Workshop: Gewaltprävention in der Pflege

1. Oktober 2026 | Landesgeschäftsstelle im Paritätischen Mehrgenerationenzentrum
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Datum:
Uhrzeit:
09:30 - 14:00
Anmeldeschluss
Kosten:
0
Zielgruppe:
Qualitätsbeauftragte und verantwortliche Pflegefachpersonen und Leitungen in stationären Pflegeeinrichtungen, ambulanten Pflege- und Betreuungsdiensten sowie Einrichtungen der Tagespflege und Kurzzeitpflege
Organisation:
Der Paritätische Baden-Württemberg
Referent/in:
Christine Schneider / Fachbereich Ältere Menschen und Pflege
Adresse:
Landesgeschäftsstelle im Paritätischen Mehrgenerationenzentrum

Hauptstraße 28
70563 Stuttgart
Deutschland

Art:
Präsenzveranstaltung

Gewalt kann in unterschiedlichen Formen und in allen Lebensbereichen vorkommen. Pflegebedürftige Menschen tragen ein besonderes Risiko, Opfer von grenzverletzendem Verhalten oder gar von Gewalt zu werden. Aber auch Mitarbeitende in der Pflegebranche sind im Rahmen ihrer täglichen Arbeit mitunter gewaltfördernden Situationen und Strukturen ausgesetzt.

Der Entwicklung von gewaltvorbeugenden Maßnahmen und unterstützenden Verhaltensweisen beim Umgang mit Gewaltereignissen im eigenen Arbeitsumfeld und Tätigkeitsbereich kommt daher eine besondere Bedeutung zu.

Mit Inkrafttreten des Teilhabe- und Pflegequalitätsgesetztes sind Pflegeeinrichtungen in Baden-Württemberg zum Vorhalten von Konzepten zur Gewaltprävention verpflichtet. Auch die neuen Qualitäts- und Prüfungsrichtlinien für ambulante Pflege- und Betreuungsdienste richten ein Augenmerk auf den Umgang mit Anzeichen von Gewalt, Unterversorgung und Vernachlässigung.

Inhalte:

Der Workshop nimmt Bezug auf die bundeseinheitlichen Empfehlungen zur Entwicklung von Gewaltschutzkonzepten in der Pflege, die vom Qualitätsausschuss Pflege im Februar 2026 veröffentlicht wurden, stellt Arbeitshilfen vor, um das Thema praxisnah zu bearbeiten und bietet die Möglichkeit zum kollegialen Austausch.

Zielgruppe:

Er richtet sich vor allem an Qualitätsbeauftragte, verantwortliche Pflegefachpersonen sowie an Leitungskräfte in Pflegeheimen, ambulanten Pflege- und Betreuungsdiensten, Tagespflegen und Kurzzeitpflegeeinrichtungen.