14.03.2019

ZUMELDUNG zur Landespressekonferenz der SPD-Landtagsfraktion am 14.03.2019

"Großer Bedarf an Förderung der strukturellen Pflege zu Hause und der Stärkung der teilstationären und stationären Pflegeinfrastruktur"

Stuttgart 14.03.2019   Anlässlich der Landespressekonferenz der SPD-Landtagsfraktion zum Positionspapier „Großer Bedarf an Förderung der strukturellen Pflege zu Hause und der Stärkung der teilstationären und stationären Pflegeinfrastruktur“ äußert sich Mirko Hohm, Bereichsleitung “Ältere Menschen und Pflege“ beim PARITÄTISCHEN Baden-Württemberg:

„Wir unterstützen die Forderung der SPD-Landtagsfraktion, die Landesrahmenpflegeplanung wieder gesetzlich zu verankern. Das Land hat versäumt, die Chancen des Pflegestärkungsgesetzes III zur Verbesserung der Planung der Pflege in den Kommunen zu nutzen“, sagt Mirko Hohm. Das Landespflegestrukturgesetz bleibe weitgehend unverbindlich:  „Die Leitplanken zur Strukturplanung, Planungskonzepte oder -grundlagen müssen vom Land geschaffen und für Kommunen verbindlich sein. Mittel für Maßnahmen zur Strukturentwicklung müssen grundsätzlich in den Haushalt eingestellt werden“, so Hohm.

„Die Kommunen sind bei der inklusiven Gestaltung ihrer Sozialräume federführend. Ihre Hauptaufgaben liegen in der Bündelung der Verantwortung und in der Koordinierung der verschiedenen Akteure“, erklärt Hohm weiter. Deshalb müsse die Kreispflegeplanung zu einer integrativ, kooperativen Sozialplanung weiterentwickelt und die Beteiligung aller lokalen Akteure, sowie der Menschen im Sozialraum und Interessensgruppen wie die freie Wohlfahrtspflege in den Planungs- und Gestaltungsprozess sowie Ausbau und Weiterentwicklung von Angeboten und Konzepten zur Beratung, im Vor- und Umfeld von Pflege sowie zur Unterstützung und Entlastung pflegender Angehöriger sichergestellt werden. Zur systematischen Erfassung, Beobachtung und Analyse des Bestands und der sich entwickelnden Bedarfe fordert der Verband die Einführung eines, an den Sozialräumen orientierten, Infrastruktur-Monitorings.



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