Von zentraler Bedeutung für die Rehabilitation und Teilhabe am beruflichen und sozialen Leben für Menschen mit körperlicher Beeinträchtigung ist deren Mobilität. Eine besondere Herausforderung für die Straßenverkehrssicherheit stellt hierbei die Beförderung mobilitätseingeschränkter Personen dar, die während der Fahrt im Rollstuhl sitzen müssen.
In herkömmlichen Fahrzeugen sind passive Sicherheitssysteme mit bautechnischen Ausrüstungsstandards wie Autositze mit Dreipunkt-Sicherheitsgurt, Isofix oder Airbags nicht mehr wegzudenken. Wie wird jedoch ein Fahrgast im Rollstuhl gesichert?
Im Aufsichtshandeln zeigt sich, dass die sicherheitsrelevanten Anforderungen an die Rückhaltesysteme und die fachgerechte Anwendung oftmals nicht bekannt sind.