09.09.2016

Barrierefreiheit in der Ortenau | Die Mitglieder des PARITÄTischen und die Behindertenbeauftragte arbeiten gemeinsam

Eingeladen haben die Mitglieder des Paritätischen vom Kreisverband Ortenau die erste Hauptamtliche Behindertenbeauftragte des Landkreises nach einem halben Jahr im Amt. Die studierte Pädagogin Anita Diebold freut sich über die Einladung die genau zur richtigen Zeit kommt, da ein Schwerpunkt Ihrer Arbeit jetzt der Aufbau von Gremien ist die sich aus Betroffenen und deren Angehörige zusammensetzen. Von der der Fachlichkeit, dem Engagement aber vor allem der Motivation der Mitglieder des Paritätischen am Tisch ist sie angetan.

Ziel ist es die Situation für die rund 40 000 Menschen die mit Behinderung im Ortenaukreis leben zu verbessern. Das sind fast zehn Prozent der Bevölkerung von denen die große Mehrheit der Betroffenen die Behinderung erst im Laufe ihres Lebens erlangt. Inklusion geht uns daher alle an. Auch angesichts der demografischen Entwicklung ist davon auszugehen, dass es immer mehr ältere Menschen geben wird die auf Barrierefreiheit angewesen sind.
Der schwerste Brocken darüber ist man sich gemeinsam schnell einig ist die Barriere in den Köpfen der Bevölkerung. Angesetzt werden muss bei den Entscheidungsträgern, die wie die Mehrheit der Menschen ohne Behinderung oft keinen Blick für die Belange Behinderter haben.

Weitere Informationen: Stephanie.Schultz@remove-this.Paritaet-OG.de