Schwerpunktaktion Arbeitsschutz zur SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung (Homeoffice)

Fachinformation - geschrieben am Freitag, 19. Februar 2021 - 15:32

Update 09.03.2021:

Bund und Länder beschließen in ihrer Videokonferenz am 3. März 2021 die Verlängerung der SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordngung (Corona-ArbSchV) bis zum 30.04.2021.

Zum Beschlusspapier...

 

Beitrag vom 19.02.2021:

Seit dem 27. Januar gilt die SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung (Corona-ArbSchV), wonach Arbeitgeber ihren Beschäftigten Homeoffice-Angebote machen müssen, wenn dem keine zwingenden betrieblichen Gründe entgegenstehen. Die Rechtsverordnung des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales enthält auf Grundlage des Arbeitsschutzgesetzes konkrete Pflichten für die Arbeitgeber, um Homeoffice zu ermöglichen und den Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz zu gewähren. Die Verordnung ist bis zum 15. März 2021 befristet. (s. Fachinformation vom 29.01.2021)

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau hat in diesem Zusammenhang nun eine Schwerpunktaktion der Gewerbeaufsicht zum Arbeiten im Homeoffice veranlasst. Anlass dafür sind die Vorgaben der SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung. Der Fokus soll auf der Beratung und Information liegen.

Die Schwerpunktaktion wurde am 17. Februar bekanntgegeben und bereits am 15. Februar gestartet. In den kommenden Wochen gehen die Arbeitsschutzbehörden auf Unternehmen zu, um gezielt bei der Umsetzung der Verordnung zu helfen und zu informieren. Es soll insbesondere aufgezeigt werden, welche Chancen und Möglichkeiten sich bieten, um dem Gesundheitsschutz durch Homeoffice noch besser Rechnung zu tragen. Es werden insgesamt 1.500 Unternehmen im Land zunächst telefonisch befragt, je nach Kreis zwischen 20 und 40 Unternehmen.

 

Quelle: Staatsministerium Baden-Württemberg

 

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