04.06.2019

Zumeldung zur heutigen Bundespressekonferenz zur Vorstellung der „Ergebnisse der Konzertierten Aktion Pflege“

Stuttgart 04.06.2019   Der PARITÄTISCHE Baden-Württemberg unterstützt die Auffassung der „Konzertierten Aktion Pflege“, die Eigenanteile in der Pflege zu begrenzen und die Förderung der Investitionen von Pflegeeinrichtungen durch die Länder

sicherzustellen. „Wir sehen die Länder in der Finanzierungsverantwortung, die Investitionskosten zu übernehmen“, erklärt Mirko Hohm, Bereichsleitung Ältere Menschen und Pflege beim PARITÄTISCHEN Baden-Württemberg. Außerdem fordert der Verband,dass die Finanzierung der Behandlungspflege in stationären Einrichtungen endlich von den Krankenkassen getragen werde. „Rund 70 Prozent der Pflegebedürftigen im Heim sind zusätzlich auf diese rein medizinischen Leistungen angewiesen“, so Hohmweiter. „Das entspricht schätzungsweise einem Betrag in Höhe von rund 3 Mrd. Euro, der zulasten der Pflegeversicherung und Heimbewohner geht. Eine Kostenübernahme der Krankenkassen würde zu einer deutlichen Entlastung der Eigenanteile derPflegebedürftigen und ihrer Angehörigen führen“, ergänzt Hohm.

Zur weiteren finanziellen Entlastung der Pflegebedürftigen fordert der Verband von den Pflegekassen, grundsätzlich 85 Prozent der Kosten für Pflegeleistungen zu übernehmen.



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