Die Bereiche „Gesundheit und Prävention“ sind häufig sektoral organisiert. Das deutsche Gesundheitswesen ist gekennzeichnet durch eine breit entwickelte Infrastruktur mit einer Vielzahl an Akteuren/innen, zu deren Aufgabenbereich Prävention und Gesundheitsförderung gehören, die Gesundheitsförderung setzt aber auf Integration und Zusammenarbeit über Grenzen hinweg. Ihr Aktionsfeld ist das Gesamtsystem „Quartier“. Deshalb ist Intersektoralität zugleich Ziel wie auch ständige Achillesferse. Die besondere Herausforderung ist die Entdeckung und Nutzung der vorhandenen Ressourcen im Quartier und deren Organisation im Hinblick auf gesundheitsbezogene Ziele.

Inklusive Angebote der Generationen

Angebote für Menschen mit den unterschiedlichsten Bedarfen sind „inklusiv“ ausgerichtet. Das bedeutet nicht, dass es keine spezialisierten Angebote gibt, sondern dass Leistungsträger und Leistungserbringer, insbesondere freie Träger, eine grundsätzliche Offenheit für die Vielfalt und Vielschichtigkeit der Bedarfe der Nutzer/innen haben und eine Universalität der Angebote anstreben.

Zum Interventionsspektrum können regional verankerte Vermittlungen von Informationen und Kompetenzen gehören sowie spezielle gesundheitsfördernde Angebote (zum Beispiel Kurse zu gesunder Ernährung, zielgruppenspezifische Sportprogramme oder Veranstaltungen zur Suchtprävention). Beispiele für identifizierte prioritäre Ziele können allgemeine Themen wie gesunde Ernährung und Bewegung sein, aber auch spezifische lokale Themen wie zum Beispiel Senkung der Unfallgefahr an einer Durchgangsstraße. Ein gemeindenahes Gesundheitsförderungsprogramm ist komplex und erfordert meist die Schaffung entsprechender Organisationsstrukturen und die Einbeziehung einer Vielzahl von Akteuren/innen.

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