Regionale Verbandsarbeit in Zeiten von Corona

Fachinformation - geschrieben am Donnerstag, 30. April 2020 - 14:31

Bereich Regionale Verbandsarbeit

Ende März begann sie - die „Corona-World“. Was sich zunächst wie in einem Hollywoodfilm anfühlte, wurde plötzlich Realität. Der Arbeits- und Lebensalltag veränderte sich grundlegend.

„Social-Distancing“ ist in der Arbeit mit Menschen eine Herausforderung. Glücklicherweise ist der PARITÄTISCHE digital gut aufgestellt. So war es kein Problem, die Mitarbeitenden ins „Homeoffice“ zu entlassen: Laptops, Mobiltelefone und VPN-Zugänge sind für alle Regionalleitungen vorhanden. Bereits 2019 führte der PARITÄTISCHE ein Online-Werkzeug für Teamarbeit ein. Die Mitarbeitenden der Regionalen Verbandsarbeit nutzten MS-Teams bis dato sporadisch, doch schnell erkannten sie Chance des neuen „Get-togethers“ und weiteten die Bandbreite der Nutzung zügig aus.

„Nie waren sich die Mitarbeitenden in den Regionen in Baden-Württemberg so nah wie heute, es fühlt sich so an, als arbeiteten wir alle in einem Haus“ sagt Silke Wohlleben, die seit Anfang 2020 zu 50% Bereichsleiterin für die Regionale Verbandsarbeit ist. „Regelmäßig können wir in Videokonferenzen Themen gemeinsam vorantreiben, wie z. B. die Gestaltung der Unterseiten der Homepage, uns im „Jour Fixe“ treffen, der zum Erledigen der aktuellen Themen eingeführt wurde, Fortbildungen zu aktuellen Themen organisieren, Einarbeitungstreffen veranstalten. Zudem wir haben eine Untergruppe zum Entwicklung eines „Onboarding“-Prozess von ehrenamtlichen Mitarbeitenden in MS-Teams gebildet und vieles mehr. Videokonferenzen mit bis zu 12 Personen sind ein toller Ersatz zum Livegeschehen, lediglich kann man sich in Sitzungen nicht gegenseitig mit einem Taschentuch aushelfen oder ein Stückchen Schokolade rüberreichen“.

Im April standen Vorstellungsgespräche auf der Agenda. Dem PARITÄTISCHEN ist es gelungen, mit Hilfe von MS-Teams, die Bewerbungsgespräche, trotz Kontaktverbot, virtuell umzusetzen. Im Vorfeld war viel Vorbereitung nötig. 15 User und 15 Endgeräte wurden dabei unterstützt „teamsfähig“ zu werden. Die Moderation erfordert etwas höhere Konzentration. „Man sieht vier Personen gleichzeitig, und die Chatfunktion hilft dabei, alle Anliegen und Beiträge berücksichtigen zu können. Der konzentrierte Blick in den Bildschirm ist für die Augen und die Halsmuskulatur ein wenig anstrengend. Es ist wichtig, kurze Pausen einzuplanen. Was digitale Kommunikation nicht leisten kann und für den Ersteindruck wichtig ist, ist die Übermittlung des physischen Händedrucks, die Gesamterscheinung und Ausstrahlung eines Menschen" meint Silke Wohlleben.
Dennoch ist es gelungen, die vakanten Stellen für den Regionalverbund Stuttgart plus und Nordbaden zu besetzen. Die Bewerber*Innen freuten sich, dass der PARITÄTISCHE die Vorstellungsgespräche virtuell ermöglichte. Die Vertragsunterzeichnungen laufen.

Unser nächster Schritt ist, in Zusammenarbeit mit Ihnen, zu überlegen, wie die Regionale Verbandsarbeit unter den aktuellen Bedingungen mit Hilfe digitaler Tools unterstützend gestaltet und vorangetrieben werden kann.

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