Kernteam 4 - Bürgerschaftliches Engagement, Selbsthilfe und Gesundheit

Die Fachreferate des PARITÄTISCHEN sind in Kernteams organisiert. Mitglieder sind die jeweiligen FachreferenInnen und berufene VertreterInnen von Mitgliedsorganisationen. Beim Kernteam 4 handelt sich um den Fachbereich für Bürgerschaftliches Engagement, Selbsthilfe, Gesundheit und Krankenhäuser:

Bürgerschaftliches Engagement
Dem Kernteam obliegt die Aufgabe, das Querschnittsgebiet des freiwilligen, bürgerschaftlichen Engagements unterschiedlichster Ausprägung im Bereich des PARITÄTISCHEN mit den Anliegen der - im wesentlichen gesundheitsbezogenen - Selbsthilfe und der Gesundheitsdienste zu bündeln, gemeinsame Ziele, Schwerpunkte und Strategien zu formulieren und Lösungen mit Hilfe der operativen Strukturen der Landesgeschäftsstelle und der Mitgliedsorganisationen anzugehen und umzusetzen.

Zentrale Anliegen sind Impulse für Freiwilligendienste und Freiwilligenengagement, die Ausgestaltung einer adäquaten Anerkennungskultur des Freiwilligenengagements und der Transfer von professionellem Know how zum Freiwilligenmanagement in sozialen Einrichtungen.

Neben der Bearbeitung von Schwerpunktthemen ist die Teamarbeit durch den jeweils aktuellen Informationsaustausch und den weiteren Ausbau adäquater Kommunikationsstrukturen im Team und mit den Mitgliedsorganisationen des PARITÄTISCHEN geprägt.

Selbsthilfe
Der Fachbereich "gesundheitliche Selbsthilfe" umfasst auf Landesebene 48 Selbsthilfeorganisationen und 7 Selbsthilfekontaktstellen. Die Selbsthilfeorganisationen, die vorwiegend auf Landesebene organisiert sind, gliedern sich in etwa 1.000 örtliche Selbsthilfegruppen.

Dies sind z.B. folgende Selbsthilfeorganisationen:
Deutsche Rheuma Liga, Aktion Multiples Sklerose Erkrankter (AMSEL), Deutscher Diabetiker Bund, Frauenselbsthilfe nach Krebs, Deutsche Parkinson Vereinigung, Deutsche ILCO, Gehörlosen-Bund, Deutscher Sehbehindertenverband, die Suchtselbsthilfe, die Aids-Hilfen mit Akthiv Plus und andere.

Die folgenden acht Selbsthilfekontaktstellen:
Selbsthilfebüros Karlsruhe, Freiburg, Heilbronn und Heidelberg sowie die Selbsthilfekontaktstelle KISS Stuttgart, Gesundheitstreffpunkt Mannheim und Sozialforum Tübingen. Im Aufbau befindet sich derzeit die Selbsthilfekontaktstelle Reutlingen.

Aufgabe der Fachberatung
Aufgabe der Fachberatung ist - neben der Beratung in Einzelfragen - auch die Weitergabe arbeitsfeldbezogener Informationen über Vorgänge auf Bundes-, Landes- und örtlicher Ebene, sowie die Vertretung des PARITÄTISCHEN gegenüber Politik, Verwaltung und in Gremien. Ein Schwerpunkt der Arbeit besteht in der Außenvertretung gegenüber den Sozialleistungsträgern und bei der Unterstützung der Antragstellung z.B. bei der Finanzierung nach § 20c SGB V und § 31 SGB VI.

Gesundheit/Krankenhäuser
Der Fachbereich Gesundheit / Krankenhäuser umfasst unter dem Dach des PARITÄTISCHEN Wohlfahrtsverbandes auf Landesebene:

Bereich Gesundheit:

* Aids-Hilfen
* Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft
* Frauen-Gesundheitszentren
* Patientenberatungsstellen
* Gesundheitsförderung

Der gesamte Fachbereich umfasst 42 Mitgliedseinrichtungen.

Das Fachreferat

* informiert Gesundheits- und Patientenorganisationen zu aktuellen gesundheitspolitischen Themen
* fördert die
* Interessensvertretung auf Landesebene
* organisiert Tagungen und Workshops zu gesundheitspolitischen Fragestellungen
* berät zu Finanzierungsfragen

Bereich Krankenhäuser: Der Bereich Krankenhäuser im Paritätischen Landesverband umfasst 10 Krankenhäuser mit ca. 1.200 Betten und Fördervereine von Krankenhäusern sowie etwa 20 stationäre Rehabilitationseinrichtungen als Mitgliedsorganisationen:
 
* Allgemeinkrankenhäuser
* Fachkliniken für Psychiatrie
* Fachklinken für Medizinische Rehabilitation (Sucht)
* Mutter/Väter-Kind-Kur-Einrichtungen
* Fördervereine für Krankenhäuser
* Verbände zur Förderung von Krankenhausarbeit

Die Angebote aller Paritätischen Krankenhäuser und Rehabilitationseinrichtungen sind unter: www.krankenhaus.paritaet.org übersichtlich darstellt.

Aufgaben:
Information der Mitgliedsorganisationen und Organisation der Kommunikation und gemeinsamen Willensbildung. Information und Beratung insbesondere zur Umsetzung der DRG’s, der Integrierten Versorgung und den Prozessen innerhalb der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG) zur politische Interessenvertretung auf Bundes- und Landesebene.

Zusatzaufgaben:
Unterstützung bei und Stellungnahmen zu Finanzierungsanträgen und Anerkennungsverfahren.