Selbsthilfeförderung durch die Krankenkassen

Die Förderung der Selbsthilfe ist eine Gemeinschaftsaufgabe. Daher sollen sich die öffentliche Hand, die Sozialversicherungsträger und die privaten Krankenkassen an ihr beteiligen. Die Krankenkassen in Baden-Württemberg fördern seit Jahren die Aktivitäten von Selbsthilfegruppen im Gesundheitsbereich. Es werden vor allem Selbsthilfegruppen gefördert, die sich die Prävention und Rehabilitation bei bestimmten Krankheiten zum Ziel gesetzt haben. Die Förderung kann finanziell, ideell oder materiell erfolgen - durch finanzielle Hilfen, aber auch durch die Bereitstellung von Räumen und Materialien sowie durch eine fachliche Beratung.

Dabei wird seit 1. Januar 2008 zwischen einer kassenart-übergreifenden (pauschalen) und einer krankenkassen-individuellen Förderung (Projektförderung) unterschieden.

Mehr Informationen dazu gibt es auf der Seite Projekt- und Pauschalförderung.

In diesem Rahmen fördern die Krankenkassen auch einige Seminare zur Qualifizierung der Ehrenamtlichen in den Selbsthilfegruppen. Dadurch sollen die Aktiven in den Gruppen dabei unterstützt werden, sich aus eigener Kraft eigene Ressourcen zu erschließen. Gerade Menschen, die von Krankheiten oder Problemen betroffen sind, sollen in die Lage versetzt werden, bei ihrem Engagement mit ihren eigenen Kräften hauszuhalten.

(u.a. Krankenkassen und ihre Verbände in Baden-Württemberg)


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