Praxisbeispiel

Über einen Pionier des Persönlichen Budgets berichtete die "Ärzte-Zeitung" anlässlich des europaweiten Tags der Menschen mit Behinderungen am 5. Mai 2010: Karsten Eckhardt, damals ca. 40 Jahre alt, Rollstuhlfahrer, erstritt sich bereits im Jahr 2006 ein Persönliches Budget. Der Verwaltungsangestellte im Kasseler Versorgungsamt sitzt seit dem 14. Lebensjahr im Rollstuhl. Inzwischen ist er rund um die Uhr auf ein Beatmungsgerät angewiesen. Seine Erfahrungen mit Sachleistungen: Sozialamt, Integrationsamt, Pflege-, Kranken- und Rentenversicherung - überall Anträge, Formulare, Unsicherheit und Nerverei.

Wer zur Betreuung kam, bestimmten die Behörden - den Zeitpunkt zum Aufstehen, der Pflegedienst. Mit einem Persönlichen Budget kann er seit einigen Jahren sechs Menschen selbst beschäftigen, die ihm ein eigenständiges Leben erlauben.

Link zur Seite Seit fünf Jahren ein persönliches Budget.

(www.aerztezeitung.de/panorama/article/601136/persoenliche-budget-bedeutet-freiheit-behinderte.html)

Das Beispiel wurde von der Homepage des PARITÄTISCHEN Kompetenzzentrums Persönliches Budget übernommen.