Der Sozialraum als Ort der Gemeinschaft wird zunehmend bedeutsam. Mit Herausforderungen wie dem demografischen und sozialen Wandel sowie den Integrationsanforderungen für geflüchtete Menschen ist umzugehen. Neue Formen des gemeinschaftlichen, solidarischen und basisdemokratischen Zusammenlebens mit Ansprüchen an ökologische und soziale Geschäftsfelder entstehen in diesem Zusammenhang. Diese Grundwerte und Ansprüche an ein Zusammenleben finden sich im Gedanken der Genossenschaft wieder. Deshalb ist es als Chance anzusehen, dass die eingetragenen, gemeinnützigen Genossenschaften (eG) im sozialen Sektor mehr Bedeutung erlangen. Sie entstehen aus lokalen bürgerschaftlichen Initiativen und Zusammenschlüssen. Diese sogenannten Sozialgenossenschaften übernehmen verstärkt gesellschaftliche Verantwortung und bündeln gesellschaftliches Engagement. In diesen Vernetzungen liegt ein großes Potenzial für den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Der Bedarf an Partizipation zu einer politischen Mitgestaltung der Bürger für gesellschaftliche Teilhabe ist in ihnen erkennbar.