Armut hat viele Gesichter

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die Beine vieler Menschen in einer langen Schlange
Der Paritätische Armutsbericht schaut seit vielen Jahren darauf, wie Kaufkraftverluste die prekäre Lage von vielen Menschen verschärfen..

Viele Menschen, auch im reichen Baden-Württemberg spüren es im Alltag: Das Geld reicht nicht. 

Der jährlich erscheinende Paritätische Armutsbericht setzt sich mit der Armutslage in Deutschland auseinander. Er liefert fundierte Daten, Analysen und Handlungsempfehlungen zur Bekämpfung von Armut. 

Vertiefende Studien widmen sich Themen wie Wohnarmut, Bildungsungerechtigkeit oder Altersarmut und Pflegeversorgung. 

Der Bericht wertet aktuelle Daten des Statistischen Bundesamtes (z. B. den Mikrozensus) aus und zeigt Trends, Risikogruppen und regionale Unterschiede auf. Der Bericht dient als Grundlage für sozialpolitische Debatten und fordert konkrete Maßnahmen von der Bundesregierung, z. B. in den Bereichen Wohnen, Rente, Mindestlohn und Grundsicherung.

Was ist Armut? 

Armut wird definiert als ein Einkommen unter 60 % des mittleren Nettoeinkommens (sog. relative Armut). Das bedeutet konkret für:

  • Alleinstehende: 1.381 € monatlich (2024)
  • Paare ohne Kinder: 2.072 € monatlich (2024)
  • Die Schwelle variiet je nach Haushaltsgröße und -zusammensetzung (z. B. Alleinerziehende mit 1 Kind: ~1.795 €, Paar mit 2 Kindern: ~2.900 €).

Wir engagieren uns in verschiedenen Gremien gegen Kinderarmut und Altersarmut.