Daten-Speicherung im Internet

Haben Sie auch eine Homepage mit Onlineberatung, elektronischen Bestellformularen, einem Gästebuch, einem Forum, einem Chatroom oder mit einem Login für Ihr Intranet? Nach Paragraph 4 des Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG) muss jede staatliche oder private Stelle, die personenbezogene Daten speichert, den Umgang mit diesen Daten dokumentieren. Gesetzlich vorgeschrieben sind Angaben darüber, zu welchem Zweck die Datenerhebung erfolgt, welche Daten erfasst werden, was mit ihnen geschieht und wann sie gelöscht werden. Dieses öffentliche Verfahrensverzeichnis (öVV) muss auf Antrag jeder Person zugänglich gemacht werden, von der personenbezogene Daten erhoben und verarbeitet wurden.

Personenbezogene Daten sind zum Beispiel Name, E-Mail-Adresse, Privat- oder Dienstadresse sowie Bilder – aber auch die IP-Adresse des Rechners, der benutzt wird. Diese Daten werden in unterschiedlichem Umfang beim Absenden elektronisch ausgefüllter Formulare (etwa bei Bestellungen über das Internet oder einer Kontaktaufnahme per E-Mail), über Onlineumfragen, Onlinerecherchen oder Onlineberatung sowie über Logins (Foren, Chats, Gästebücher, Intranet) und für Internetstatistiken erhoben.

Auch der NAKOS hat ein solches Verfahrensverzeichnis erstellt. Jedoch ist das Verfahrensverzeichnis nicht mehr öffentlich abrufbar.

Darin finden sich unter anderem Angaben über die Zweckbestimmungen der Datenerhebung und über die Regelfristen zur Löschung. Zudem wird aufgelistet, welche Personengruppen Zugang zu den Daten haben, und wie die Daten vor unberechtigtem Zugriff geschützt sind. Zugleich wird generell die Weitergabe von Zugriffsdaten an Dritte ausgeschlossen.

(siehe auch www.nakos.de/site/grundlagen-und-erfahrungen/rahmenbedingungen/?text_key_:int=4328&back_=true)