BrainFood

Der PARITÄTISCHE Baden-Württemberg präsentiert in dieser Online-Vortragsreihe Impulse zur Mittagspause. Unterschiedlichste Gäste werden mit diversen Themen Denkanstöße liefern. Es geht um Homeschooling, New Work, Digitalisierung, Soziale Arbeit, Zukunftsvisionen und Innovationen.

Setzen Sie sich, genießen Sie Ihr Pausenbrot oder Ihren Salat und nehmen Sie unser "Hirnfutter" mit!

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BrainFood 18.05.2021: Chancen der Digitalisierung für Silver Ager
Chancen der Digitalisierung und Silver Ager Prof. Dr. Hans-Werner Wahl, Direktor Netzwerk Alternsforschung, Universität Heidelberg Die COVID-19 Pandemie hat (auch) die Digitalisierung im Bereich des höheren Lebensalters ganz in den Mittelpunkt gerückt. Und das ist gut so. Wo stehen wir in Deutschland? Was wissen wir zu den Potenzialen von digitalen Technologien für ein gutes Leben im Alter? Warum geht alles in der Umsetzung so langsam?
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Nachlese "BrainFood-to-go": Eingriff in die Grund- / Menschenrechte infolge der Coronavirus-Krise
Nachlese: Eingriff in die Grund- / Menschenrechte infolge der Coronavirus-Krise

Eingriff in die Grund- / Menschenrechte infolge der Coronavirus-Krise

Prof. Dr. Jürgen Papier ist Staatsrechtswissenschaftler und Autor zahlreicher Publikationen. Von April 2002 bis zu seinem Ausscheiden im März 2010 war er Präsident des Bundesverfassungsgerichts. Die Schwerpunkte seiner wissenschaftlichen Tätigkeit sind vielfältig und umfassen neben der Grundrechtsdogmatik, dem Öffentlichen Recht, dem öffentlichen Finanzrecht auch verfassungsrechtliche Grundlagen des Sozial-, Verwaltungs-, Wirtschaftsverwaltungs-, Umwelt- und Staatshaftungsrechts. Papier bezieht in der Öffentlichkeit immer wieder Stellung zu aktuellen politischen Fragen. Im Zusammenhang mit der Corona-Krise warnte er vor Schäden für die Grundrechte, sollten die Eingriffe und Restriktionen noch lange andauern.

brainfood to go - Zusammenfassung

Mit den Auswirkungen von COVID-19 beschäftigte sich das BrainFood auch im zweiten Impuls. Zu Gast war Staatsrechtswissenschaftler Prof. em. Dr. Dres. h.c. Hans-Jürgen Papier. Der ehemalige Präsident des Bundesverfassungsgerichts fasste die Ereignisse der vergangenen Monate aus Sicht der Judikative und des öffentlichen Rechts zusammen. Inwiefern haben die Maßnahmen, die seitens der Exekutive ergriffen wurden und die Grund- und Menschenrechte einschränkten, Demokratie und Freiheitsrechte gefährdet? Waren sie verfassungsgemäß und juristisch gerechtfertigt? Damit wurde das Themenfeld "Mensch, Du hast Rechte" aufgegriffen und vertieft:

"Die Einschränkungen hatten fundamentale Auswirkungen auf unseren Verband. [...] Bildung und Betreuung haben fast nicht mehr stattgefunden. Und das nicht nur für ein paar Tage, sondern wochenlang. Bei uns waren die Werkstätten für Menschen mit Behinderungen geschlossen. In den stationären Einrichtungen der Alten- und Behindertenhilfe durfte keiner rein und keiner raus. [...] Und da fragen wir uns natürlich, ob diese Freiheitsbeschränkungen aufgrund von Verordnungen und Verwaltungsakten und die große Macht der Landesregierung – ob dies angemessen war." Ursel Wolfgramm

 

"Die Corona-Pandemie stellt den Staat und seine zuständigen Organe vor die zugegebenermaßen schwierige Aufgabe, einen angemessenen Ausgleich zwischen Freiheit und Sicherheit – also Sicherheit auch im sanitär- / virologischen Sinne – herzustellen. Die Sicherheit des Staates als verfasste Friedens- und Ordnungsmacht und die von ihm zu gewährleistende Sicherheit der Bevölkerung vor Gefahren für Leib und Leben sind zweifelsohne hohe Verfassungswerte, die allerdings mit den gleichfalls hochrangingen Verfassungsgütern der Freiheitsrechte in einen angemessenen Ausgleich gebracht werden müssen. [...]

Immer noch besteht kein hinreichendes Maß an Gewissheit über Inhalt und Gefahren oder Einigung über die Erforderlichkeit der ergriffenen bzw. alternativer Maßnahmen. Und weil wir darüber nicht genügend wissen und auch nicht gewusst haben, kann niemand sagen, dass die angeordneten Ausgangs- und Kontaktbeschränkungen von vornherein unverhältnismäßig im Sinne des Rechts gewesen seien. Daher können unter diesem Aspekt der Verhältnismäßigkeit – meine ich jedenfalls – auch keine generellen rechtlichen Bedenken gegen die im März erhobenen Maßnahmen erhoben werden, obgleich sie zu schwerwiegenden Eingriffen in die Grundrechte führten. [...]

Für die freiheitliche Ordnung des gesamten Gemeinwesens nach Art, nach Ausmaß und nach Dauer müssten zukünftig Maßnahmen in einem Verfahren der parlamentarischen Gesetzgebung bestimmt werden [Legislative]. Sie dürfen nicht allein der Exekutive überlassen werden. [...] Nur dann verfügen die Maßnahmen über die notwendige demokratische Legitimation. Nur so sind auch Öffentlichkeit, Transparenz und Rechtssicherheit gewährleistet." Prof. Hans-Jürgen Papier.

Nachlese "BrainFood-to-go": Eingriff in die Grund- / Menschenrechte infolge der Coronavirus-Krise
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Nachlese: Eingriff in die Grund- / Menschenrechte infolge der Coronavirus-Krise

Eingriff in die Grund- / Menschenrechte infolge der Coronavirus-Krise

Prof. Dr. Jürgen Papier ist Staatsrechtswissenschaftler und Autor zahlreicher Publikationen. Von April 2002 bis zu seinem Ausscheiden im März 2010 war er Präsident des Bundesverfassungsgerichts. Die Schwerpunkte seiner wissenschaftlichen Tätigkeit sind vielfältig und umfassen neben der Grundrechtsdogmatik, dem Öffentlichen Recht, dem öffentlichen Finanzrecht auch verfassungsrechtliche Grundlagen des Sozial-, Verwaltungs-, Wirtschaftsverwaltungs-, Umwelt- und Staatshaftungsrechts. Papier bezieht in der Öffentlichkeit immer wieder Stellung zu aktuellen politischen Fragen. Im Zusammenhang mit der Corona-Krise warnte er vor Schäden für die Grundrechte, sollten die Eingriffe und Restriktionen noch lange andauern.

brainfood to go - Zusammenfassung

Mit den Auswirkungen von COVID-19 beschäftigte sich das BrainFood auch im zweiten Impuls. Zu Gast war Staatsrechtswissenschaftler Prof. em. Dr. Dres. h.c. Hans-Jürgen Papier. Der ehemalige Präsident des Bundesverfassungsgerichts fasste die Ereignisse der vergangenen Monate aus Sicht der Judikative und des öffentlichen Rechts zusammen. Inwiefern haben die Maßnahmen, die seitens der Exekutive ergriffen wurden und die Grund- und Menschenrechte einschränkten, Demokratie und Freiheitsrechte gefährdet? Waren sie verfassungsgemäß und juristisch gerechtfertigt? Damit wurde das Themenfeld "Mensch, Du hast Rechte" aufgegriffen und vertieft:

"Die Einschränkungen hatten fundamentale Auswirkungen auf unseren Verband. [...] Bildung und Betreuung haben fast nicht mehr stattgefunden. Und das nicht nur für ein paar Tage, sondern wochenlang. Bei uns waren die Werkstätten für Menschen mit Behinderungen geschlossen. In den stationären Einrichtungen der Alten- und Behindertenhilfe durfte keiner rein und keiner raus. [...] Und da fragen wir uns natürlich, ob diese Freiheitsbeschränkungen aufgrund von Verordnungen und Verwaltungsakten und die große Macht der Landesregierung – ob dies angemessen war." Ursel Wolfgramm

 

"Die Corona-Pandemie stellt den Staat und seine zuständigen Organe vor die zugegebenermaßen schwierige Aufgabe, einen angemessenen Ausgleich zwischen Freiheit und Sicherheit – also Sicherheit auch im sanitär- / virologischen Sinne – herzustellen. Die Sicherheit des Staates als verfasste Friedens- und Ordnungsmacht und die von ihm zu gewährleistende Sicherheit der Bevölkerung vor Gefahren für Leib und Leben sind zweifelsohne hohe Verfassungswerte, die allerdings mit den gleichfalls hochrangingen Verfassungsgütern der Freiheitsrechte in einen angemessenen Ausgleich gebracht werden müssen. [...]

Immer noch besteht kein hinreichendes Maß an Gewissheit über Inhalt und Gefahren oder Einigung über die Erforderlichkeit der ergriffenen bzw. alternativer Maßnahmen. Und weil wir darüber nicht genügend wissen und auch nicht gewusst haben, kann niemand sagen, dass die angeordneten Ausgangs- und Kontaktbeschränkungen von vornherein unverhältnismäßig im Sinne des Rechts gewesen seien. Daher können unter diesem Aspekt der Verhältnismäßigkeit – meine ich jedenfalls – auch keine generellen rechtlichen Bedenken gegen die im März erhobenen Maßnahmen erhoben werden, obgleich sie zu schwerwiegenden Eingriffen in die Grundrechte führten. [...]

Für die freiheitliche Ordnung des gesamten Gemeinwesens nach Art, nach Ausmaß und nach Dauer müssten zukünftig Maßnahmen in einem Verfahren der parlamentarischen Gesetzgebung bestimmt werden [Legislative]. Sie dürfen nicht allein der Exekutive überlassen werden. [...] Nur dann verfügen die Maßnahmen über die notwendige demokratische Legitimation. Nur so sind auch Öffentlichkeit, Transparenz und Rechtssicherheit gewährleistet." Prof. Hans-Jürgen Papier.

Nachlese "BrainFood-to-go": New Work needs Inner Work
Nachlese: New Work needs Inner Work

New Work needs Inner Work

Joana Breidenbach (* 16. Mai 1965 in Hamburg) ist eine deutsche Kulturwissenschaftlerin, Autorin und Internetunternehmerin. Sie ist Aufsichtsrätin der gut.org gAG, Mitgründerin der Spendenplattform betterplace.org und Gründerin des Thinktank betterplace lab.
Joana Breidenbach studierte nach dem Besuch des Kelly College in Devon, Großbritannien, Social Anthropology an der University of California in Berkeley, Kalifornien, sowie am University College in London. Parallel dazu studierte sie Völkerkunde, Kunstgeschichte und Osteuropa-Geschichte an der Ludwig-Maximilians-Universität in München, wo sie 1993 mit der Arbeit „Deutsche und Dingwelt: Die Kommodifizierung nationaler Eigenschaften und die Nationalisierung deutscher Kultur“ zum Dr. phil. promoviert wurde.
Joana Breidenbach arbeitete zunächst als Autorin, später auch als Dozentin (Humboldt-Viadrina School of Governance, Berlin und Macquarie University, Sydney), bevor sie 2007 die Online-Spendenplattform betterplace.org mitgründete. Drei Jahre später, im Jahr 2010, gründete sie das betterplace lab als Forschungsabteilung von betterplace.org. Im betterplace lab beschäftigte sich Breidenbach mit der Frage, wie digitale Innovationen für die Zivilgesellschaft genutzt werden können und brachte im Zuge dessen seit 2012 jährlich den betterplace lab Trendreport heraus, der seit 2016 heute trendradar heißt. Seit 2015 ist Joana Breidenbach weniger für betterplace.org und das betterplace lab tätig. 2015 wechselte sie vom Vorstand in den Aufsichtsrat der gut.org gAG, der Muttergesellschaft von betterplace.org und betterplace lab. Als Investorin ist Joana Breidenbach an der App Clue, der Übersetzungswebseite linguee.com, nebenan.de und der Refugee School for Digital Inclusion beteiligt.
Im politischen Bereich kommt Joana Breidenbach auch zu Wort: Ihre Vor- und Beiträge waren 2015 auf dem 2. Internationalen Deutschlandforum im Kanzleramt zu hören,[1] beim Expertendialog mit Minister Gerd Müller zur Digitalisierung und Entwicklungszusammenarbeit (Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung), bei einer Dialogrunde Bürgerschaftliches Engagement mit Thomas de Maizière (Bundesministerium des Innern)[2] oder auf einem Panel mit Bundeskanzlerin Angela Merkel auf dem Deutschen Kirchentag in Stuttgart.[3]
Die Webseite Edition F hat Joana Breidenbach 2014 unter die „25 Frauen für die digitale Zukunft“ gewählt.[4] Sie gehört zu den Unterstützern der Charta der Digitalen Grundrechte der Europäischen Union, die Ende November 2016 veröffentlicht wurde. [wikipedia-Eintrag]

brainfood to go - Zusammenfassung

Das betterplace lab beschreibt sich auf seiner Internetseite so: "Wir wollen die Digitalisierung sozial gestalten und für das Gemeinwohl nutzbar machen. Dazu forschen und experimentieren wir in innovativen Projekten. Wir sind Brückenbauer zwischen Sektoren und brechen Silos auf, im Kopf, in Organisationen und in unserer Gesellschaft. Denn es geht nicht nur um Tools, sondern um die sozialen Potentiale der digitalen Transformation: Wie werden wir in Zukunft miteinander arbeiten? Welche Werte befördert der digitale Wandel – im Einzelnen und in Kollektiven? Wie kann die gerechte und nachhaltige Welt von morgen aussehen? Die Erkenntnisse verpacken wir in Studien, Workshops, Veranstaltungen oder inspirierende Geschichten."

Zum Auftakt war Ursel Wolfgramm gelungen, Dr. Joana Breidenbach, Mitgründerin der betterplace lab gGmbH, zu gewinnen: "Der PARITÄTische verändert sich seit fünf Jahren permanent. Und – wie ich finde – auch zum Guten. Wir haben gerade eine Befragung bei unseren 880 Mitgliedern durchgeführt. Sie haben uns bestätigt, dass es gut vorangeht, dass sie mit ihrem Verband wesentlich zufriedener sind. Auf diesem Weg habe ich immer mal wieder von Dir gehört. [...] Was dabei stets deutlich geworden ist: Organisationsentwicklung funktioniert nur, wenn sie einhergeht mit persönlicher Entwicklung der Menschen, die in dieser Organisation arbeiten. [...] Wenn wir zu neuen Arbeitsformen kommen wollen – und das wollen wir, glaube ich, alle – müssen wir uns einem inneren Prozess aussetzen. Das heißt an uns selbst arbeiten. Und auch helfen beim Prozess der anderen. [...] Nur, wenn wir dies gemeinsam hinbekommen, können wir die Welt verändern." Ursel Wolfgramm

In ihrem Impulsvortrag eröffnete Dr. Joana Breidenbach den Blick auf die Entwicklungsgeschichte des Social Innovators betterplace lab. Der digital-soziale Think- und Do-Tank entwickelte sich von einer hierarchisch geführten zu einer kompetenz-basierten Netzwerk-Organisation weiter. Ohne ein Blatt vor den Mund zu nehmen, führte Joana uns durch Höhen und Tiefen der Transformation. Sie ließ uns teilhaben an ihren Einsichten und Erkenntnissen. Sie war bereit, offen auf Fragen zu antworten.

Dass sich diese Mühe lohnt, bewies, dass es der betterplace lab nicht nur gelang, sich innerhalb der Firma schnell an die veränderten Anforderungen von COVID19 anzupassen, sie waren binnen weniger Wochen in der Lage, anderen sozialen Organisationen in diesen turbulenten Zeiten zu helfen:

"Wir haben gesehen, dass es uns als Team extrem einfach gefallen ist, uns dezentral zu synchronisieren. Es war sowieso so viel Information und Wissen übereinander im Raum und so viel Offenheit, dass in einer emotional schwierigen Zeit [...] die Mitarbeitenden als ganzer Mensch auftreten konnten. So ist dieses Team sehr schnell wieder in eine Kreativität gekommen. Schon in der zweiten Woche [ der Pandemie ] entwickelten wir neue, coole Projekte für andere zivilgesellschaftliche Organisationen, mit denen wir ihnen halfen, in dieser herausfordernden Zeit ihre Arbeit so gut wie möglich zu machen." Dr. Joana Breidenbach

Nachlese "BrainFood-to-go": New Work needs Inner Work
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Nachlese: New Work needs Inner Work

New Work needs Inner Work

Joana Breidenbach (* 16. Mai 1965 in Hamburg) ist eine deutsche Kulturwissenschaftlerin, Autorin und Internetunternehmerin. Sie ist Aufsichtsrätin der gut.org gAG, Mitgründerin der Spendenplattform betterplace.org und Gründerin des Thinktank betterplace lab.
Joana Breidenbach studierte nach dem Besuch des Kelly College in Devon, Großbritannien, Social Anthropology an der University of California in Berkeley, Kalifornien, sowie am University College in London. Parallel dazu studierte sie Völkerkunde, Kunstgeschichte und Osteuropa-Geschichte an der Ludwig-Maximilians-Universität in München, wo sie 1993 mit der Arbeit „Deutsche und Dingwelt: Die Kommodifizierung nationaler Eigenschaften und die Nationalisierung deutscher Kultur“ zum Dr. phil. promoviert wurde.
Joana Breidenbach arbeitete zunächst als Autorin, später auch als Dozentin (Humboldt-Viadrina School of Governance, Berlin und Macquarie University, Sydney), bevor sie 2007 die Online-Spendenplattform betterplace.org mitgründete. Drei Jahre später, im Jahr 2010, gründete sie das betterplace lab als Forschungsabteilung von betterplace.org. Im betterplace lab beschäftigte sich Breidenbach mit der Frage, wie digitale Innovationen für die Zivilgesellschaft genutzt werden können und brachte im Zuge dessen seit 2012 jährlich den betterplace lab Trendreport heraus, der seit 2016 heute trendradar heißt. Seit 2015 ist Joana Breidenbach weniger für betterplace.org und das betterplace lab tätig. 2015 wechselte sie vom Vorstand in den Aufsichtsrat der gut.org gAG, der Muttergesellschaft von betterplace.org und betterplace lab. Als Investorin ist Joana Breidenbach an der App Clue, der Übersetzungswebseite linguee.com, nebenan.de und der Refugee School for Digital Inclusion beteiligt.
Im politischen Bereich kommt Joana Breidenbach auch zu Wort: Ihre Vor- und Beiträge waren 2015 auf dem 2. Internationalen Deutschlandforum im Kanzleramt zu hören,[1] beim Expertendialog mit Minister Gerd Müller zur Digitalisierung und Entwicklungszusammenarbeit (Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung), bei einer Dialogrunde Bürgerschaftliches Engagement mit Thomas de Maizière (Bundesministerium des Innern)[2] oder auf einem Panel mit Bundeskanzlerin Angela Merkel auf dem Deutschen Kirchentag in Stuttgart.[3]
Die Webseite Edition F hat Joana Breidenbach 2014 unter die „25 Frauen für die digitale Zukunft“ gewählt.[4] Sie gehört zu den Unterstützern der Charta der Digitalen Grundrechte der Europäischen Union, die Ende November 2016 veröffentlicht wurde. [wikipedia-Eintrag]

brainfood to go - Zusammenfassung

Das betterplace lab beschreibt sich auf seiner Internetseite so: "Wir wollen die Digitalisierung sozial gestalten und für das Gemeinwohl nutzbar machen. Dazu forschen und experimentieren wir in innovativen Projekten. Wir sind Brückenbauer zwischen Sektoren und brechen Silos auf, im Kopf, in Organisationen und in unserer Gesellschaft. Denn es geht nicht nur um Tools, sondern um die sozialen Potentiale der digitalen Transformation: Wie werden wir in Zukunft miteinander arbeiten? Welche Werte befördert der digitale Wandel – im Einzelnen und in Kollektiven? Wie kann die gerechte und nachhaltige Welt von morgen aussehen? Die Erkenntnisse verpacken wir in Studien, Workshops, Veranstaltungen oder inspirierende Geschichten."

Zum Auftakt war Ursel Wolfgramm gelungen, Dr. Joana Breidenbach, Mitgründerin der betterplace lab gGmbH, zu gewinnen: "Der PARITÄTische verändert sich seit fünf Jahren permanent. Und – wie ich finde – auch zum Guten. Wir haben gerade eine Befragung bei unseren 880 Mitgliedern durchgeführt. Sie haben uns bestätigt, dass es gut vorangeht, dass sie mit ihrem Verband wesentlich zufriedener sind. Auf diesem Weg habe ich immer mal wieder von Dir gehört. [...] Was dabei stets deutlich geworden ist: Organisationsentwicklung funktioniert nur, wenn sie einhergeht mit persönlicher Entwicklung der Menschen, die in dieser Organisation arbeiten. [...] Wenn wir zu neuen Arbeitsformen kommen wollen – und das wollen wir, glaube ich, alle – müssen wir uns einem inneren Prozess aussetzen. Das heißt an uns selbst arbeiten. Und auch helfen beim Prozess der anderen. [...] Nur, wenn wir dies gemeinsam hinbekommen, können wir die Welt verändern." Ursel Wolfgramm

In ihrem Impulsvortrag eröffnete Dr. Joana Breidenbach den Blick auf die Entwicklungsgeschichte des Social Innovators betterplace lab. Der digital-soziale Think- und Do-Tank entwickelte sich von einer hierarchisch geführten zu einer kompetenz-basierten Netzwerk-Organisation weiter. Ohne ein Blatt vor den Mund zu nehmen, führte Joana uns durch Höhen und Tiefen der Transformation. Sie ließ uns teilhaben an ihren Einsichten und Erkenntnissen. Sie war bereit, offen auf Fragen zu antworten.

Dass sich diese Mühe lohnt, bewies, dass es der betterplace lab nicht nur gelang, sich innerhalb der Firma schnell an die veränderten Anforderungen von COVID19 anzupassen, sie waren binnen weniger Wochen in der Lage, anderen sozialen Organisationen in diesen turbulenten Zeiten zu helfen:

"Wir haben gesehen, dass es uns als Team extrem einfach gefallen ist, uns dezentral zu synchronisieren. Es war sowieso so viel Information und Wissen übereinander im Raum und so viel Offenheit, dass in einer emotional schwierigen Zeit [...] die Mitarbeitenden als ganzer Mensch auftreten konnten. So ist dieses Team sehr schnell wieder in eine Kreativität gekommen. Schon in der zweiten Woche [ der Pandemie ] entwickelten wir neue, coole Projekte für andere zivilgesellschaftliche Organisationen, mit denen wir ihnen halfen, in dieser herausfordernden Zeit ihre Arbeit so gut wie möglich zu machen." Dr. Joana Breidenbach

Nachlese "BrainFood-to-go": Familie in Corona-Zeiten
Nachlese "BrainFood-to-go": Familie in Corona-Zeiten
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Nachlese: Familie in Corona-Zeiten
Nachlese "BrainFood-to-go": Hack the world a better place

Aufzeichnung des Vortrags von Dr. Julia Freudenberg

Nachlese "BrainFood-to-go": Hack the world a better place
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"BrainFood-to-go": Hack the world a better place

Aufzeichnung des Vortrags von Dr. Julia Freudenberg

Nachlese "BrainFood-to-go": Soziale Nachhaltigkeit: Warum die Sorge um die Umwelt und die Sorge für Menschen zusammengehören

Aufzeichnung des Vortrags von Dr. Uta Eser

Nachlese "BrainFood-to-go": Soziale Nachhaltigkeit: Warum die Sorge um die Umwelt und die Sorge für Menschen zusammengehören
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Nachlese "BrainFood-to-go": Soziale Nachhaltigkeit: Warum die Sorge um die Umwelt und die Sorge für Menschen zusammengehören

Aufzeichnung des Vortrags von Dr. Uta Eser

Nachlese "BrainFood-to-go": Führung, Ethik und Digitalisierung
Nachlese "BrainFood-to-go": Führung, Ethik und Digitalisierung
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Nachlese "BrainFood-to-go": Führung, Ethik und Digitalisierung
Nachlese "BrainFood-to-go": Moderne Personalgewinnung für die sozialen Berufe

Joël Dunand spricht beim BrainFood am 23.3.21 über moderne Personalgewinnung für die sozialen Berufe.

Joël Dunand kennt beide Welten: als Geschäftsführer des STIBB, des Sozial-Therapeutischen Instituts Berlin-Brandenburg, ist er bestens vertraut mit den Aufgaben und Herausforderungen eines Sozialunternehmens. Und durch seine langjährige Arbeit als Softwareentwickler und Projektmanager ist er auch in der Welt der digitalen Innovation zu Hause. So startete er 2019 mit “sodisys” eine Softwareplattform, die Unternehmen der Sozialwirtschaft in der digitalen Transformation unterstützt.

Welche Stellschrauben können wir in sozialen Organisationen bedienen? Wie spreche ich die Zielgruppe an? Welche neuen Zielgruppen gilt es zu erschließen? Und wo finde ich diese? Eine Stunde wird wohl kaum ausreichen, um das Thema zu beantworten aber versprechen können wir euch viele neue Denkanstöße, wie wir das bei BrainFood inzwischen gewöhnt sind.

Nachlese "BrainFood-to-go": Moderne Personalgewinnung für die sozialen Berufe
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Nachlese "BrainFood-to-go": Moderne Personalgewinnung für die sozialen Berufe

Joël Dunand spricht beim BrainFood am 23.3.21 über moderne Personalgewinnung für die sozialen Berufe.

Joël Dunand kennt beide Welten: als Geschäftsführer des STIBB, des Sozial-Therapeutischen Instituts Berlin-Brandenburg, ist er bestens vertraut mit den Aufgaben und Herausforderungen eines Sozialunternehmens. Und durch seine langjährige Arbeit als Softwareentwickler und Projektmanager ist er auch in der Welt der digitalen Innovation zu Hause. So startete er 2019 mit “sodisys” eine Softwareplattform, die Unternehmen der Sozialwirtschaft in der digitalen Transformation unterstützt.

Welche Stellschrauben können wir in sozialen Organisationen bedienen? Wie spreche ich die Zielgruppe an? Welche neuen Zielgruppen gilt es zu erschließen? Und wo finde ich diese? Eine Stunde wird wohl kaum ausreichen, um das Thema zu beantworten aber versprechen können wir euch viele neue Denkanstöße, wie wir das bei BrainFood inzwischen gewöhnt sind.

Nachlese "BrainFood-to-go": Welche Inklusion braucht die Kinder- und Jugendhilfe?

Die Stichworte zum äußerst informativen Vortrag präsentieren wir in Form eines Twitter-Protokolls. Kurz und knackig auf den Punkt gebracht: 

Prof. Dr. Benedikt Hopmann wurde 2020 ausgezeichnet mit dem Theorie- und Wissenschaftspreis / Deutscher Kinder- und Jugendhilfepreis für seine die Dissertation „Inklusion in den Hilfen zur Erziehung – Ein capabilities-basierter Inklusionsansatz“

Anfänge in den 1970er Jahren im anglo-amerikanischen Raum. Wurde dann zum Beispiel auch durch Luhmann in der Soziologie/Systemtheorie aufgegriffen und schließlich in die Charta der Menschenrechte aufgenommen.

Ist es erziehungsbedingt? Ist es Hilfe für Menschen mit Behinderungen? Um die Ressort-Streitigkeiten zu einer Lösung zu führen, wurde es 2017 ins Kinder- und Jugendstärkungsgesetz (KJSG) eingliedert. 2018/2019 Dialog-Prozess "Mitreden-Mitgestalten"

Ab 01.01.2028 sollen die Eingliederungshilfeleistungen unter dem Dach des SozialGesetzBuch (SGB VIII) vorgesehen sein. Das hängt ab von einem bis 2027 zu verabschiedeten Bundesgesetz. (Beschlossen durch Bundestag am 22.04.2021)

Multiprofessionelle Kooperationen werden immer bedeutsamer, um Integrationsbemühungen voran zu bringen. Schulsozialarbeit, Kinder- und Jugendarbeit, Hilfen zur Erziehung, Schulbegleitung - sie alle agieren aktuell zu wenig mit vereinten Kräften.

Trotz aller Vorteile und Bemühungen, dient weiterhin eine Beeinträchtigung der Gesundheit als Fokus auf das Thema Inklusion. 

Was wir brauche ist ein neues Teilhabe-Verständnis – eine menschen-rechtliche Sicht auf das Thema. 

"Armut von Kindern und Familien ist in der Debatte um [...] die Weiterentwicklung der Kinder- und Jugendhilfe das, was im Englischen als "Elephant in the Room" bezeichnet wird." Es wird aus der #Inklusionsdebatte auch heute noch ausgeschlossen.

Behinderung als "Benachteiligung" weitestgehend ausgeblendet. Um welche Inklusion soll/könnte es also gehen? Was sind die Ziele? Woran fehlt es also, um Exklusion zu überwinden?

Befähigung = individuelle Fähigkeiten sowie soziale, politische, gesellschaftliche Möglichkeiten und Wirklichkeit, um das Vermögen zu erlangen, etwas eigenverantwortlich zu realisieren.

Ziel und Perspektive: Inklusion ist das Überwinden der sozialen, politischen und ökonomischen VerUNmöglichungsräume. Es geht um ein gutes Leben. Also um Aufheben der Benachteiligen in der Befähigung.

Es geht um ein selbstbestimmtes Leben für alle Menschen im Einklang mit der menschlichen Würde (substanzielle Inklusivität).

Eingliederungshilfen sind Kompensationshilfen auf Basis eines spezifischen Bedarfs. Hopmann: Mir ginge es eher um die Qualität und Inhalte der Leistungen. Die Schwierigkeit ist hier der Systemwechsel von allgemeinen zu individuellen Leistungen.

Wollen wir, dass Menschen "eingegliedert" werden in ein System? Welchen Begriff brauchen wir, um zu transportieren, was überhaupt passieren soll im Kontext von Toleranz und Parität.

"Die Felder überschneiden sich und dennoch werden die Lösungen in den einzelnen Sektoren separat behandelt und entwickelt. Das müssen wir überwinden." Hopmann zu den (sozial-politischen) Herausforderungen in der Hilfe.

Wie passen Inklusion und Integration zusammen? Flucht und Migration kann (nicht muss) eine Kategorie von Behinderung sein.

Problematisch sind beide, wenn es um das Eingliedern von Subjekten in bestehende Systeme geht – bei denen vom Individuum erwartet wird, sich (kritiklos, widerstandslos und gehorsam) in bestehende Systeme einzufügen. Der entscheidende Punkt ist jedoch Teilhabe.

Teilhabe: Ich habe die Möglichkeiten, mich aktiv in die Gesellschaft einzubringen. So geht es beispielsweise auch um LGBTQIA+ (Lesbian, Gay, Bi, Trans, Queer und Intersex).

Ziel, die stigmatisierende Einordnung in Hilfe-Kategorien zu überwinden. Warum müssen wir Bedürftigkeit überhaupt offenlegen? Gibt es nicht auch bessere Wege?

Wer nimmt woran wie teil? Das ist die entscheidende Frage. Nicht die Gründe, weswegen ich an Teilhabe benachteiligt bin – sei es aus körperlichen, psychischen Gründen oder auch aufgrund des eigenen Geschlechts.

Es geht darum, die Lebensbedingungen von Geburt an zu verbessern. (Stichwort Frühförderung) Und das schnell. Die Prozesse ziehen sich zu lang. Die Diskussionszweige sind noch zu abgetrennt voneinander. Wir brauchen auch hier mehr Zusammenwirken.

Nachlese "BrainFood-to-go": Welche Inklusion braucht die Kinder- und Jugendhilfe?
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Nachlese "BrainFood-to-go": Welche Inklusion braucht die Kinder- und Jugendhilfe?

Die Stichworte zum äußerst informativen Vortrag präsentieren wir in Form eines Twitter-Protokolls. Kurz und knackig auf den Punkt gebracht: 

Prof. Dr. Benedikt Hopmann wurde 2020 ausgezeichnet mit dem Theorie- und Wissenschaftspreis / Deutscher Kinder- und Jugendhilfepreis für seine die Dissertation „Inklusion in den Hilfen zur Erziehung – Ein capabilities-basierter Inklusionsansatz“

Anfänge in den 1970er Jahren im anglo-amerikanischen Raum. Wurde dann zum Beispiel auch durch Luhmann in der Soziologie/Systemtheorie aufgegriffen und schließlich in die Charta der Menschenrechte aufgenommen.

Ist es erziehungsbedingt? Ist es Hilfe für Menschen mit Behinderungen? Um die Ressort-Streitigkeiten zu einer Lösung zu führen, wurde es 2017 ins Kinder- und Jugendstärkungsgesetz (KJSG) eingliedert. 2018/2019 Dialog-Prozess "Mitreden-Mitgestalten"

Ab 01.01.2028 sollen die Eingliederungshilfeleistungen unter dem Dach des SozialGesetzBuch (SGB VIII) vorgesehen sein. Das hängt ab von einem bis 2027 zu verabschiedeten Bundesgesetz. (Beschlossen durch Bundestag am 22.04.2021)

Multiprofessionelle Kooperationen werden immer bedeutsamer, um Integrationsbemühungen voran zu bringen. Schulsozialarbeit, Kinder- und Jugendarbeit, Hilfen zur Erziehung, Schulbegleitung - sie alle agieren aktuell zu wenig mit vereinten Kräften.

Trotz aller Vorteile und Bemühungen, dient weiterhin eine Beeinträchtigung der Gesundheit als Fokus auf das Thema Inklusion. 

Was wir brauche ist ein neues Teilhabe-Verständnis – eine menschen-rechtliche Sicht auf das Thema. 

"Armut von Kindern und Familien ist in der Debatte um [...] die Weiterentwicklung der Kinder- und Jugendhilfe das, was im Englischen als "Elephant in the Room" bezeichnet wird." Es wird aus der #Inklusionsdebatte auch heute noch ausgeschlossen.

Behinderung als "Benachteiligung" weitestgehend ausgeblendet. Um welche Inklusion soll/könnte es also gehen? Was sind die Ziele? Woran fehlt es also, um Exklusion zu überwinden?

Befähigung = individuelle Fähigkeiten sowie soziale, politische, gesellschaftliche Möglichkeiten und Wirklichkeit, um das Vermögen zu erlangen, etwas eigenverantwortlich zu realisieren.

Ziel und Perspektive: Inklusion ist das Überwinden der sozialen, politischen und ökonomischen VerUNmöglichungsräume. Es geht um ein gutes Leben. Also um Aufheben der Benachteiligen in der Befähigung.

Es geht um ein selbstbestimmtes Leben für alle Menschen im Einklang mit der menschlichen Würde (substanzielle Inklusivität).

Eingliederungshilfen sind Kompensationshilfen auf Basis eines spezifischen Bedarfs. Hopmann: Mir ginge es eher um die Qualität und Inhalte der Leistungen. Die Schwierigkeit ist hier der Systemwechsel von allgemeinen zu individuellen Leistungen.

Wollen wir, dass Menschen "eingegliedert" werden in ein System? Welchen Begriff brauchen wir, um zu transportieren, was überhaupt passieren soll im Kontext von Toleranz und Parität.

"Die Felder überschneiden sich und dennoch werden die Lösungen in den einzelnen Sektoren separat behandelt und entwickelt. Das müssen wir überwinden." Hopmann zu den (sozial-politischen) Herausforderungen in der Hilfe.

Wie passen Inklusion und Integration zusammen? Flucht und Migration kann (nicht muss) eine Kategorie von Behinderung sein.

Problematisch sind beide, wenn es um das Eingliedern von Subjekten in bestehende Systeme geht – bei denen vom Individuum erwartet wird, sich (kritiklos, widerstandslos und gehorsam) in bestehende Systeme einzufügen. Der entscheidende Punkt ist jedoch Teilhabe.

Teilhabe: Ich habe die Möglichkeiten, mich aktiv in die Gesellschaft einzubringen. So geht es beispielsweise auch um LGBTQIA+ (Lesbian, Gay, Bi, Trans, Queer und Intersex).

Ziel, die stigmatisierende Einordnung in Hilfe-Kategorien zu überwinden. Warum müssen wir Bedürftigkeit überhaupt offenlegen? Gibt es nicht auch bessere Wege?

Wer nimmt woran wie teil? Das ist die entscheidende Frage. Nicht die Gründe, weswegen ich an Teilhabe benachteiligt bin – sei es aus körperlichen, psychischen Gründen oder auch aufgrund des eigenen Geschlechts.

Es geht darum, die Lebensbedingungen von Geburt an zu verbessern. (Stichwort Frühförderung) Und das schnell. Die Prozesse ziehen sich zu lang. Die Diskussionszweige sind noch zu abgetrennt voneinander. Wir brauchen auch hier mehr Zusammenwirken.

BrainFood Archiv

BrainFood 18.05.2021: Chancen der Digitalisierung für Silver Ager
Chancen der Digitalisierung und Silver Ager Prof. Dr. Hans-Werner Wahl, Direktor Netzwerk Alternsforschung, Universität Heidelberg Die COVID-19 Pandemie hat (auch) die Digitalisierung im Bereich des höheren Lebensalters ganz in den Mittelpunkt gerückt. Und das ist gut so. Wo stehen wir in Deutschland? Was wissen wir zu den Potenzialen von digitalen Technologien für ein gutes Leben im Alter? Warum geht alles in der Umsetzung so langsam?
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