Tipps für den Gruppenstart

Sie möchten sich mit anderen Menschen austauschen, die von der gleichen chronischen Krankheit betroffen sind wie Sie? In einer Selbsthilfegruppe müssen Sie nichts erklären - die Menschen dort wissen aus eigener Erfahrung, worum es geht. Sie können Ihr Wissen weitergeben - und von den Erfahrungen der anderen Gruppenteilnehmer profitieren.

Falls es zu Ihrer Krankheit noch keine Selbsthilfegruppe gibt, können die Selbsthilfekontaktstellen Sie vielleicht bei der Gründung einer neuen Gruppe unterstützen.

Wenn eine solche Selbsthilfekontaktstelle in Ihrer Nähe nicht besteht, können Sie durchaus auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter anderer Einrichtungen ansprechen. Viele Beratungsstellen, die Wohlfahrtsverbände, die Gesundheitsämter, die sozialen Dienste der Krankenkassen und auch Ärzte und Ärztinnen sind meist auch gern bereit, den Aufbau von Selbsthilfegruppen zu unterstützen und können bei der Suche nach weiteren Interessierten und nach einem Raum behilflich sein - oder nach den geeigneten finanziellen Fördermöglichkeiten.

Information über die ersten Schritte gibt Ihnen außerdem die Broschüre „Starthilfe zum Aufbau von Selbsthilfegruppen“ der Nationalen Kontaktstelle für Selbsthilfe (NAKOS) unter

www.nakos.de/site/data/NAKOS/Infomaterial2010/Starthilfe2010_Einlegeblatt11.pdf.

Weitere Links:

Tipps zur Gründung
www.nakos.de/site/data/NAKOS/Infomaterial09/FB-Tipps-zur-Gruendung2007.pdf