Zukunftsnetzwerk Kinderchancen (ZuK) im Landkreis Tübingen

Logo Zukunftsnetzwerk Kinderchancen

Das Zukunftsnetzwerk Kinderchancen (ZuK) ist ein Zusammenschluss diverser Akteure im Landkreis Tübingen, der das Ziel verfolgt, wirksam und effizient Kinderarmut zu entdecken und zu bekämpfen. Es besteht aus vier eigenständigen Teilstandorten - Ammerbuch, Rottenburg, Mössingen und Tübingen - die bereits ausgebaute Hilfestrukturen vorweisen können. Der Zusammenschluss zum übergreifenden Netzwerk will den Austausch, die Vernetzung und die qualitative Weiterentwicklung der einzelnen Teilstandorte fördern und ggf. übergreifende Aktionen und Strukturen auf Landkreisebene aufbauen; er wird durch den Paritätischen Wohlfahrtsverband BW koordiniert und gelenkt. Das Netzwerk ist Teil einer politischen Gesamtstrategie gegen Kinderarmut: Das Sozialministerium stellt im Rahmen des Programms "Starke Kinder - chancenreich" (www.starkekinder-bw.de) Mittel zur Verfügung, damit bis 2030 flächendeckend in jedem Landkreis in Baden-Württemberg ein Präventionsnetzwerk gegen Kinderarmut entstehen kann. 

 

 

Unsere Ziele im Netzwerk

ein buntes Puzzle
  1. Im Zukunftsnetzwerk Kinderchancen - Ammerbuch, Mössingen, Rottenburg und Tübingen - fördern wir Chancen und Teilhabemöglichkeiten von armutsbetroffenen Kindern, Jugendlichen und Familien.
  2. Zentrale Orientierungsmatrix für die Weiterentwicklung der Präventionsarbeit sind die Präventionsketten. Wir identifizieren die Lücken in den Präventionsketten vor Ort und ergänzen sie nach Möglichkeit mit passenden Angeboten.
  3. Wir stärken Familien über bessere Zugangsmöglichkeiten zu Informationen sowie durch Maßnahmen zur Gesundheitsförderung und zur Elternbildung.
  4. Wir schaffen Strukturen, um armutsbetroffene Personen zu beteiligen.
  5. Wir machen die Lebenssituationen in Armut und Ungleichheit sichtbar und fördern die Armutssensibilität in der Zivilgesellschaft der Städte und Gemeinden. Besonders bei Fachkräften im Umgang mit Kindern, Jugendlichen und Familien sowie bei Verwaltungsangestellten schaffen wir ein Bewusstsein für die Herausforderungen von Armutsbetroffenen

Unsere Ziele im Netzwerk

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ein buntes Puzzle
  1. Im Zukunftsnetzwerk Kinderchancen - Ammerbuch, Mössingen, Rottenburg und Tübingen - fördern wir Chancen und Teilhabemöglichkeiten von armutsbetroffenen Kindern, Jugendlichen und Familien.
  2. Zentrale Orientierungsmatrix für die Weiterentwicklung der Präventionsarbeit sind die Präventionsketten. Wir identifizieren die Lücken in den Präventionsketten vor Ort und ergänzen sie nach Möglichkeit mit passenden Angeboten.
  3. Wir stärken Familien über bessere Zugangsmöglichkeiten zu Informationen sowie durch Maßnahmen zur Gesundheitsförderung und zur Elternbildung.
  4. Wir schaffen Strukturen, um armutsbetroffene Personen zu beteiligen.
  5. Wir machen die Lebenssituationen in Armut und Ungleichheit sichtbar und fördern die Armutssensibilität in der Zivilgesellschaft der Städte und Gemeinden. Besonders bei Fachkräften im Umgang mit Kindern, Jugendlichen und Familien sowie bei Verwaltungsangestellten schaffen wir ein Bewusstsein für die Herausforderungen von Armutsbetroffenen

Die Netzwerkpartner

bunte Menschen als Puzzleteile

Das Zukunftsnetzwerk Kinderchancen im Landkreis Tübingen ist ein Zusammenschluss der Stadt Tübingen, Mokka e.V. für Rottenburg, der Stadt Mössingen, der Gemeinde Ammerbuch und des Paritätischen Landesverbandes BW.

     

 

Die Netzwerkpartner

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bunte Menschen als Puzzleteile

Das Zukunftsnetzwerk Kinderchancen im Landkreis Tübingen ist ein Zusammenschluss der Stadt Tübingen, Mokka e.V. für Rottenburg, der Stadt Mössingen, der Gemeinde Ammerbuch und des Paritätischen Landesverbandes BW.

     

 

Runder Tisch Kinderarmut der Stadt Tübingen

Das sind unsere Ziele

  • Teilhabe / Soziales / Kultur: Jeder junge Mensch soll an der Vielfalt des Stadtlebens teilhaben können.
  • Existenz / Materielles: Jeder junge Mensch soll in seinen existenziellen Grundbedürfnissen gesichert sein.
  • Bildung und Beruf: Jeder junge Mensch soll beste Entwicklungs-, Bildungs-, und Berufschancen erhalten. Jeder junge Mensch soll seine Fähigkeiten entdecken und entfalten können.
  • Gesundheit: Jeder junge Mensch wächst in gesundheitsförderlichen Rahmenbedingungen auf.
  • Eltern stärken: Jede Mutter und jeder Vater wird in ihrer / seiner elterlichen Verantwortung gestärkt.

Darauf liegt unser Fokus 

  • Kinderarmutsprävention

Das sind wichtige Merkmale unseres Präventionsnetzwerks

  • Städtisch initiiert und koordiniert
  • Plenum 2-mal pro Jahr, zwischendurch AGs zu unterschiedlichen Themen
  • 1-mal pro Jahr gemeinsamer Workshop

Das sind unsere Rahmenbedingungen vor Ort

  • Stellen bei der Stadtverwaltung: 60% Familienbeauftragte, ca. 20% dieser 60% fürs Thema Kinderarmut | 75% Koordination Kinderchancen mit den Themen: TAPs / Sensibilisierung von Fachkräften, Projekte für Kinderchancen, seelische Gesundheit in Familien, Teilhabe-Angebote für Jugendliche
  • Jetzt neu durch Landesförderung: 50%-Stelle Koordination KreisBonusCard mit den Themen: KreisBonusCard, Info-Medien für Familien (v.a. mit KreisBonusCard)
  • Viele, viele Engagierte aus Tübinger Institutionen sowie einige Ehrenamtliche

Da stehen wir heute

  • Im Tübinger Präventionskonzept gegen Kinderarmut sind alle Ziele, Maßnahmen und Ansätze der letzten Jahre und für die kommenden Jahre aufbereitet – z.B. KreisBonusCard, TAPs, Schwimmen für alle Kinder, Ermäßigungen im Nahverkehr etc.

Da wollen wir in 3 Jahren stehen

  • Wir möchten das Präventionskonzept gemäß der Evaluationsergebnisse weiterentwickelt haben
  • Wir möchten mehr Teilhabe für die Zielgruppe Jugend erwirkt haben
  • Wir möchten armutssensiblere Fachleute in den Institutionen - u.a. in der Schule
  • Wir möchten benachteiligte Familien über soziale Medien besser erreichen 

     

Ansprechperson: Carolin Löffler - carolin.loeffler@tuebingen.de

Runder Tisch Kinderarmut der Stadt Tübingen

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Das sind unsere Ziele

  • Teilhabe / Soziales / Kultur: Jeder junge Mensch soll an der Vielfalt des Stadtlebens teilhaben können.
  • Existenz / Materielles: Jeder junge Mensch soll in seinen existenziellen Grundbedürfnissen gesichert sein.
  • Bildung und Beruf: Jeder junge Mensch soll beste Entwicklungs-, Bildungs-, und Berufschancen erhalten. Jeder junge Mensch soll seine Fähigkeiten entdecken und entfalten können.
  • Gesundheit: Jeder junge Mensch wächst in gesundheitsförderlichen Rahmenbedingungen auf.
  • Eltern stärken: Jede Mutter und jeder Vater wird in ihrer / seiner elterlichen Verantwortung gestärkt.

Darauf liegt unser Fokus 

  • Kinderarmutsprävention

Das sind wichtige Merkmale unseres Präventionsnetzwerks

  • Städtisch initiiert und koordiniert
  • Plenum 2-mal pro Jahr, zwischendurch AGs zu unterschiedlichen Themen
  • 1-mal pro Jahr gemeinsamer Workshop

Das sind unsere Rahmenbedingungen vor Ort

  • Stellen bei der Stadtverwaltung: 60% Familienbeauftragte, ca. 20% dieser 60% fürs Thema Kinderarmut | 75% Koordination Kinderchancen mit den Themen: TAPs / Sensibilisierung von Fachkräften, Projekte für Kinderchancen, seelische Gesundheit in Familien, Teilhabe-Angebote für Jugendliche
  • Jetzt neu durch Landesförderung: 50%-Stelle Koordination KreisBonusCard mit den Themen: KreisBonusCard, Info-Medien für Familien (v.a. mit KreisBonusCard)
  • Viele, viele Engagierte aus Tübinger Institutionen sowie einige Ehrenamtliche

Da stehen wir heute

  • Im Tübinger Präventionskonzept gegen Kinderarmut sind alle Ziele, Maßnahmen und Ansätze der letzten Jahre und für die kommenden Jahre aufbereitet – z.B. KreisBonusCard, TAPs, Schwimmen für alle Kinder, Ermäßigungen im Nahverkehr etc.

Da wollen wir in 3 Jahren stehen

  • Wir möchten das Präventionskonzept gemäß der Evaluationsergebnisse weiterentwickelt haben
  • Wir möchten mehr Teilhabe für die Zielgruppe Jugend erwirkt haben
  • Wir möchten armutssensiblere Fachleute in den Institutionen - u.a. in der Schule
  • Wir möchten benachteiligte Familien über soziale Medien besser erreichen 

     

Ansprechperson: Carolin Löffler - carolin.loeffler@tuebingen.de

NeRo - Kindernetzwerk Rottenburg, Träger Mokka e.V.

Das sind unsere Ziele

Ziel des Projektes „Kinder-Netzwerk-Rottenburg“ ist es, ein ganzheitliches Konzept zu entwickeln, welches den Auswirkungen von Kinderarmut in Rottenburg entgegenwirkt und damit die Chancengleichheit auf allen relevanten Ebenen steigert. 

Wichtig hierbei ist uns die Beteiligung der Zielgruppe, damit individuelle Bedürfnisse gehört und berücksichtigt werden können.

Logo des Präventionsnetzwerks Nero

Darauf liegt unser Fokus

Die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen ist ein zentraler Punkt in der Umsetzung. Um den Kindern geeignete Rahmenbedingungen zu sichern, welche ihre persönliche Entfaltung begünstigen, ist es unabdingbar, die Eltern in den Förderungsprozess miteinzubinden.

Aus der Perspektive der von Armut betroffenen Kinder erkennen wir bei den folgenden drei Handlungsfeldern den größten Handlungsbedarf für ein gutes Aufwachsen in Rottenburg:

  • Präventiver Kinderschutz: armutsgefährdete Kinder benötigen Resilienz fördernde Angebote, um Gefährdungen entgegenzuwirken.
  • Gesundheit: Armutsgefährdete Kinder benötigen gesundheitsfördernde Angebote für eine gute körperliche und seelische Entwicklung.
  • Teilhabe und Beteiligung: armutsgefährdete Kinder benötigen verlässliche Freizeitangebote, Kontakte zu Gleichaltrigen und das Gefühl der Zugehörigkeit.

Das sind wichtige Merkmale unseres Präventionsnetzwerks

  • Vorhandene Netzwerke werden genutzt, weiterentwickelt und Synergien gefunden und dadurch werden Parallelstrukturen vermieden
  • Etablierte Steuerungsgruppe mit Mitstreitern und Mitstreiterinnen aus dem Bereich der Jugendhilfe, dem Sozial-, Gesundheits- und dem Bildungsbereich
  • Vorhandene Angebote dokumentieren und mithilfe der Präventionskette veranschaulichen und dadurch Lücken finden
  • Erkenntnisse und Lücken im Netzwerk teilen und Lücken schließen
  • Neue gemeinsame Angebote schaffen, damit kein Kind zurückgelassen wird und möglichst viele Kinder, Jugendliche und ihre Eltern erreicht werden können
  • Als Kinder- und Jugendhilfeträger mit Schulsozialarbeit wird ein direkter Zugang geschaffen und eigene Angebote können initiiert werden
  • Informationsdefizit zum Bildungs- und Teilhabepaket sowie anderen Unterstützungsmöglichkeiten verbessern und Unterstützungsformen entwickeln um bürokratische Hürden zu senken
  • Transparenz – was ist los in Rottenburg: Um Kinder und Jugendliche zu erreichen, müssen Informationen über altersgerechte Wege verbreitet werden. Dazu gehört der Einsatz von Social Media-Plattformen. (Instagram: nero_mokka.ev)
  • Niedrigschwelliger Zugang zu Freizeitangeboten schaffen
  • Gute Erreichbarkeit auch für Kinder der umliegenden Ortschaften
  • Selbstwert stärken durch Beteiligung, Wertschätzung und das Gefühl, ernst genommen zu werden
  • Bedarfsorientierte Projektarbeit
  • Enge Vernetzung und Kooperation im Sozialraum
  • Öffentlichkeitarbeit zum Thema Kinderarmut 

Das sind unsere Rahmenbedingungen vor Ort

Das Projekt Kinder-Netzwerk-Rottenburg, kurz NeRo wird federführend vom Verein Mokka in enger Kooperation mit der Stadt Rottenburg umgesetzt.

Da stehen wir heute

Das Netzwerk für Kinder in Rottenburg (NeRo) hat in den letzten Jahren mit Motivation und Ausdauer an seinen Zielen gearbeitet und geht damit immer weitere Schritte voran, aus Rottenburg für Kinder und ihre Familien eine lebenswerte, aufmerksame und armutssensible Stadt zu machen. So wurde das Netzwerk an das Bündnis für Familien gekoppelt und eine Steuerungsgruppe etabliert. Es konnten verschiedene Veranstaltungen und Aktionen im Rahmen des Netzwerkes für Bürger und Bürgerinnen sowie für Fachkräfte stattfinden. Ein Beispiel hierfür sind die jährlichen „Mach Dich Stark Tage“ oder eine Veranstaltung zum Thema „Bildungschancen für alle Kinder“. Zudem arbeitet NeRo gemeinsam mit anderen Präventionsnetzwerken aus dem Landkreis Tübingen an einem landkreisübergreifenden Präventionsnetzwerk. Außerdem konnten wir die verschiedenen Hilfen und Angebote in Rottenburg dokumentieren und in diesem Zug über die Armutssensibilität in den Vereinen und Einrichtungen sprechen und eine Präventionskette veranschaulichen. So konnten einige Lücken gefunden werden. Nun gilt es, diese Lücken zu füllen. Außerdem planen wir eine Auftaktveranstaltung zum Thema Kinderschutz in Vereinen in Kooperation mit der Abteilung Jugend der Stadt Rottenburg, wobei wir die Vereine bei der Entwicklung eines Kinderschutzkonzeptes begleiten.

Im Januar 2024 ist unser neues Präventionsprojekt „Resi – gemeinsam was erleben“ gestartet. Das Projekt wird von Baden-Württemberg Stiftung finanziert und füllt eine unserer Lücken in der Präventionskette. Ziel ist es, armutsgefährdete Kinder und Jugendliche mit mangelnden Entfaltungsmöglichkeiten mit Einbindung der Familie zu stärken. 

Da wollen wir in 3 Jahren stehen

Ein flächendeckendes, systemübergreifendes Netzwerk ist entstanden, damit Institutionen schnell und bedarfsgerecht handeln können. Geeignete Rahmenbedingungen für Kinder und deren Familien wurden geschaffen, um allen Kindern ein gutes Aufwachsen und damit eine starke Zukunft zu ermöglichen. In Rottenburg wird kein Kind mehr durchs Netz fallen. 

Ansprechperson: Dina Malach - nero@mokka-ev.de 

NeRo - Kindernetzwerk Rottenburg, Träger Mokka e.V.

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Das sind unsere Ziele

Ziel des Projektes „Kinder-Netzwerk-Rottenburg“ ist es, ein ganzheitliches Konzept zu entwickeln, welches den Auswirkungen von Kinderarmut in Rottenburg entgegenwirkt und damit die Chancengleichheit auf allen relevanten Ebenen steigert. 

Wichtig hierbei ist uns die Beteiligung der Zielgruppe, damit individuelle Bedürfnisse gehört und berücksichtigt werden können.

Logo des Präventionsnetzwerks Nero

Darauf liegt unser Fokus

Die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen ist ein zentraler Punkt in der Umsetzung. Um den Kindern geeignete Rahmenbedingungen zu sichern, welche ihre persönliche Entfaltung begünstigen, ist es unabdingbar, die Eltern in den Förderungsprozess miteinzubinden.

Aus der Perspektive der von Armut betroffenen Kinder erkennen wir bei den folgenden drei Handlungsfeldern den größten Handlungsbedarf für ein gutes Aufwachsen in Rottenburg:

  • Präventiver Kinderschutz: armutsgefährdete Kinder benötigen Resilienz fördernde Angebote, um Gefährdungen entgegenzuwirken.
  • Gesundheit: Armutsgefährdete Kinder benötigen gesundheitsfördernde Angebote für eine gute körperliche und seelische Entwicklung.
  • Teilhabe und Beteiligung: armutsgefährdete Kinder benötigen verlässliche Freizeitangebote, Kontakte zu Gleichaltrigen und das Gefühl der Zugehörigkeit.

Das sind wichtige Merkmale unseres Präventionsnetzwerks

  • Vorhandene Netzwerke werden genutzt, weiterentwickelt und Synergien gefunden und dadurch werden Parallelstrukturen vermieden
  • Etablierte Steuerungsgruppe mit Mitstreitern und Mitstreiterinnen aus dem Bereich der Jugendhilfe, dem Sozial-, Gesundheits- und dem Bildungsbereich
  • Vorhandene Angebote dokumentieren und mithilfe der Präventionskette veranschaulichen und dadurch Lücken finden
  • Erkenntnisse und Lücken im Netzwerk teilen und Lücken schließen
  • Neue gemeinsame Angebote schaffen, damit kein Kind zurückgelassen wird und möglichst viele Kinder, Jugendliche und ihre Eltern erreicht werden können
  • Als Kinder- und Jugendhilfeträger mit Schulsozialarbeit wird ein direkter Zugang geschaffen und eigene Angebote können initiiert werden
  • Informationsdefizit zum Bildungs- und Teilhabepaket sowie anderen Unterstützungsmöglichkeiten verbessern und Unterstützungsformen entwickeln um bürokratische Hürden zu senken
  • Transparenz – was ist los in Rottenburg: Um Kinder und Jugendliche zu erreichen, müssen Informationen über altersgerechte Wege verbreitet werden. Dazu gehört der Einsatz von Social Media-Plattformen. (Instagram: nero_mokka.ev)
  • Niedrigschwelliger Zugang zu Freizeitangeboten schaffen
  • Gute Erreichbarkeit auch für Kinder der umliegenden Ortschaften
  • Selbstwert stärken durch Beteiligung, Wertschätzung und das Gefühl, ernst genommen zu werden
  • Bedarfsorientierte Projektarbeit
  • Enge Vernetzung und Kooperation im Sozialraum
  • Öffentlichkeitarbeit zum Thema Kinderarmut 

Das sind unsere Rahmenbedingungen vor Ort

Das Projekt Kinder-Netzwerk-Rottenburg, kurz NeRo wird federführend vom Verein Mokka in enger Kooperation mit der Stadt Rottenburg umgesetzt.

Da stehen wir heute

Das Netzwerk für Kinder in Rottenburg (NeRo) hat in den letzten Jahren mit Motivation und Ausdauer an seinen Zielen gearbeitet und geht damit immer weitere Schritte voran, aus Rottenburg für Kinder und ihre Familien eine lebenswerte, aufmerksame und armutssensible Stadt zu machen. So wurde das Netzwerk an das Bündnis für Familien gekoppelt und eine Steuerungsgruppe etabliert. Es konnten verschiedene Veranstaltungen und Aktionen im Rahmen des Netzwerkes für Bürger und Bürgerinnen sowie für Fachkräfte stattfinden. Ein Beispiel hierfür sind die jährlichen „Mach Dich Stark Tage“ oder eine Veranstaltung zum Thema „Bildungschancen für alle Kinder“. Zudem arbeitet NeRo gemeinsam mit anderen Präventionsnetzwerken aus dem Landkreis Tübingen an einem landkreisübergreifenden Präventionsnetzwerk. Außerdem konnten wir die verschiedenen Hilfen und Angebote in Rottenburg dokumentieren und in diesem Zug über die Armutssensibilität in den Vereinen und Einrichtungen sprechen und eine Präventionskette veranschaulichen. So konnten einige Lücken gefunden werden. Nun gilt es, diese Lücken zu füllen. Außerdem planen wir eine Auftaktveranstaltung zum Thema Kinderschutz in Vereinen in Kooperation mit der Abteilung Jugend der Stadt Rottenburg, wobei wir die Vereine bei der Entwicklung eines Kinderschutzkonzeptes begleiten.

Im Januar 2024 ist unser neues Präventionsprojekt „Resi – gemeinsam was erleben“ gestartet. Das Projekt wird von Baden-Württemberg Stiftung finanziert und füllt eine unserer Lücken in der Präventionskette. Ziel ist es, armutsgefährdete Kinder und Jugendliche mit mangelnden Entfaltungsmöglichkeiten mit Einbindung der Familie zu stärken. 

Da wollen wir in 3 Jahren stehen

Ein flächendeckendes, systemübergreifendes Netzwerk ist entstanden, damit Institutionen schnell und bedarfsgerecht handeln können. Geeignete Rahmenbedingungen für Kinder und deren Familien wurden geschaffen, um allen Kindern ein gutes Aufwachsen und damit eine starke Zukunft zu ermöglichen. In Rottenburg wird kein Kind mehr durchs Netz fallen. 

Ansprechperson: Dina Malach - nero@mokka-ev.de 

Jung sein in Mössingen

Das sind unsere Ziele

Unser Ziel ist es, die bereits vorhandenen Netzwerkstrukturen zu einem Präventionsnetzwerk gegen Kinderarmut weiter auszubauen.

Die Bestandserhebung der bestehenden Angebote wird als Grundlage dienen, diese beteiligungsorientiert und bedarfsgerecht auszuweiten und gemeinsam mit relevanten Akteurinnen und Akteuren weiterzuentwickeln.

Darauf liegt unser Fokus

Die Bestandserhebung der vorherigen Förderphase hat u.a. eine Lücke in der Ziel- gruppe der Kinder und Jugendlichen zwischen 11 und 21 Jahren ergeben. Bei dieser Zielgruppe gibt es weiterhin eine Schwerpunktsetzung auf die Themen: Drogen- und Suchtprävention, (sexualisierte) Gewalt, die Bewältigung des Übergangs von der Schule in die Ausbildung oder den Beruf, Förderung der Medienkompetenz sowie der psychischen Gesundheit. Auch Treffmöglichkeiten für Jugendliche sowie das Thema Bewegung in und außerhalb vom Verein stehen weiterhin im Fokus.

Des Weiteren sollen die Angebote für die Altersgruppen unter 11 Jahren und deren Eltern hin zu den Themen Ernährung und auf Nachhaltigkeit erweitert werden. Ein dritter Fokus liegt auf dem Thema Gewaltprävention. Hier sollen mit Freizeit- und Bildungsangeboten Kinder aus einkommens-schwachen Familien erreicht werden.

Das sind wichtige Merkmale unseres Präventionsnetzwerks

Der erweiterte Planungsbeirat „Jugend in Mössingen“ ist ein wichtiger Teil der funktionierenden Netzwerkstruktur. Hier gelingt es alle relevanten Akteurinnen und Akteure zu beteiligen. Die konkrete Ausarbeitung erfolgt zum einen in sozialräumlich organisierten Runden Tischen, sodass die Gegebenheiten im Sozialraum Beachtung finden. Hier kann jeweils vor Ort gemeinsam geplant werden, welche Angebote weiterentwickelt oder neu geschaffen werden müssen. Zum anderen wurde aus dem Planungsbeirat heraus ein Arbeitskreis Kinderarmut ins Leben gerufen. Dieser thematische Facharbeitskreis setzt sich vertieft mit dem Thema Prävention von Kinderarmut für die gesamte Kommune auseinander.

Das sind unsere Rahmenbedingungen vor Ort

Das Projekt „Jung sein in Mössingen“ wird vom kommunalen Jugendreferat gemeinsam mit der Sophienpflege Evangelische Einrichtungen der Jugendhilfe Tübingen e.V. und der Familienbildungsstätte Tübingen e.V. durchgeführt. Innerhalb der Stadtverwaltung findet eine enge Zusammenarbeit mit den Stabsstellen für Integration sowie Koordination für ehrenamtliches Engagement, der Koordination altersfreundliche Stadt und dem KiTa- sowie Schulbereich statt.

Die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen ist bei der Angebotsentwicklung und -gestaltung unabdingbar. In Mössingen gibt es seit dem Jahr 2018 das feste Gremium einer Jugendvertretung. Deren Mitglieder beschäftigen sich mit den Bedürfnissen und Interessen junger Menschen in Mössingen. Eine Rückkopplung aller jungendrelevanter Themen mit der Jugendvertretung ist auch im Zusammenhang mit der Prävention von Kinderarmut geplant.

Da stehen wir heute

Beginnend mit der Jugendbefragung in 2021 und den vorhanden Planungs- und Netzwerkstrukturen haben wir uns auf den Weg gemacht ein Präventionskonzept für den Jugendbereich zu entwickeln, welches im Frühjahr 2023 vom Gemeinderat verabschiedet wurde. Die bestehenden und neuen Angebote wurden und werden erfasst und in einer Präventionskette visualisiert. Einige Lücken konnten mit neuen Angeboten geschlossen werden. So z.B. ein Angebot für jüngere Kinder und Familien mit dem Kooperationspartner Familien-Bildungsstätte.

Da wollen wir in 1 Jahr stehen

In einem Jahr haben wir unsere vorhandenen Strukturen weiter ausgebaut, dass eine weitestgehend lückenlose Präventionskette entstanden ist. Angebote und Projekte wer- den bedarfsgerecht geplant und gestaltet. Kinder, Jugendliche und ihre Familien wissen, wo sie Unterstützung erhalten können und leben in einer förderlichen Umgebung.

Ansprechperson: Michael Stoll - m.stoll@moessingen.de 

Jung sein in Mössingen

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Das sind unsere Ziele

Unser Ziel ist es, die bereits vorhandenen Netzwerkstrukturen zu einem Präventionsnetzwerk gegen Kinderarmut weiter auszubauen.

Die Bestandserhebung der bestehenden Angebote wird als Grundlage dienen, diese beteiligungsorientiert und bedarfsgerecht auszuweiten und gemeinsam mit relevanten Akteurinnen und Akteuren weiterzuentwickeln.

Darauf liegt unser Fokus

Die Bestandserhebung der vorherigen Förderphase hat u.a. eine Lücke in der Ziel- gruppe der Kinder und Jugendlichen zwischen 11 und 21 Jahren ergeben. Bei dieser Zielgruppe gibt es weiterhin eine Schwerpunktsetzung auf die Themen: Drogen- und Suchtprävention, (sexualisierte) Gewalt, die Bewältigung des Übergangs von der Schule in die Ausbildung oder den Beruf, Förderung der Medienkompetenz sowie der psychischen Gesundheit. Auch Treffmöglichkeiten für Jugendliche sowie das Thema Bewegung in und außerhalb vom Verein stehen weiterhin im Fokus.

Des Weiteren sollen die Angebote für die Altersgruppen unter 11 Jahren und deren Eltern hin zu den Themen Ernährung und auf Nachhaltigkeit erweitert werden. Ein dritter Fokus liegt auf dem Thema Gewaltprävention. Hier sollen mit Freizeit- und Bildungsangeboten Kinder aus einkommens-schwachen Familien erreicht werden.

Das sind wichtige Merkmale unseres Präventionsnetzwerks

Der erweiterte Planungsbeirat „Jugend in Mössingen“ ist ein wichtiger Teil der funktionierenden Netzwerkstruktur. Hier gelingt es alle relevanten Akteurinnen und Akteure zu beteiligen. Die konkrete Ausarbeitung erfolgt zum einen in sozialräumlich organisierten Runden Tischen, sodass die Gegebenheiten im Sozialraum Beachtung finden. Hier kann jeweils vor Ort gemeinsam geplant werden, welche Angebote weiterentwickelt oder neu geschaffen werden müssen. Zum anderen wurde aus dem Planungsbeirat heraus ein Arbeitskreis Kinderarmut ins Leben gerufen. Dieser thematische Facharbeitskreis setzt sich vertieft mit dem Thema Prävention von Kinderarmut für die gesamte Kommune auseinander.

Das sind unsere Rahmenbedingungen vor Ort

Das Projekt „Jung sein in Mössingen“ wird vom kommunalen Jugendreferat gemeinsam mit der Sophienpflege Evangelische Einrichtungen der Jugendhilfe Tübingen e.V. und der Familienbildungsstätte Tübingen e.V. durchgeführt. Innerhalb der Stadtverwaltung findet eine enge Zusammenarbeit mit den Stabsstellen für Integration sowie Koordination für ehrenamtliches Engagement, der Koordination altersfreundliche Stadt und dem KiTa- sowie Schulbereich statt.

Die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen ist bei der Angebotsentwicklung und -gestaltung unabdingbar. In Mössingen gibt es seit dem Jahr 2018 das feste Gremium einer Jugendvertretung. Deren Mitglieder beschäftigen sich mit den Bedürfnissen und Interessen junger Menschen in Mössingen. Eine Rückkopplung aller jungendrelevanter Themen mit der Jugendvertretung ist auch im Zusammenhang mit der Prävention von Kinderarmut geplant.

Da stehen wir heute

Beginnend mit der Jugendbefragung in 2021 und den vorhanden Planungs- und Netzwerkstrukturen haben wir uns auf den Weg gemacht ein Präventionskonzept für den Jugendbereich zu entwickeln, welches im Frühjahr 2023 vom Gemeinderat verabschiedet wurde. Die bestehenden und neuen Angebote wurden und werden erfasst und in einer Präventionskette visualisiert. Einige Lücken konnten mit neuen Angeboten geschlossen werden. So z.B. ein Angebot für jüngere Kinder und Familien mit dem Kooperationspartner Familien-Bildungsstätte.

Da wollen wir in 1 Jahr stehen

In einem Jahr haben wir unsere vorhandenen Strukturen weiter ausgebaut, dass eine weitestgehend lückenlose Präventionskette entstanden ist. Angebote und Projekte wer- den bedarfsgerecht geplant und gestaltet. Kinder, Jugendliche und ihre Familien wissen, wo sie Unterstützung erhalten können und leben in einer förderlichen Umgebung.

Ansprechperson: Michael Stoll - m.stoll@moessingen.de 

Gut Aufwachsen in Ammerbuch - GAiA

Das sind unsere Ziele

  1. Förderung der Chancen und Teilhabemöglichkeiten von armutsbetroffenen Kindern, Jugendlichen und Familien.
  2. Identifizierung von Lücken in der Ammerbucher Präventionskette als zentrale Orientierungsmatrix der Präventionsnetzwerke gegen Kinderarmut. Die Präventionskette wird nach Möglichkeit mit passenden Angeboten weiterentwickelt.
  3. Stärkung der Familien über bessere Zugangsmöglichkeiten zu Informationen sowie durch Maßnahmen zur Gesundheitsförderung und zur Elternbildung.
  4. Schaffung von Strukturen, um armutsbetroffene Personen zu beteiligen.
  5. Sichtbarmachung der Lebenssituationen von Menschen in Armut und von Ungleichheit. Förderung der Armutssensibilität in Ammerbuch. Besonders bei Fachkräften im Umgang mit Kindern, Jugendlichen und Familien sowie bei Verwaltungsangestellten soll ein Bewusstsein für die Herausforderungen von Armutsbetroffenen in Ammerbuch entstehen.

Darauf liegt unser Fokus

Die Zielgruppe so unmittelbar wie möglich zu erreichen, um den Handlungsbedarf für das Präventionsnetzwerk gegen Kinderarmut in Ammerbuch zu erfassen.

Das sind wichtige Merkmale unseres Präventionsnetzwerks

  • Seit 2016 gehört Ammerbuch zum Bundesnetzwerk der Engagierten Städte. Unter dem Titel „Ammerbuch aktiv – Vielfalt verbindet" arbeiten seitdem in verschiedenen Formaten Haupt- und Ehrenamtliche zu bestimmten Themen zusammen.
  • Schon seit 2018 bildet das Thema „Kinderarmut" einen Schwerpunkt mit einem eigenen Thementisch. Vertreterinnen und Vertreter aus Kindertageseinrichtungen, Schulen, Schulsozialarbeit, Vereinen, Kirchen und Verwaltung haben in enger Zusammenarbeit des Jugendhilfeträgers kit jugendhilfe e.V. und des Sachgebiets Familie, Bildung, Kultur der Gemeindeverwaltung mehrere erfolgreiche Projekte entwickelt und unterstützt, um Familien mit geringem Einkommen zu entlasten und gleichzeitig die Themen Nachhaltigkeit und Integration zu stärken.
  • Von April 2021 bis März 2023 konnte dieses Thema über die Auridis Stiftung (Stärkung lokaler Engagement­strukturen zur Unterstützung von Familien mit kleinen Kindern in belastenden Lebenslagen) beschleunigt werden. Eine externe Prozessbegleitung der Akademie für Ehrenamtlichkeit Deutschland unterstützte bei der Entwicklung von Zielen und Handlungsschritten.
  • 2022-2024 Anschubsbewilligung durch das Land zur Entwicklung einer gemeinsam getragenen Strategie gegen Kinderarmut.
  • 2024-2025 Weiterführung der Netzwerkarbeit in enger Kooperation zwischen Gemeinde Ammerbuch und kit jugendhilfe. Erarbeitung einer landkreisweiten Vernetzung.
  • 9.2025 GAiA ist Teil vom landkreisweiten Netzwerk „ZuK – Zukunftsnetzwerk Kinderchancen“.
  • Im Lenkungskreis GAiA treffen sich etwa alle zwei Monate Vertreterinnen und Vertreter aus Kindertageseinrichtungen, Schulen, Kirche, Vereinen, Jugendhilfeträger und Gemeindeverwaltung, um Themen und Projekte weiterzuentwickeln.

Das sind unsere Rahmenbedingungen vor Ort

  • Viele Angebote (z.B. Beratungsstellen) sind nicht in Ammerbuch selbst vorhanden, sondern nur in den benachbarten Städten Tübingen und Rottenburg. So muss bei manchen Belangen kreisweit gedacht werden, bei anderen aber auf Ebene der Kommune oder des Teilorts.
  • In einer Gemeinde mit sechs Teilorten ist die Mobilität ein zentrales Thema, sowohl bei der Finanzierung als auch in Bezug auf die Angebote des ÖPNV.
  • Die fachliche Weiterentwicklung vorhandener Angebote ist angestrebt (z.B. Wirkungsorientierung, Teilhabe, Kinderschutz, Verschriftlichen des Leitbildes mit Wirkungstreppe).

Da stehen wir heute

  • Wir setzen erfolgreich gemeinsam einzelne Projekte für Teilhabe um und entwickeln mit einem engagierten Lenkungskreis neue Ideen.
  • Über die Förderung „Kommunale Präventionsnetzwerke" und besonderes Engagement der Netzwerkpartnerinnen und -partner können wir Bildungs- und Freizeitangebote kostenfrei anbieten.
  • Kinderschutz ist heute fester Bestandteil der Vereinsarbeit
  • Wir sind Teil des landkreisweiten Präventionsnetzwerks.
  • Junge Menschen und Familien können sich einfach über unsere analoge und digitale Öffentlichkeitsarbeit über die Angebote in Ammerbuch und im Landkreis informieren. 

Da wollen wir in 3 Jahren stehen

  • Wir haben eine Lösung gefunden, wie wir kostenfreie Angebote für Kinder und Jugendliche weiterhin ermöglichen können, z.B. über eine Stiftung oder einen Kinderfonds.
  • Wir haben uns mit den Themen Mobilität und Wohnen beschäftigt und verschieden Verbesserungen für die Zielgruppen erwirkt.
  • Im Bereich der Gesundheitsfürsorge sind Ammerbucher Einrichtungen als Partner im Lenkungskreis als Gäste oder aktiv beteiligt (Kinderarztpraxen, Ergo- und Logopäden etc.).

Ansprechpersonen: Ariane Bäse - a.baese@ammerbuch.de und Katharina Brosda - katharina.brosda@kit-jugendhilfe.de 

Gut Aufwachsen in Ammerbuch - GAiA

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Das sind unsere Ziele

  1. Förderung der Chancen und Teilhabemöglichkeiten von armutsbetroffenen Kindern, Jugendlichen und Familien.
  2. Identifizierung von Lücken in der Ammerbucher Präventionskette als zentrale Orientierungsmatrix der Präventionsnetzwerke gegen Kinderarmut. Die Präventionskette wird nach Möglichkeit mit passenden Angeboten weiterentwickelt.
  3. Stärkung der Familien über bessere Zugangsmöglichkeiten zu Informationen sowie durch Maßnahmen zur Gesundheitsförderung und zur Elternbildung.
  4. Schaffung von Strukturen, um armutsbetroffene Personen zu beteiligen.
  5. Sichtbarmachung der Lebenssituationen von Menschen in Armut und von Ungleichheit. Förderung der Armutssensibilität in Ammerbuch. Besonders bei Fachkräften im Umgang mit Kindern, Jugendlichen und Familien sowie bei Verwaltungsangestellten soll ein Bewusstsein für die Herausforderungen von Armutsbetroffenen in Ammerbuch entstehen.

Darauf liegt unser Fokus

Die Zielgruppe so unmittelbar wie möglich zu erreichen, um den Handlungsbedarf für das Präventionsnetzwerk gegen Kinderarmut in Ammerbuch zu erfassen.

Das sind wichtige Merkmale unseres Präventionsnetzwerks

  • Seit 2016 gehört Ammerbuch zum Bundesnetzwerk der Engagierten Städte. Unter dem Titel „Ammerbuch aktiv – Vielfalt verbindet" arbeiten seitdem in verschiedenen Formaten Haupt- und Ehrenamtliche zu bestimmten Themen zusammen.
  • Schon seit 2018 bildet das Thema „Kinderarmut" einen Schwerpunkt mit einem eigenen Thementisch. Vertreterinnen und Vertreter aus Kindertageseinrichtungen, Schulen, Schulsozialarbeit, Vereinen, Kirchen und Verwaltung haben in enger Zusammenarbeit des Jugendhilfeträgers kit jugendhilfe e.V. und des Sachgebiets Familie, Bildung, Kultur der Gemeindeverwaltung mehrere erfolgreiche Projekte entwickelt und unterstützt, um Familien mit geringem Einkommen zu entlasten und gleichzeitig die Themen Nachhaltigkeit und Integration zu stärken.
  • Von April 2021 bis März 2023 konnte dieses Thema über die Auridis Stiftung (Stärkung lokaler Engagement­strukturen zur Unterstützung von Familien mit kleinen Kindern in belastenden Lebenslagen) beschleunigt werden. Eine externe Prozessbegleitung der Akademie für Ehrenamtlichkeit Deutschland unterstützte bei der Entwicklung von Zielen und Handlungsschritten.
  • 2022-2024 Anschubsbewilligung durch das Land zur Entwicklung einer gemeinsam getragenen Strategie gegen Kinderarmut.
  • 2024-2025 Weiterführung der Netzwerkarbeit in enger Kooperation zwischen Gemeinde Ammerbuch und kit jugendhilfe. Erarbeitung einer landkreisweiten Vernetzung.
  • 9.2025 GAiA ist Teil vom landkreisweiten Netzwerk „ZuK – Zukunftsnetzwerk Kinderchancen“.
  • Im Lenkungskreis GAiA treffen sich etwa alle zwei Monate Vertreterinnen und Vertreter aus Kindertageseinrichtungen, Schulen, Kirche, Vereinen, Jugendhilfeträger und Gemeindeverwaltung, um Themen und Projekte weiterzuentwickeln.

Das sind unsere Rahmenbedingungen vor Ort

  • Viele Angebote (z.B. Beratungsstellen) sind nicht in Ammerbuch selbst vorhanden, sondern nur in den benachbarten Städten Tübingen und Rottenburg. So muss bei manchen Belangen kreisweit gedacht werden, bei anderen aber auf Ebene der Kommune oder des Teilorts.
  • In einer Gemeinde mit sechs Teilorten ist die Mobilität ein zentrales Thema, sowohl bei der Finanzierung als auch in Bezug auf die Angebote des ÖPNV.
  • Die fachliche Weiterentwicklung vorhandener Angebote ist angestrebt (z.B. Wirkungsorientierung, Teilhabe, Kinderschutz, Verschriftlichen des Leitbildes mit Wirkungstreppe).

Da stehen wir heute

  • Wir setzen erfolgreich gemeinsam einzelne Projekte für Teilhabe um und entwickeln mit einem engagierten Lenkungskreis neue Ideen.
  • Über die Förderung „Kommunale Präventionsnetzwerke" und besonderes Engagement der Netzwerkpartnerinnen und -partner können wir Bildungs- und Freizeitangebote kostenfrei anbieten.
  • Kinderschutz ist heute fester Bestandteil der Vereinsarbeit
  • Wir sind Teil des landkreisweiten Präventionsnetzwerks.
  • Junge Menschen und Familien können sich einfach über unsere analoge und digitale Öffentlichkeitsarbeit über die Angebote in Ammerbuch und im Landkreis informieren. 

Da wollen wir in 3 Jahren stehen

  • Wir haben eine Lösung gefunden, wie wir kostenfreie Angebote für Kinder und Jugendliche weiterhin ermöglichen können, z.B. über eine Stiftung oder einen Kinderfonds.
  • Wir haben uns mit den Themen Mobilität und Wohnen beschäftigt und verschieden Verbesserungen für die Zielgruppen erwirkt.
  • Im Bereich der Gesundheitsfürsorge sind Ammerbucher Einrichtungen als Partner im Lenkungskreis als Gäste oder aktiv beteiligt (Kinderarztpraxen, Ergo- und Logopäden etc.).

Ansprechpersonen: Ariane Bäse - a.baese@ammerbuch.de und Katharina Brosda - katharina.brosda@kit-jugendhilfe.de 

Der Paritätische Landesverband BW

Der Paritätische Landesverband BW übernimmt die Koordination und Administration des Netzwerkes in Person der Regionalleitung Neckar-Alb Fabienne Christen. Als großer Wohlfahrtsverband ist der Paritätische dem Thema Armut und Armutsbekämpfung seit jeher eng verbunden. Durch das regionale Agieren in verbandlichen Netzwerken entstehen durch die die Koordinationsfunktion im Zukunftsnetzwerk Kinderchancen wertvolle Synergieeffekte und die Möglichkeit, die im Netzwerk erarbeiteten Inhalte weiterzutragen.

Ansprechperson: Fabienne Christen - christen@paritaet-bw.de 

Der Paritätische Landesverband BW

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Der Paritätische Landesverband BW übernimmt die Koordination und Administration des Netzwerkes in Person der Regionalleitung Neckar-Alb Fabienne Christen. Als großer Wohlfahrtsverband ist der Paritätische dem Thema Armut und Armutsbekämpfung seit jeher eng verbunden. Durch das regionale Agieren in verbandlichen Netzwerken entstehen durch die die Koordinationsfunktion im Zukunftsnetzwerk Kinderchancen wertvolle Synergieeffekte und die Möglichkeit, die im Netzwerk erarbeiteten Inhalte weiterzutragen.

Ansprechperson: Fabienne Christen - christen@paritaet-bw.de