Abschlussveranstaltung des IRENE-Projekts

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IRENE Abschlussfoto mit Teilnehmenden
IRENE Projektabschlussveranstaltung
IRENE sagt Tschüss: Abschlussveranstaltung am 29. September.

Drei Jahre lang haben Menschen mit kognitiven Einschränkungen aus Paritätischen Mitgliedseinrichtungen im IRENE-Projekt gelernt, wie man gute Texte schreibt, Videos produziert und Podcasts macht. Dabei ging es vor allem darum, eigene Themen und Ideen selbstständig umzusetzen und mit anderen zu teilen. So sind im Laufe des Projekts viele spannende Beiträge entstanden. Das Projekt wurde von der Baden-Württemberg Stiftung gefördert.

Rund 30 IRENE-Teilnehmer*innen kamen ein letztes Mal zur großen Abschlussveranstaltung in der Melitta-Schöpf-Stiftung in Karlsruhe zusammen.

Zum Abschluss blickten die Teilnehmer*innen noch einmal gemeinsam auf die vergangenen drei Jahre zurück. Sie wählten ihre Lieblingsbeiträge aus: drei Texte und drei Videos schafften es ins „Best of“ und wurden am Nachmittag dem Publikum präsentiert. Auch die sieben entstandenen Podcasts konnten noch einmal gehört werden – in einem Zusammenschnitt, den der Referent, der alle Fortbildungen leitete, vorbereitet hatte.

Für Abwechslung sorgten die besonderen Gäste der Abschlussveranstaltung Prof. Jo Jerg, wissenschaftliche Begleitung der Baden-Württemberg Stiftung, Heike Ackermann, Geschäftsführerin der Reha-Südwest und Michael Tränkle, IRENE Projektleiter. Statt langer Grußworte beantworteten sie Fragen, die die IRENE-Teilnehmer*innen zuvor selbst vorbereitet hatten. So erfuhren die Gäste und das Publikum ganz direkt, was die Teilnehmer*innen interessiert.

Nach dem „Best of“ aus Text, Video und Podcast gab es für alle Teilnehmer*innen ein Zertifikat als Anerkennung für ihr Engagement. Und außerdem gab es noch ein kleines IRENE-Andenken: Jeder bekam eine kleine Badeente mit Krone.

Ein weiterer Höhepunkt war der Auftritt vom Comedian und Speaker Kai Bosch zum Thema „Vorurteile“. Anschließend konnten die Teilnehmer*innen Fragen stellen. Für viel Applaus sorgte außerdem ein IRENE-Teilnehmer mit einem selbst geschriebenen Rap.

Nach drei gemeinsamen Jahren hieß es nun Abschied nehmen. Die Teilnehmer*innen verabschiedeten sich voneinander und waren sich einig: Der Kontakt soll auch nach dem Projekt bestehen bleiben. Sie wollen sich weiterhin gegenseitig motivieren, Texte und Videos zu erstellen und auf der barrierearmen Website IRENE-online zu veröffentlichen.

Eine Teilnehmerin fasste ihre Erfahrungen so zusammen:

„Das Projekt hat Spaß gemacht und es war eine gute Erfahrung, redaktionelle Arbeit im inklusiven Bereich kennenzulernen. In Form von Texten, die wir verfasst haben, der Herstellung eines Erklärvideos und einem Podcast konnten wir uns erproben und Fertigkeiten weiterentwickeln. Wäre das Projekt nicht gewesen, hätten wir eine große Chance nicht gehabt. Danke, dass es zustande gekommen ist."

Impressionen IRENE Abschlussveranstaltung