Tipps für die Pressearbeit

Selbsthilfe – das bedeutet "Hilfe zur Selbsthilfe", der Austausch mit Gleichgesinnten in der Selbsthilfe-Gruppe. Betroffene und ihre Angehörigen finden dort Trost und Zuspruch, sind mit der Krankheit und ihren Problemen nicht mehr allein. Doch viele Menschen wissen nicht, wie wichtig Selbsthilfegruppen für die Bewältigung einer chronischen Krankheit und das Leben damit sind.

Um den Bekanntheitsgrad einer Selbsthilfegruppe zu erhöhen, ist eine gute Pressearbeit (engl. "public relations" - kurz "PR") sehr wichtig. Gerade in einer Zeit, in der die Rolle der Medien immer größer wird.

So können Selbsthilfegruppen ihre Gruppentreffen beispielsweise im "Terminkalender" ihrer regionalen Tageszeitung ankündigen. Oder sie stellen ihre Krankheit anhand einer Pressemitteilung vor. Auf diese Weise nimmt die Redaktion vielleicht zum ersten Mal Notiz von Ihrer chronischen Erkrankung und stellt das Krankheitsbild in einem längeren Hintergrundbericht vor.

Hinter der so genannten "Pressearbeit" steckt aber noch mehr. Erfolgreich praktiziert steht sie auf zwei Säulen - der internen und der externen PR. Dabei sollten zwei zentrale Fragen im Mittelpunkt stehen: "Wen wollen wir mit unserer Pressearbeit erreichen?" und "Für welches Thema stehen wir?".

Dies hat Auswirkungen auf die Wahl einer PR-Maßnahme, und auf die Zielgruppe, auf die diese PR-Maßnahme ausgerichtet ist: