24.01.2019

PARITÄTISCHER fordert mehr Chancengerechtigkeit im Bildungssystem

Erste Lesung zum „Qualitätskonzept für das Bildungssystem Baden-Württembergs“ am 31.01.2019

Stuttgart 24.01.2019   Aus Anlass der ersten Lesung zum neuen Qualitätskonzept für das Bildungssystem Baden-Württemberg am 31.01.2019 im Landtag fordert der PARITÄTISCHE Baden-Württemberg mehr Chancengerechtigkeit für sozial benachteiligte Kinder und Jugendliche sowie junge Menschen mit Migrationshintergrund. Bei Schulqualität und Lehrerbildung sowie beim Bildungsmonitoring müssten das soziale Umfeld und der spezielle Bedarf dieser Kinder und Jugendlichen berücksichtigt werden. Gemäß der Bildungsberichterstattung 2017 „Migration und Bildung in Baden-Württemberg“ ist die Zahl junger Menschen, die die Schule ohne Abschluss verlassen, bei jungen Menschen mit Migrationshintergrund zehn Mal so hoch, wie bei Jugendlichen ohne Migrationshintergrund.

„Der vorliegende Gesetzentwurf für verbesserte Bildungschancen im Land ist ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung“, betont Ursel Wolfgramm, Vorstandsvorsitzende des PARITÄTISCHEN Baden-Württemberg. „Aber um tatsächlich Chancengerechtigkeit und auch Schulerfolge zu erreichen, muss Bildung als lebenslanger Prozess verstanden werden, von der Kita bis zur Fort- und Weiterbildung im Erwachsenenalter“, so Wolfgramm weiter. „Und um „echte“ Bildungschancen für alle Kinder und Jugendlichen zu erreichen, dürfen Bildungserfolg und Bildungsabschluss nicht länger von der sozialen Herkunft abhängen. Nur, wenn das neue Qualitätskonzept passende Inhalte entwickelt, um diesem Zusammenhang fachlich und strategisch zu begegnen, wird es zum gewünschten Erfolg führen“, ergänzt Wolfgramm.

 

 



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