Die Ministerpräsident*innen-Konferenz (MPK) hat im Sommer 2026 beschlossen, Sozialausgaben unter dem Titel „Effizienter Ressourceneinsatz bei Leistungsgesetzen" zu reduzieren. Die Freie Wohlfahrtspflege – darunter der Paritätische Wohlfahrtsverband Baden-Württemberg – widerspricht klar:
- Sozialleistungen sind keine Kosten, sondern Investitionen in gesellschaftliche Stabilität.
- Pauschale Kürzungen sind keine Effizienz – sie erzeugen Folgekosten und gefährden den sozialen Zusammenhalt.
- Das Subsidiaritätsprinzip – der gesetzliche Vorrang gemeinnütziger Träger – darf nicht geschwächt werden.
- Jede*r kann auf Sozialleistungen angewiesen sein – durch Krankheit, Unfall oder Schicksalsschläge.