your career“ haben Fachkräfte der arbeitsweltbezogenen Jugendsozialarbeit (aJusa) drei Jahre lang mit jungen Menschen bis 27 Jahre niedrigschwellige Ansätze erprobt und weiterentwickelt. Die Erfahrungen haben sie gemeinsam ausgewertet und daraus Fachstandards erarbeitet. Diese Standards beschreiben die Grundsätze, die Haltung, die Methoden und die Rahmenbedingungen, die für den Erfolg mit dieser Zielgruppe nötig sind.

Das Handbuch richtet sich an Fachkräfte, Träger und Kommunen, die aJusa umsetzen oder aufbauen wollen. Es gibt Orientierung für die fachliche Gestaltung der Arbeit und benennt, welche Rahmenbedingungen gebraucht werden.

 

Fachstandards

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Im Projekt „SLAY! Your career“ haben Fachkräfte der arbeitsweltbezogenen Jugendsozialarbeit (aJusa) drei Jahre lang mit jungen Menschen bis 27 Jahre niedrigschwellige Ansätze erprobt und weiterentwickelt. Die Erfahrungen haben sie gemeinsam ausgewertet und daraus Fachstandards erarbeitet. Diese Standards beschreiben die Grundsätze, die Haltung, die Methoden und die Rahmenbedingungen, die für den Erfolg mit dieser Zielgruppe nötig sind.

Das Handbuch richtet sich an Fachkräfte, Träger und Kommunen, die aJusa umsetzen oder aufbauen wollen. Es gibt Orientierung für die fachliche Gestaltung der Arbeit und benennt, welche Rahmenbedingungen gebraucht werden.

 

Handlungsanforderungen

Handlungsanforderungen zur strukturellen Verankerung der aJusa in Baden-Württemberg 

Das Modellprojekt „SLAY! Your career" zeigt: arbeitsweltbezogene Jugendsozialarbeit wirkt. Junge Menschen, die jahrelang ohne institutionellen Kontakt waren, fassen wieder Vertrauen, Perspektiven entstehen, wo vorher keine existierten. An allen Modellstandorten übersteigt die Nachfrage das Angebot deutlich – ein klares Zeichen für den hohen Bedarf. Doch mit Ende der Projektförderung stellt sich die zentrale Frage: Wie wird aus einer erfolgreichen Erprobung eine verlässliche, dauerhafte Leistung? Wie lässt sich aJusa strukturell in der kommunalen und Landesinfrastruktur verankern? 

Genau diese Fragen verfolgte das Projekt im vorliegende Papier „Handlungsanforderungen zur strukturellen Verankerung der aJusa in Baden-Württemberg". Es ist das Ergebnis einer dreijährigen Zusammenarbeit von freien Trägern der Jugendhilfe, der Landesarbeitsgemeinschaft Jugendsozialarbeit BW und dem Paritätischen Wohlfahrtsverband BW. 

Die Handlungsanforderungen sind modular aufgebaut und können einzeln oder in Kombination für politische Gespräche, Gremienarbeit und Haushaltsberatungen genutzt werden. Sie sind ein Plädoyer dafür, Verantwortung dort zu übernehmen, wo sie erforderlich ist – damit aus einem gesetzlich möglichen Angebot eine tatsächlich vorgehaltene, dauerhafte Struktur wird.

Handlungsanforderungen

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Handlungsanforderungen zur strukturellen Verankerung der aJusa in Baden-Württemberg 

Das Modellprojekt „SLAY! Your career" zeigt: arbeitsweltbezogene Jugendsozialarbeit wirkt. Junge Menschen, die jahrelang ohne institutionellen Kontakt waren, fassen wieder Vertrauen, Perspektiven entstehen, wo vorher keine existierten. An allen Modellstandorten übersteigt die Nachfrage das Angebot deutlich – ein klares Zeichen für den hohen Bedarf. Doch mit Ende der Projektförderung stellt sich die zentrale Frage: Wie wird aus einer erfolgreichen Erprobung eine verlässliche, dauerhafte Leistung? Wie lässt sich aJusa strukturell in der kommunalen und Landesinfrastruktur verankern? 

Genau diese Fragen verfolgte das Projekt im vorliegende Papier „Handlungsanforderungen zur strukturellen Verankerung der aJusa in Baden-Württemberg". Es ist das Ergebnis einer dreijährigen Zusammenarbeit von freien Trägern der Jugendhilfe, der Landesarbeitsgemeinschaft Jugendsozialarbeit BW und dem Paritätischen Wohlfahrtsverband BW. 

Die Handlungsanforderungen sind modular aufgebaut und können einzeln oder in Kombination für politische Gespräche, Gremienarbeit und Haushaltsberatungen genutzt werden. Sie sind ein Plädoyer dafür, Verantwortung dort zu übernehmen, wo sie erforderlich ist – damit aus einem gesetzlich möglichen Angebot eine tatsächlich vorgehaltene, dauerhafte Struktur wird.

Safe Space - Kurzfilm aus dem Projekt

Wie der Film entstanden ist 

In der täglichen Projektarbeit begegnen unseren Fachkräften junge Menschen, die den Anschluss an Schule, Ausbildung und Arbeit verloren haben. Immer wieder haben wir erlebt: Kaum jemand außerhalb dieses Feldes kann sich vorstellen, wie es ihnen tatsächlich geht – was sie durchmachen, was sie fühlen, warum der Übergang aus eigener Kraft oft nicht gelingt. Sie kommen in der öffentlichen Wahrnehmung kaum vor.

Genau das wollten wir ändern. Im Rahmen des Modellprojekts haben wir einen Film produziert, der diese Lebenslagen für alle transparent und emotional zugänglich macht – jenseits von Statistiken und Fachsprache. Dieser Film ist unser Ergebnis: ein Blick auf die jungen Menschen am Übergang von der Schule in den Beruf, die sonst unsichtbar bleiben.

Was transportiert der Film

Der Film erzählt keine durchgehende Geschichte. Er macht ein Gefühl sichtbar – die Orientierungslosigkeit und das Gefühl, keinen Ausweg zu finden, das viele junge Menschen am Übergang begleitet. Tag und Nacht, drinnen und draußen fließen dabei ineinander; ob sich alles tatsächlich abspielt oder im Kopf, bleibt offen. Wer nach einer klaren Handlung oder Erklärung sucht, wird bewusst keine finden: Dieser Film will nicht verstanden, sondern nachempfunden werden.

Nur eines kehrt in jeder Szene wieder: ein kleiner Hinweis an Wand, Tür oder im Bus. Er steht für ein niedrigschwelliges aJusa-Angebot, das immer da ist – die ausgestreckte Hand, auch wenn sie noch nicht ergriffen wird.

Wofür der Film gedacht ist 

Der Film ist bewusst zum Weitergeben gemacht. Er darf und soll bei Veranstaltungen gezeigt werden und eignet sich als Aufhänger, um auf die Lebenslagen junger Menschen am Übergang Schule–Beruf aufmerksam zu machen – in Fachgesprächen, in der Gremienarbeit oder in der Öffentlichkeitsarbeit.

Safe Space - Kurzfilm aus dem Projekt

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Wie der Film entstanden ist 

In der täglichen Projektarbeit begegnen unseren Fachkräften junge Menschen, die den Anschluss an Schule, Ausbildung und Arbeit verloren haben. Immer wieder haben wir erlebt: Kaum jemand außerhalb dieses Feldes kann sich vorstellen, wie es ihnen tatsächlich geht – was sie durchmachen, was sie fühlen, warum der Übergang aus eigener Kraft oft nicht gelingt. Sie kommen in der öffentlichen Wahrnehmung kaum vor.

Genau das wollten wir ändern. Im Rahmen des Modellprojekts haben wir einen Film produziert, der diese Lebenslagen für alle transparent und emotional zugänglich macht – jenseits von Statistiken und Fachsprache. Dieser Film ist unser Ergebnis: ein Blick auf die jungen Menschen am Übergang von der Schule in den Beruf, die sonst unsichtbar bleiben.

Was transportiert der Film

Der Film erzählt keine durchgehende Geschichte. Er macht ein Gefühl sichtbar – die Orientierungslosigkeit und das Gefühl, keinen Ausweg zu finden, das viele junge Menschen am Übergang begleitet. Tag und Nacht, drinnen und draußen fließen dabei ineinander; ob sich alles tatsächlich abspielt oder im Kopf, bleibt offen. Wer nach einer klaren Handlung oder Erklärung sucht, wird bewusst keine finden: Dieser Film will nicht verstanden, sondern nachempfunden werden.

Nur eines kehrt in jeder Szene wieder: ein kleiner Hinweis an Wand, Tür oder im Bus. Er steht für ein niedrigschwelliges aJusa-Angebot, das immer da ist – die ausgestreckte Hand, auch wenn sie noch nicht ergriffen wird.

Wofür der Film gedacht ist 

Der Film ist bewusst zum Weitergeben gemacht. Er darf und soll bei Veranstaltungen gezeigt werden und eignet sich als Aufhänger, um auf die Lebenslagen junger Menschen am Übergang Schule–Beruf aufmerksam zu machen – in Fachgesprächen, in der Gremienarbeit oder in der Öffentlichkeitsarbeit.

Standorte

Die Modellstandorte decken bewusst unterschiedliche Raumtypen in Baden-Württemberg ab – vom ländlichen bis zum großstädtischen Raum. 2026 wird mit vier Standorten fortgeführt. In Karlsruhe und im Rhein-Neckar-Kreis arbeiteten jeweils zwei Träger im Verbund zusammen:

 

  1. AWO Schwäbisch Hall-Crailsheim

Die AWO Schwäbisch Hall setzte SLAY im ländlichen Raum des Landkreises Schwäbisch Hall um. Vier sozialpädagogische Fachkräfte arbeiteten aufsuchend und mobil. Besonderheit: Mobile Beratung durch das "AWO-Bussle" kompensierte große Distanzen, eingeschränkten ÖPNV und fehlende Infrastruktur im ländlichen Raum. Aufsuchende Arbeit stand im Zentrum des Ansatzes.

Logo AWO

Kontakt: https://slay-awo.de / https://www.awo-sha.de

  1. kit jugendhilfe Tübingen

Die kit jugendhilfe setzte SLAY im Tübinger Stadtteil Waldhäuser-Ost um. Zwei sozialpädagogische Fachkräfte (1,0 VZÄ) boten tagesstrukturierende Gruppenangebote (Mo-Fr, 9-13 Uhr) mit Einzelbegleitung. Besonderheit: Die "ZukunftsWerkstatt" kombinierte handwerkliche Projekte, Kreativatelier und Cafébetrieb. Junge Menschen bauten einen Umsonstladen auf und betrieben das "Café Kleine Biene" im Stadtteil – ein gelungenes Beispiel für Jugendhilfe mit Gemeinwesenorientierung.

logo kit

Kontakt: https://www.kit-jugendhilfe.de

 

  1. Trägerverbund Karlsruhe: afka gGmbH & Verein für Jugendhilfe (VfJ)

Arbeitsförderung Karlsruhe gGmbH (afka):

Die afka ist ein gemeinnütziges Sozialunternehmen der Stadt Karlsruhe (seit 1988), das arbeitslose und benachteiligte Menschen sowie junge Menschen beim Übergang in den Beruf unterstützt. Bei SLAY arbeiteten zwei sozialpädagogische Fachkräfte mit Schwerpunkt auf Einzelcoaching. Besonderheit: Strukturierte Berufsschulkooperation mit fünf Karlsruher Berufsschulen ermöglichte präventive Anbindung dropout-gefährdeter Schüler*innen. Eigene Werkstätten (Schreinerei, Fahrradwerkstatt, Garten) boten niedrigschwellige Beschäftigungsmöglichkeiten.

logo afka

Verein für Jugendhilfe Karlsruhe e.V. (VfJ):
Der VfJ ist ein gemeinnütziger Verein (gegründet 1955) und anerkannter Träger der freien Jugend- und Straffälligenhilfe. Bei SLAY arbeiteten zwei sozialpädagogische Fachkräfte. Besonderheit: Der VfJ brachte seine Expertise in der Arbeit mit besonders schwer erreichbaren jungen Menschen ein und erweiterte das Angebot um Zielgruppen aus der Straffälligenhilfe.

logo vjk

Kontakt:
afka: https://www.af-ka.de/jugend-schule-ausbildung/slay-your-career
VfJ: https://www.vfj-ka.de

 

  1. Trägerverbund Rhein-Neckar: Jugendagentur Heidelberg & Job Central Weinheim

Jugendagentur Heidelberg eG:
Die Jugendagentur Heidelberg ist eine eingetragene Genossenschaft und arbeitet seit vielen Jahren an den Schnittstellen von Jugendhilfe, Schule und Arbeitswelt. Bei SLAY arbeiteten drei sozialpädagogische Fachkräfte mit Einzelbetreuung und Gruppenangeboten. Besonderheit: Systematische Verzahnung mit dem kommunalen Übergangssystem Heidelberg und enge Kooperation mit Jobcenter und Agentur für Arbeit ermöglichten passgenaue Weitervermittlung.

LOGO JA HD

Regionale Jugendagentur Job Central e.V. Weinheim:
Job Central ist ein gemeinnütziger Verein in Weinheim und arbeitet seit über vielen Jahren im Übergangsbereich Schule-Beruf mit benachteiligten jungen Menschen. Bei SLAY arbeiteten zwei sozialpädagogische Fachkräfte (0,95 VZÄ). Besonderheit: Tagesstrukturierende Gruppenangebote in der Lern-Praxis-Werkstatt (LPW) mit handwerklich-kreativen Projekten. Peer-to-Peer-Ansätze in geschützten Kleingruppen waren besonders wirksam für junge Frauen mit psychischen Belastungen.

logo JC

Kontakt:
Jugendagentur Heidelberg: https://www.jugendagentur-heidelberg.de (Instagram: @jugendagenturheidelberg)
Job Central Weinheim: https://jobcentral.de

 

Bis Ende 2025 war zusätzlich das Jugendhilfswerk Freiburg e. V. beteiligt (Standorte Breisach, Titisee-Neustadt, Umland Freiburg); der Standort ist zum Jahreswechsel 2025/26 aus dem Projekt ausgeschieden.

Standorte

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Die Modellstandorte decken bewusst unterschiedliche Raumtypen in Baden-Württemberg ab – vom ländlichen bis zum großstädtischen Raum. 2026 wird mit vier Standorten fortgeführt. In Karlsruhe und im Rhein-Neckar-Kreis arbeiteten jeweils zwei Träger im Verbund zusammen:

 

  1. AWO Schwäbisch Hall-Crailsheim

Die AWO Schwäbisch Hall setzte SLAY im ländlichen Raum des Landkreises Schwäbisch Hall um. Vier sozialpädagogische Fachkräfte arbeiteten aufsuchend und mobil. Besonderheit: Mobile Beratung durch das "AWO-Bussle" kompensierte große Distanzen, eingeschränkten ÖPNV und fehlende Infrastruktur im ländlichen Raum. Aufsuchende Arbeit stand im Zentrum des Ansatzes.

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Kontakt: https://slay-awo.de / https://www.awo-sha.de

  1. kit jugendhilfe Tübingen

Die kit jugendhilfe setzte SLAY im Tübinger Stadtteil Waldhäuser-Ost um. Zwei sozialpädagogische Fachkräfte (1,0 VZÄ) boten tagesstrukturierende Gruppenangebote (Mo-Fr, 9-13 Uhr) mit Einzelbegleitung. Besonderheit: Die "ZukunftsWerkstatt" kombinierte handwerkliche Projekte, Kreativatelier und Cafébetrieb. Junge Menschen bauten einen Umsonstladen auf und betrieben das "Café Kleine Biene" im Stadtteil – ein gelungenes Beispiel für Jugendhilfe mit Gemeinwesenorientierung.

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Kontakt: https://www.kit-jugendhilfe.de

 

  1. Trägerverbund Karlsruhe: afka gGmbH & Verein für Jugendhilfe (VfJ)

Arbeitsförderung Karlsruhe gGmbH (afka):

Die afka ist ein gemeinnütziges Sozialunternehmen der Stadt Karlsruhe (seit 1988), das arbeitslose und benachteiligte Menschen sowie junge Menschen beim Übergang in den Beruf unterstützt. Bei SLAY arbeiteten zwei sozialpädagogische Fachkräfte mit Schwerpunkt auf Einzelcoaching. Besonderheit: Strukturierte Berufsschulkooperation mit fünf Karlsruher Berufsschulen ermöglichte präventive Anbindung dropout-gefährdeter Schüler*innen. Eigene Werkstätten (Schreinerei, Fahrradwerkstatt, Garten) boten niedrigschwellige Beschäftigungsmöglichkeiten.

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Verein für Jugendhilfe Karlsruhe e.V. (VfJ):
Der VfJ ist ein gemeinnütziger Verein (gegründet 1955) und anerkannter Träger der freien Jugend- und Straffälligenhilfe. Bei SLAY arbeiteten zwei sozialpädagogische Fachkräfte. Besonderheit: Der VfJ brachte seine Expertise in der Arbeit mit besonders schwer erreichbaren jungen Menschen ein und erweiterte das Angebot um Zielgruppen aus der Straffälligenhilfe.

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Kontakt:
afka: https://www.af-ka.de/jugend-schule-ausbildung/slay-your-career
VfJ: https://www.vfj-ka.de

 

  1. Trägerverbund Rhein-Neckar: Jugendagentur Heidelberg & Job Central Weinheim

Jugendagentur Heidelberg eG:
Die Jugendagentur Heidelberg ist eine eingetragene Genossenschaft und arbeitet seit vielen Jahren an den Schnittstellen von Jugendhilfe, Schule und Arbeitswelt. Bei SLAY arbeiteten drei sozialpädagogische Fachkräfte mit Einzelbetreuung und Gruppenangeboten. Besonderheit: Systematische Verzahnung mit dem kommunalen Übergangssystem Heidelberg und enge Kooperation mit Jobcenter und Agentur für Arbeit ermöglichten passgenaue Weitervermittlung.

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Regionale Jugendagentur Job Central e.V. Weinheim:
Job Central ist ein gemeinnütziger Verein in Weinheim und arbeitet seit über vielen Jahren im Übergangsbereich Schule-Beruf mit benachteiligten jungen Menschen. Bei SLAY arbeiteten zwei sozialpädagogische Fachkräfte (0,95 VZÄ). Besonderheit: Tagesstrukturierende Gruppenangebote in der Lern-Praxis-Werkstatt (LPW) mit handwerklich-kreativen Projekten. Peer-to-Peer-Ansätze in geschützten Kleingruppen waren besonders wirksam für junge Frauen mit psychischen Belastungen.

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Kontakt:
Jugendagentur Heidelberg: https://www.jugendagentur-heidelberg.de (Instagram: @jugendagenturheidelberg)
Job Central Weinheim: https://jobcentral.de

 

Bis Ende 2025 war zusätzlich das Jugendhilfswerk Freiburg e. V. beteiligt (Standorte Breisach, Titisee-Neustadt, Umland Freiburg); der Standort ist zum Jahreswechsel 2025/26 aus dem Projekt ausgeschieden.

 

 

 

Ansprechpartnerin bei der LAG Jugendsozialarbeit
Sophia Bruck
Bildungsreferentin Arbeitsweltbezogene Jugendsozialarbeit
Tel. 0711 120 806 22
bruck@lag-jugendsozialarbeit-bw.de

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