Es kann viele Gründe geben für die Arbeit als oder den Wechsel hinein in die stellvertretende Leitung. Mit der neuen Position sind sofort aber auch höhere Erwartungen Ihres gesamten Umfeldes verbunden. Mit der richtigen Kombination aus gesunder Nähe und gesunder Distanz meistern Sie den Arbeitsalltag als stellvertretende Leitung.
Sei es die neue Aufgabe oder auch die langjährige Tätigkeit als stellvertretende Leitung: Sie stehen dabei stets im Spannungsfeld der unterschiedlichen Erwartungen: Wie sehen Ihre KollegInnen Sie als Stellvertretung? Wie definiert die Leitung das Verhältnis zur Stellvertretung? Und welche Erwartungen haben Ihre KlientInnen, PatientInnen, Eltern oder Angehörige?
Wenn Sie aus dem Team in die stellvertretende Leitung aufsteigen, müssen Sie Ihre neue Rolle klar und eindeutig bestimmen, gerade gegenüber langjährigen, aber auch gegenüber neuen KollegInnen. Wenn umgekehrt die Leitung Ihrer Einrichtung „zu eng“ führt oder aber als Führungskraft kaum wahrnehmbar ist, müssen Sie Ihrerseits in eine aktive Rollenklärung gehen. Und für Externe (KlientInnen, Angehörige, Eltern…) ist es ohnehin auf den ersten Blick nur schwer zu durchschauen, wer genau für welche Aufgaben verantwortlich ist.
Um Ihre Aufgaben als stellvertretende Leitung dauerhaft motiviert und belastbar durchzuführen, sind zwei Dinge daher unverzichtbar: Ihre eigene Rollenklarheit – und eine proaktive Klärung von Ansprüchen Ihres gesamten Arbeitsumfeldes.
Aufbau:
Im Praxisworkshop „Starke Stellvertretung!“ klären wir die Rollenerwartungen, die von drei Seiten aus an Sie gestellt werden: Von der Leitung, aus dem Team und von KlientInnen oder Angehörigen. Aus dieser Klärung leiten wir ab, an welchen Stellen Sie klarer kommunizieren müssen, um den Erwartungen nachzukommen – aber auch mit Ihren ganz eigenen Vorstellungen zu verbinden. In einem dritten Schritt erfahren Sie, wie Sie Konflikte schon im Vorfeld besser verstehen, um diese auch als stellvertretende
Inhalte:
Die Rolle als stellvertretende Leitung: Externe und eigene Erwartungen
Mögliche Rollenkonflikte frühzeitig erkennen und steuern
Professionelle Nähe & professionelle Distanz als stellvertretende Leitung
Arten, Ursachen und Konstellationen von Konflikten verstehen
Praktische Fallarbeit
Lernziele:
Durch die Selbstreflexion Ihrer Rolle und den Abgleich mit externen Rollenerwartungen stärken Sie Ihre Handlungssicherheit im Arbeitsalltag.
Sie erlernen Techniken und Formulierungen für die proaktive Klärung möglicher Missverständnisse zur Rolle als stv.stellvertretende Leitung.
Im Erfahrungsaustausch mit anderen stellvertretende Leitungen bekommen Sie neue Einblicke sowie Lösungsmöglichkeiten für Ihre eigenen Herausforderungen in der Stellvertretung.
Sie erfahren, wie Sie mögliche Konflikte frühzeitig erkennen und auch als stellvertretende. Leitung zu lösen.
Alle Themen werden in praktischen Übungen auf Ihren Arbeitsalltag übertragen, sodass Sie konkrete Tipps und Ideen mitnehmen können.
Methodik:
Trainerimpulse, Selbstreflexion in der Rolle als stellvetretende. Leitung; moderierte Reflexion externer Rollenerwartungen; Gruppenarbeit und -diskussionen; gemeinsamer und individueller Praxistransfer.
Zielgruppe:
Neue und erfahrene stellvertretende Leitungen, die die möglichen oder tatsächlichen Rollenkonflikte als stellvertretende Lösung besser analysieren und lösen möchten.
Hinweis: Dieses Online-Seminar wird unter dem Titel „Führen als Nummer zwei“ als Präsenzseminar angeboten. Eine Teilnahme an beiden Seminaren wird nicht empfohlen.
Voraussetzungen:
Keine speziellen Voraussetzungen.
Hinweis:
Wir bieten unsere Seminare auch als Inhouse exklusiv für Ihre Einrichtung an. Sprechen Sie uns gern an und fordern Sie ein unverbindliches Angebot an, unter: https://akademiesued.org/inhouse