Resolution für gesellschaftlichen Zusammenhalt und gegen Extremismus

Pressemitteilung - geschrieben am 17.11.2023 - 13:18

Karlsruhe/Stuttgart 17.11.2023 Der Paritätische Wohlfahrtsverband Baden-Württemberg hat heute auf seiner Jahresmitgliederversammlung in Karlsruhe mit ca. 200 Delegierten einstimmig die Resolution „Gemeinsam für gesellschaftlichen Zusammenhalt und ein entschiedenes NEIN zu Extremismus“ verabschiedet. Darin bekräftigt der Verband den Kampf gegen Extremismus und die Förderung von Frieden, sozialer Gerechtigkeit, Solidarität, Toleranz und Akzeptanz.

„Extremismus in all seinen Formen stellt eine ernsthafte und wachsende Bedrohung für den sozialen Frieden, die Sicherheit und die Grundwerte unserer Gesellschaft dar. Extremistische Ideologien und Handlungen führen zu Konflikten und Spaltung, die den gesellschaftlichen Zusammenhalt gefährden. Wir stehen daher für unsere Werte Vielfalt, Offenheit, und Toleranz. Diese sind für uns unverzichtbare Prinzipien, die geschützt und gefördert werden müssen“, heißt es in der Resolution. Der Verband verpflichte sich daher, Extremismus in all seinen Erscheinungsformen - sei es politischer, religiöser, ethnischer oder ideologischer Extremismus - nachdrücklich abzulehnen und die Förderung von Akzeptanz, Verständnis und Dialog zwischen verschiedenen Gemeinschaften und Gruppen zu unterstützen.

„Wir werden in unseren Bemühungen nicht nachlassen, Extremismus in Bildungseinrichtungen, in sozialen Medien und in der Öffentlichkeit zu bekämpfen; uns gegen extremistische Aktivitäten und Hassreden sichtbar aufzustellen; uns in unserem Verband auf allen Ebenen für mehr demokratische Bildung und gegen Extremismus einzusetzen; mit Initiativen Radikalisierung zu verhindern; Extremismus vorzubeugen sowie uns gegenseitig zu stärken, wenn sich Anfeindungen gegen uns selbst richten“, heißt es in der Resolution weiter.

Die Resolution ruft andere Organisationen, politische Entscheidungsträger*innen und Einzelpersonen dazu auf, mit dergleichen Entschlossenheit Extremismus zu bekämpfen und die Gesellschaft vor dieser Bedrohung zu schützen. Medien, Bürgergesellschaft und Bildungseinrichtungen sollten eine aktive Rolle bei der Förderung von Toleranz und Akzeptanz sowie der Verbreitung von Informationen über die Gefahren des Extremismus übernehmen und jede*r Einzelne, Gesicht gegen Extremismus, Rassismus, Radikalisierung und Hass zu zeigen.

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