Veranstaltung Kinderarmut mit Dr. Ulrich Schneider im Regionalverbund Südbaden

Bild sich überkreuzende Hände

In Deutschland nimmt die Zahl armer oder von Armut bedrohter Kinder und Jugendlicher seit Jahren zu. Die Corona-Pandemie droht die Lage noch zu verschärfen, da stagnierende Löhne, Kurzarbeitergeld und Arbeitslosigkeit die unteren und mittleren Schichten besonders betreffen, bei gleichzeitig wachsenden Belastungen, wie z.B. Mieten. Wir wollen gemeinsam einen Blick auf die Ursachen werfen und Strategien erarbeiten, um diesem Trend entgegen zu wirken. Außerdem soll das Thema Kinderarmut mehr in das öffentliche Bewusstsein gebracht und der Druck auf die Verantwortlichen erhöht werden.
Es erwartet Sie ein interessanter Vortrag von Dr. Ullrich Schneider, dem Hauptgeschäftsführer des PARITÄTISCHEN Gesamtverbandes und weitere Inputgeber*innen, die durch unterschiedliche Arbeitsgruppen leiten.
Die Veranstaltung wird vom PARITÄTISCHEN, Regionalgeschäftsstelle Südbaden und dem Kinderschutzbund Kreisverband Freiburg/Breisgau-Hochschwarzwald digital durchgeführt. Sie erhalten den Anmeldelink ca. eine Woche vor der Veranstaltung.

Ablaufplan  Veranstaltung
17.30 Uhr                          Onboarding
18.00 Uhr                           Begrüßung
18.10 Uhr                           Vortrag Dr. Ulrich Schneider,
                                           Hauptgeschäftsführer des PARITÄTISCHEN Gesamtverbandes                                       
18.45 Uhr                           Beginn Arbeitsgruppen

19.15 Uhr                           Zusammenfassung der Arbeitsergebnisse

19.30 Uhr                           Fragen an Moderator*innen der Arbeitsgruppen
gegen 20.00 Uhr                Ende

Arbeitsgruppe 1: Kindergrundsicherung
Die Zahl armer oder von Armut bedrohter Kinder nimmt in Deutschland seit Jahren zu. Aktuell gelten 3 Millionen Kinder und Jugendliche als arm – das ist jedes 5. Kind.
Der PARITÄTISCHE Gesamtverband und Der Kinderschutzbund Bundesverband sind Mitglied im Bündnis KINDERGRUNDSICHERUNG und fordern gemeinsam mit weiteren Verbänden und Organisationen einen Systemwechsel in der Kinder- und Familienförderung sowie eine gestufte Kindergrundsicherung, die allen Kindern das sächliche Existenzminimum als unbürokratische Leistung garantiert.
Wie sieht das Modell der Kindergrundsicherung genau aus? Welche Chancen und Risiken bringt es mit sich? Die AG dient dem Informationsaustausch und beantwortet Fragen.
Moderation: Helga Klier, Vorsitzende Deutscher Kinderschutzbund Kreisverband Freiburg/Breisgau-Hochschwarzwald e.V.
 
Arbeitsgruppe 2: Präventionsnetzwerke gegen Kinderarmut
Mit der Strategie „Starke Kinder – chanchenreich“ hat das Ministerium für Soziales und Integration Baden-Württemberg ein Konzept mit umfangreichen Maßnahmen zur Bekämpfung von Kinderarmut entwickelt. Ein Ansatz ist, Präventionsnetzwerke gegen Kinderarmut zu etablieren, um eine integrierte kommunale Strategie zur Prävention und Bekämpfung von Kinderarmut zu fördern.
Am Beispiel des Präventionsnetzwerks Ortenau werden die Ergebnisse und Wirkungen der Angebote für Kinder und Familien aus der konkreten Arbeit aufgezeigt.
Moderation: Petra Schempp, Geschäftsführerin Deutscher Kinderschutzbund Kreisverband Freiburg/Hochschwarzwald e.V.
 
Arbeitsgruppe 3: Kinderarmut und ihre Folgen
In dieser Arbeitsgruppe wird der Fokus auf die Erfahrungsberichte von Betroffenen und Betreuenden gelegt und wir möchten uns mit folgenden Fragen beschäftigen: Welche Kinder sind von Armut bedroht? Welche nachhaltigen Folgen hat Kinderarmut für die betroffenen Kinder & Familien? Wie kann zivilgesellschaftliches Engagement die persönlichen Auswirkungen von Kinderarmut auffangen?
Moderation: Chiara Platten, Projektkoordinatorin „Familienpaten“ und „family bridge“, Deutscher Kinderschutzbund Kreisverband Freiburg/Breisgau-Hochschwarzwald e.V.
 
Arbeitsgruppe 4: Emotionale Armut
Armut wird richtigerweise mit fehlenden materiellen Ressourcen gleichgesetzt, wogegen der Einsatz von Geld hilft. Unterschätzt wird aber möglicherweise die emotionale Armut, die unter anderem durch Vernachlässigung entstehen kann.
Ein Jugendlicher sagte: „Da wo ich herkomme, wollen Sie sicher nicht sein. Da wo ich bin, auch nicht.“ Viele junge wohnungslose Menschen sind geprägt von Vernachlässigungen und dem Mangel an Perspektiven. Sie sind so sehr damit beschäftig, täglich auf der Straße zu überleben, dass Sie sich nicht trauen zu träumen und nach vorne zu schauen.
In der Arbeitsgruppe sollen unterschiedliche Aspekte der emotionalen Armut identifiziert und Lösungsansätze aufgezeigt werden.
Moderation: Ann Lorenz, Bereichsleitung Freiburger Straßenschule

Wichtige Infos
19.05.2021
Uhrzeit: 18:00 - 20:00
digital/kostenfrei
Zielgruppe: Interessierte, Betroffene, Angehörige, Betreuende
Organisation: Der Paritätische Regionalverband Südbaden in Kooperation mit Kinderschutzbund Kreisverband Freiburg Breisgau Hochschwarzwald e.V.
Referent/in: Ulrich Schneider Geschäftsführer der Paritätische Gesamtverband
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Veranstaltungsanmeldung

Anmeldungsdaten (Schritt 1 von 2)

Veranstaltung:
Veranstaltung Kinderarmut mit Dr. Ulrich Schneider im Regionalverbund Südbaden
Preis:
digital/kostenfrei€
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