BASF-Großspende an PARITÄTISCHEN Baden-Württemberg 1,3 Millionen Schutzmasken für soziale Einrichtungen

Pressemitteilung - geschrieben am Donnerstag, 13. August 2020 - 13:19

Der PARITÄTISCHE Baden-Württemberg hat von der BASF eine Spende von 1,3 Millionen Mund-Nasen-Schutz-Masken erhalten. Sie werden an die über 870 sozialen Organisationen verteilt, die dem Dachverband angehören. Über 3.000 gespendete Masken übergab der Verband heute an die KiTa der Paritätischen Sozialdienste sowie PräventSozial für das Betreuungsangebot von Wohnungslosen und ehemals straffälligen Menschen. Bisher haben landesweit ca. 400 Mitgliedsorganisationen einen Bedarf angemeldet.

 „Wir sind froh, mit der großzügigen Spende vor allem Mitarbeitende der Beratungsstellen, Einrichtungen für Menschen mit Behinderung, Frauenhäuser, Flüchtlingsunterkünfte, KiTas und Familienzentren ausstatten zu können“, betont Ursel Wolfgramm, Vorstandsvorsitzende des PARITÄTISCHEN Baden-Württemberg. „Diesen Trägern entstehen durch die Anschaffung coronabedingter Schutzmaßnahmen erhebliche Mehrkosten, die weitestgehend nicht refinanziert sind. Hier ist das Land in der Pflicht, für eine nachhaltige Finanzierung und Beschaffung zu sorgen, so Wolfgramm. Vor dem Hintergrund steigender Infektionszahlen sei ein hoher Gesundheitsschutz für Mitarbeitende und Klient*innen in sozialen Organisationen weiterhin erforderlich.

„Das persönliche Gespräch ist für eine vertrauensbildende Beziehungsarbeit in der Beratung von Hilfebedürftigen, die sich in einer Notlage befinden, unersetzlich“, erklärt Sozialarbeiterin, Sabine Kubinski von PräventSozial. „Die Maskenspende der BASF ermöglicht uns, unter strenger Einhaltung aller sonstigen Hygiene- und Kontaktvorschriften, den Face-to-Face-Kontakt zu unseren Klient*innen weiterhin aufrechtzuerhalten und mehr noch, betreuten Hilfebedürfte regelmäßig mit neuen, hygienisch-sauberen MNS-Masken zu versorgen“, so Kubinski.

„Den zum Teil nachlässigen Umgang mit den Coronaregeln in Teilen der Bevölkerung betrachte ich mit großer Sorge. Die Tatsache, dass bis jetzt in Deutschland vergleichsweise niedrige Fallzahlen vorherrschen, lässt paradoxer Weise einige Menschen glauben, dass wir die Pandemie schon hinter uns haben. Mit Blick auf eine mögliche zweite Infektionswelle nach den Sommerferien ist es mir daher wichtig, dass für unsere Mitarbeitenden in den Kitas eine ausreichende Menge an Schutzausrüstung vorhanden ist“, sagt Frank Ulrich, Geschäftsführer der Paritätischen Sozialdienste gGmbH.

PräventSozial Justiznahe Soziale Dienste gGmbH.

PräventSozial ist ein freier Träger der Straffälligen- und Opferhilfe, der im Großraum Stuttgart soziale Angebote in den Feldern Resozialisierung, Krimimalprävention und Opferschutz vorhält. Dabei unterstützen wir vor allem straffällig gewordene und von Straffälligkeit bedrohte Menschen, wenn besondere Lebensverhältnisse, z.B. Entlassung aus Haft, mit sozialen Schwierigkeiten, bspw. bei der Arbeits- und Wohnungssuche, in Fragen der Lebensbewältigung, mit Schulden, mit Formularen und Schriftverkehr sowie mit Suchtmittelkonsum verbunden sind. Weitere Informationen unter https://praeventsozial.de/

Kindertagesstätte der Paritätischen Sozialdienste

Eine Kindertagesstätte in einem Mehrgenerationenzentrum lebt vom Austausch und dem Zusammenleben mit den anderen Bereichen. Die KiTa im PMGZ soll als Teil vom Ganzen sein, damit die Kinder die Begnung mit Menschen aller Generationen natürlich erleben und selbstverständlich damit aufwachsen. Mit einem differenzierten Angebot und flexiblen Öffnungszeiten orientiert sich die KiTa im PMGZ an den Bedürfnissen junger Familien und berufstätiger Eltern. Weitere Informationen unter https://www.pasodi.de/service/kita/

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