Aktionswoche 2018 gegen Armut und Ausgrenzung

1992 haben die Vereinten Nationen den 17. Oktober zum „Internationalen Tag für die Beseitigung der Armut“ erklärt.

Seit 2004 findet deshalb im Oktober die Heidelberger Aktionswoche gegen Armut und Ausgrenzung statt – inzwischen zum 15. Mal. Es ist das gemeinsame Anliegen von 52 Bündnispartner*innen aus dem Sozialbereich - darunter zahlreiche Mitgliedsorganisationen des PARITÄTISCHEN- , aktiv zur Herstellung annähernd gleicher Chancen und Lebensbedingungen aller Bürgerinnen und Bürger beizutragen.

Die Öffentlichkeit und besonders auch die Kommunalpolitik soll für dieses zentrale Thema interessiert und sensibilisiert werden, um Armut und Ausgrenzung aber auch deren strukturellen Ursachen zu bekämpfen.

In diesem Jahr liegt das besondere Augenmerk der Aktionswoche auf dem Motto: „Mehr Mut zum Handeln“. Wer ist gemeint? Im nächsten Mai ist Gemeinderatswahl. Die Aktionswoche fordert die Heidelberger Kommunalpolitik zu mehr Mut zum Handeln auf in der nächsten fünfjährigen Gemeinderatsperiode.

Zum Ausdruck kommt dies in dem in Kürze in den Gemeinderat kommenden neuen "Bericht zur sozialen Lage in Heidelberg", in dessen Erstellung Betroffene und Fachleute aus den Organisationen eingebunden waren. In dem Bericht wird es neu erarbeitete Handlungsempfehlungen geben. Es wird schnell erkennbar, dass es Handlungsbedarf gibt. Die Frage ist, was davon realisiert werden kann. Dazu muss es einen politischen Willen geben, um die notwendigen Ressourcen zur Verfügung zu stellen.

Den Mut als politischen Rahmen der Aktionswoche spricht auch die Veranstaltung am Dienstag „Was verbindet die globalen Nachhaltigkeitsziele (SDG) und die sozialen Ziele vor Ort?“ an. Die von den Vereinten Nationen beschlossenen globalen Nachhaltigkeitsziele haben eine starke soziale Dimension. Wie weit sieht Heidelberg bei der Umsetzung der oft und gern zitierten „sustainable development goals“ auch das soziale Element als Teil einer strategischen politischen Ausrichtung von Nachhaltigkeit.

Die 52 Mitglieder des Bündnisses präsentieren mit großem Engagement und Begeisterung außer den politischen Veranstaltungen auch 14 Veranstaltungen „Treffpunkte“ mit vielfältigen Angeboten und 11 mal „Rat&Hilfe“ direkt für Betroffene. Alle genauen Daten der insgesamt 32 Veranstaltungen der Aktionswoche gibt es unter www.das-heidelberger-buendnis.de.


Wie sozial ist Heidelberg ? Information und Diskussion zum dritten Bericht zur Sozialen Lage in Heidelberg

Wie sozial ist Heidelberg ? Information und Diskussion zum dritten Bericht zur Sozialen Lage in Heidelberg

Der dritte Bericht zur Sozialen Lage in Heidelberg ist in Vorbereitung und wird im Herbst Thema im Gemeinderat sein.

Bei der Informations- und Diskussionsveranstaltung, zu der die Liga der Freien Wohlfahrtspflege für Dienstag, 3. Juli 2018, 18.30 - 20.30 Uhr einlädt, sollen verschiedene Handlungsfelder in den Blick genommen werden.

Programm:

  • Präsentation des Zwischenberichts durch das Sozialwissenschaftliche Institut München (SIM)
  • Impulsvortrag von Herrn Prof. Dr. Georg Cremer
  • Podiumsdiskussion unter Beteiligung von Bürgermeister Dr. Joachim Gerner und Vertreter*innen aus den Wohlfahrtsverbänden.

Weitere Informationen zur Veranstaltung hier.

Der Veranstaltungsort ist barrierefrei zugänglich, es sind Gebärdendolmetscherinnen vor Ort.

Ergänzende Informationen zum Bericht finden Sie auch auf den Internetseiten der Stadt Heidelberg unter: https://www.heidelberg.de/hd,Lde/HD/service/15_01_2018+armutsgefaehrdung+im+fokus.html und https://ww1.heidelberg.de/buergerinfo/vo0050.asp?__kvonr=24811


Informationsveranstaltung zum Bundesteilhabegesetz

Seit letzter Woche wird im Bundestag und Bundesrat der Entwurf für ein Bundesteilhabegesetz (BTHG) beraten. Der Paritätische, seine Mitgliedsorganisationen und viele weitere Organisationen und Initiativen von engagierten Menschen mit Behinderungen, Angehörigen etc. lehnen das vorgelegte Bundesteilhabegesetz in seiner jetzigen Form ab. (http://www.der-paritaetische.de/bthg)

Der Paritätische lädt gemeinsam mit dem Beirat von Menschen mit Behinderungen (bmb) der Stadt Heidelberg zu einer Informationsveranstaltung ein, bei der das Gesetz und seine möglichen Auswirkungen vorgestellt werden.

Nach einem Vortrag durch Ingo Pezina, Jurist und Geschäftsführer des Landesverbandes der Lebenshilfe Baden-Württemberg, gibt es Gelegenheit für Fragen aus dem Publikum.

Die Veranstaltung findet statt am:

Dienstag, 4. Oktober 2016, 14.00 – 16.00 Uhr
Stadtbücherei Heidelberg, Poststraße 15, Hilde-Domin-Saal (1. Obergeschoss)

Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Die Stadtbücherei ist barrierefrei zugänglich, Gebärdensprachdolmetscher/-innen sind anwesend und es ist ein Induktionsschleifenanlage vorhanden. Ergänzende Informationen zur Zugänglichkeit finden Sie hier: http://www.heidelberg.huerdenlos.de/index.php?id=980&huerdenlos[module_ratings][action]=detail&huerdenlos[module_ratings][dbid]=3803

 

 

 

Kontakt

DER PARITÄTISCHE
Kreisverband Heidelberg/Rhein-Neckar


Poststraße 11

69115 Heidelberg

Telefon:06221 7262-170Fax:06221 7262-179Email:kv-hd@paritaet-bw.deInternet:www.paritaet-hd.de