Informationen zum Coronavirus für Einrichtungen der Behindertenhilfe und Sozialpsychiatrie

Fachinformation - geschrieben am Dienstag, 17. März 2020 - 15:53

Diese Fachinformation wird regelmäßig aktualisiert. Stand: 31. Juli 2020 - 13:00 Uhr

Der Fachbereich "Menschen mit Behinderung" möchte Sie über die aktuelle Situation der Coronakrise für Einrichtungen der Behindertenhilfe und Sozialpsychiatrie  auf dem laufenden halten. Aufgrund der dynamischen Entwicklungen werden wir diese Fachinformation in regelmäßigen Abständen aktualisieren.

Aktuelles der Landesregierung Baden-Württemberg und dem Ministerium für Soziales und Integration

Informationen der Landesregierung Baden-Württemberg sowie den Ministerien zur aktuellen Corona-Pandemie

Verordnung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Virus SARS-Cov-2

Corona-Verordnung in der Fassung vom 23. Juni 2020

Die Corona-Verordnung wurde durch Beschluss der Landesregierung am 9. Juli 2020 geändert und angepasst. Die neuen Regelungen gelten ab Mittwoch, den 1. Juli 2020.

Verordnung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Virus SARS-Cov-2

Corona-Verordnung in der Fassung vom 23. Juni 2020

Die Corona-Verordnung wurde durch Beschluss der Landesregierung am 9. Juli 2020 geändert und angepasst. Die neuen Regelungen gelten ab Mittwoch, den 1. Juli 2020.

Verordnung zur Einschränkung des Betriebs von Werkstätten für Menschen mit Behinderungen und anderen Angeboten

Die Landesregierung Baden-Württemberg hat am Mittwoch, 18. März 2020 die Verordnung zur Einschränkung des Betriebs von Werkstätten für Menschen mit Behinderung und anderen Angeboten (Corona-Verordnung WfMB) erlassen.

Eine Änderungsverordnung zur CoronaVO WfbM des Ministeriums für Soziales und Integration sowie die konsolidierte Fassung wurde am 9. Juli 2020 erlassen. Die Regelungen gelten ab Donnerstag, den 23. Juli 2020 und sind zunächst bis Montag, den 31. August 2020 in Kraft.

Weitere Informationen zum Themenbereich der Werkstätten für Menschen mit Behinderung finden Sie in der Fachinformation Aktuelle Informationen zur Einschränkung von Werkstätten für Menschen mit Behinderung.

Verordnung zur Einschränkung des Betriebs von Werkstätten für Menschen mit Behinderungen und anderen Angeboten

Die Landesregierung Baden-Württemberg hat am Mittwoch, 18. März 2020 die Verordnung zur Einschränkung des Betriebs von Werkstätten für Menschen mit Behinderung und anderen Angeboten (Corona-Verordnung WfMB) erlassen.

Eine Änderungsverordnung zur CoronaVO WfbM des Ministeriums für Soziales und Integration sowie die konsolidierte Fassung wurde am 9. Juli 2020 erlassen. Die Regelungen gelten ab Donnerstag, den 23. Juli 2020 und sind zunächst bis Montag, den 31. August 2020 in Kraft.

Weitere Informationen zum Themenbereich der Werkstätten für Menschen mit Behinderung finden Sie in der Fachinformation Aktuelle Informationen zur Einschränkung von Werkstätten für Menschen mit Behinderung.

Verordnung zur Eindämmung von Übertragungen des Virus SARS-CoV-2 in Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen und vergleichbaren Einrichtungen sowie Unterstützungsangeboten

Die Verordnung des Sozialministeriums zur Eindämmung von Übertragungen des Virus SARS-CoV-2 in Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen und vergleichbaren Einrichtungen sowie Unterstützungsangeboten ist am Mittwoch, den 1. Juli 2020 in Kraft getreten und gilt zunächst bis Montag, den 31. August 2020.

Aktuelle Informationen zur Eindämmung von Übertragungen des Virus SARS-CoV-2 in Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen und vergleichbaren Einrichtungen sowie Unterstützungsangeboten

Fachinformation zur Besucherregistrierung in Pflegeeinrichtungen und vergleichbaren Einrichtungen

Verordnung zur Eindämmung von Übertragungen des Virus SARS-CoV-2 in Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen und vergleichbaren Einrichtungen sowie Unterstützungsangeboten

Die Verordnung des Sozialministeriums zur Eindämmung von Übertragungen des Virus SARS-CoV-2 in Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen und vergleichbaren Einrichtungen sowie Unterstützungsangeboten ist am Mittwoch, den 1. Juli 2020 in Kraft getreten und gilt zunächst bis Montag, den 31. August 2020.

Aktuelle Informationen zur Eindämmung von Übertragungen des Virus SARS-CoV-2 in Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen und vergleichbaren Einrichtungen sowie Unterstützungsangeboten

Fachinformation zur Besucherregistrierung in Pflegeeinrichtungen und vergleichbaren Einrichtungen

Informationen für stationäre Pflegeeinrichtungen und Einrichtungen der Behindertenhilfe

Umgang mit dem Besuchsverbot nach § 6 CoronaVO

Das Ministerium für Soziales und Integration Baden-Württemberg stellt mit einem Schreiben von Donnerstag, den 23. April 2020 an die stationären Pflegeeinrichtungen und Einrichtunngen der Behindertenhilfe sowie die anbietergestützten ambulant betreuten Wohngemeinschaften fest, dass das Besuchsverbot nach § 6 Corona-VO teilweise schwerwiegende Folgen für die Betroffenen hat. Das Ministerium für Soziales und Integration weist deshalb ausdrücklich nochmals daraufhin, dass für Einrichtungen der Behindertenhilfe das Besuchsverbot nicht gilt, wenn keine erhöhte Vulnerabilität der betroffenen Personen besteht.

Die Task Force "Langzeitpflege" appelliert an die betroffenen Einrichtungen im Sinne einer Verantwortungsgemeinschaft, die in der Veordnung angelegte Möglichkeiten, Ausnahmen vom Besuchsverbot zuzulassen, auch zu ergreifen.

 

Weitere Informationenfür stationäre und ambulante Pflegeeinrichtungen und Einrichtungen der Behindertenhilfe

Das Ministerium für Soziales und Integration Baden-Württemberg hat am Mittwoch, 18. März 2020 weitere Informationen für stationäre und ambulante Pflegedienste und Einrichtungen der Behindertenhilfe veröffentlicht.

Wichtige Hinweise für die Bereiche der Behindertenhilfe und Sozialpsychiatrie:
Versorgung von Bewohnern mit begründetem Verdacht auf eine SARS-CoV-2-Infektion sowie bei Neuaufnahmen

 

  • die Unterbringung erfolgt im Einzelzimmer mit eigener Nasszelle und laufender Desinfektion von Zimmer und Sanitärbereich
  • Verlassen des Zimmer und die Beteiligung an Gemeinschaftsaktivitäten ist nicht möglich
  • Betreten des Bewohnerzimmers nur mit PSA
  • Beobachtung und Dokumentation des Auftretens von Symptomen für 14 Tage
  • Sofern keine Symptome auftreten, können die Beschränkungen nach 14 Tagen aufgehoben werden
Informationen für stationäre Pflegeeinrichtungen und Einrichtungen der Behindertenhilfe

Umgang mit dem Besuchsverbot nach § 6 CoronaVO

Das Ministerium für Soziales und Integration Baden-Württemberg stellt mit einem Schreiben von Donnerstag, den 23. April 2020 an die stationären Pflegeeinrichtungen und Einrichtunngen der Behindertenhilfe sowie die anbietergestützten ambulant betreuten Wohngemeinschaften fest, dass das Besuchsverbot nach § 6 Corona-VO teilweise schwerwiegende Folgen für die Betroffenen hat. Das Ministerium für Soziales und Integration weist deshalb ausdrücklich nochmals daraufhin, dass für Einrichtungen der Behindertenhilfe das Besuchsverbot nicht gilt, wenn keine erhöhte Vulnerabilität der betroffenen Personen besteht.

Die Task Force "Langzeitpflege" appelliert an die betroffenen Einrichtungen im Sinne einer Verantwortungsgemeinschaft, die in der Veordnung angelegte Möglichkeiten, Ausnahmen vom Besuchsverbot zuzulassen, auch zu ergreifen.

 

Weitere Informationenfür stationäre und ambulante Pflegeeinrichtungen und Einrichtungen der Behindertenhilfe

Das Ministerium für Soziales und Integration Baden-Württemberg hat am Mittwoch, 18. März 2020 weitere Informationen für stationäre und ambulante Pflegedienste und Einrichtungen der Behindertenhilfe veröffentlicht.

Wichtige Hinweise für die Bereiche der Behindertenhilfe und Sozialpsychiatrie:
Versorgung von Bewohnern mit begründetem Verdacht auf eine SARS-CoV-2-Infektion sowie bei Neuaufnahmen

 

  • die Unterbringung erfolgt im Einzelzimmer mit eigener Nasszelle und laufender Desinfektion von Zimmer und Sanitärbereich
  • Verlassen des Zimmer und die Beteiligung an Gemeinschaftsaktivitäten ist nicht möglich
  • Betreten des Bewohnerzimmers nur mit PSA
  • Beobachtung und Dokumentation des Auftretens von Symptomen für 14 Tage
  • Sofern keine Symptome auftreten, können die Beschränkungen nach 14 Tagen aufgehoben werden
Liste der kritischen Infrastruktur in Baden-Württemberg

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg hat am 8. April 2020 die Liste der kritischen Infrastruktur in Baden-Württemberg veröffentlicht.

Die für die Bereiche Behindertenhilfe und Sozialpsychiatrie wichtigen Abschnitte haben wir Ihnen im Dokument farblich markiert. Unter die kritische Infrastruktur fallen unter anderem:

 

  • Einrichtungen für Menschen mit Behinderung
  • ambulante Einrichtungen der Behindertenhilfe
  • Sozialpsychiatrische Dienste
  • Beratung und therapeutische Angebote bei Lebenskrisen
  • Rehabilitationseinrichtungen

Sie finden die genannten Einrichtungen in Dokument auf den Seiten 7 bis 9 unter dem Sektor "Gesundheit" .

Liste der kritischen Infrastruktur in Baden-Württemberg

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg hat am 8. April 2020 die Liste der kritischen Infrastruktur in Baden-Württemberg veröffentlicht.

Die für die Bereiche Behindertenhilfe und Sozialpsychiatrie wichtigen Abschnitte haben wir Ihnen im Dokument farblich markiert. Unter die kritische Infrastruktur fallen unter anderem:

 

  • Einrichtungen für Menschen mit Behinderung
  • ambulante Einrichtungen der Behindertenhilfe
  • Sozialpsychiatrische Dienste
  • Beratung und therapeutische Angebote bei Lebenskrisen
  • Rehabilitationseinrichtungen

Sie finden die genannten Einrichtungen in Dokument auf den Seiten 7 bis 9 unter dem Sektor "Gesundheit" .

Aktuelles des Kommunalverband für Jugend und Soziales (KVJS)

Weiterfinanzierung der Angebote der Eingliederungshilfe - Rundschreiben vom 9. April 2020

Der Kommunalverband für Jugend und Soziales in Baden-Württemberg empfiehlt in seinem Rundschreiben vom 9. April 2020 die Weiterzahlung der Vergütung nach § 18 Rahmenvertrag bis zum 15. Juni 2020 zu verlängern "sofern eine (alternative Betreuungs-) Leistung erbracht wird".

Im Rundschreiben des Kommunalverbandes für Jugend und Soziales werden zudem zu folgenden Leistungsangeboten noch Hinweise und Informationen gegeben:

 

  • Werkstätten für Menschen mit Behinderung und Förder- und Betreuungsbereich
  • Fahrdienste
  • Tagesstrukturierende Angebote für Senioren
  • Sonderschulkindergarten / SBBZ
  • Besondere Wohnformen
  • Hinweise zur CoronaVO Heimbewohner
Weiterfinanzierung der Angebote der Eingliederungshilfe - Rundschreiben vom 9. April 2020

Der Kommunalverband für Jugend und Soziales in Baden-Württemberg empfiehlt in seinem Rundschreiben vom 9. April 2020 die Weiterzahlung der Vergütung nach § 18 Rahmenvertrag bis zum 15. Juni 2020 zu verlängern "sofern eine (alternative Betreuungs-) Leistung erbracht wird".

Im Rundschreiben des Kommunalverbandes für Jugend und Soziales werden zudem zu folgenden Leistungsangeboten noch Hinweise und Informationen gegeben:

 

  • Werkstätten für Menschen mit Behinderung und Förder- und Betreuungsbereich
  • Fahrdienste
  • Tagesstrukturierende Angebote für Senioren
  • Sonderschulkindergarten / SBBZ
  • Besondere Wohnformen
  • Hinweise zur CoronaVO Heimbewohner
Hinweise zur Fortführung von Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben im Arbeitsbereich der WfbM

Der Kommunalverband für Jugend und Soziales Baden-Württemberg informiert in seinem Rundschreiben von Freitag, 27. März 2020 über die Weiterfinanzierung von Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben im Arbeitsbereich der WfbM.

Hinweise zur Fortführung von Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben im Arbeitsbereich der WfbM

Der Kommunalverband für Jugend und Soziales Baden-Württemberg informiert in seinem Rundschreiben von Freitag, 27. März 2020 über die Weiterfinanzierung von Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben im Arbeitsbereich der WfbM.

Umgang mit Corona-Infektionen in stationären Jugendhilfeeinrichtungen Baden-Württemberg

Die Ausbreitung des neuartigen Corona-Virus wirft zahlreiche Fragen auf und stellt auch die Leitungen (teil-)stationären Kinder- und Jugendhilfeeinrichtungen vor große Herausforderungen. Aufgrund dieser Entwicklungen haben das Landesjugendamt und das Ministerium für Soziales und Integration in Abstimmung mit der Liga der freien Wohlfahrtspflege ein Hinweisblatt erarbeitet, dass die wichtigsten Fragestellung beantwortet.

Umgang mit Corona-Infektionen in stationären Jugendhilfeeinrichtungen Baden-Württemberg

Die Ausbreitung des neuartigen Corona-Virus wirft zahlreiche Fragen auf und stellt auch die Leitungen (teil-)stationären Kinder- und Jugendhilfeeinrichtungen vor große Herausforderungen. Aufgrund dieser Entwicklungen haben das Landesjugendamt und das Ministerium für Soziales und Integration in Abstimmung mit der Liga der freien Wohlfahrtspflege ein Hinweisblatt erarbeitet, dass die wichtigsten Fragestellung beantwortet.

Informationen der Liga der freien Wohlfahrtspflege

Die Liga der freien Wohlfahrtspflege Baden-Württemberg ist im ständigen Austausch mit Ministerien und Verwaltungen.

Schutzausrüstung von Bund und Ländern für Einrichtungen und Dienste der Sozialwirtschaft

Die Liga der freien Wohlfahrtspflege Baden-Württemberg möchte Sie über den aktuellen Zwischenstand zur Versorgung mit Schutzausrüstungen informieren. Wir weisen in den letzten Tagen mit zunehmender Dringlichkeit bei den zuständigen Stellen auf den Engpass bei den Schutzausrüstungen hin. Uns liegen aktuell keine belastbaren Informationen vor, möchten Ihnen aber trotzdem einen kleinen Zwischenstand mitteilen.

Die kommunalen Gebietskörperschaften wurden seitens des Ministerium für Soziales und Integration aufgefordert, die Lieferungen dann vor Ort nach Dringlichkeit zu verteilen.

Schutzausrüstung von Bund und Ländern für Einrichtungen und Dienste der Sozialwirtschaft

Die Liga der freien Wohlfahrtspflege Baden-Württemberg möchte Sie über den aktuellen Zwischenstand zur Versorgung mit Schutzausrüstungen informieren. Wir weisen in den letzten Tagen mit zunehmender Dringlichkeit bei den zuständigen Stellen auf den Engpass bei den Schutzausrüstungen hin. Uns liegen aktuell keine belastbaren Informationen vor, möchten Ihnen aber trotzdem einen kleinen Zwischenstand mitteilen.

Die kommunalen Gebietskörperschaften wurden seitens des Ministerium für Soziales und Integration aufgefordert, die Lieferungen dann vor Ort nach Dringlichkeit zu verteilen.

Problematik fehlender Regelungen zum Umgang mit der Corona-Pandemie in Interdisziplinären Frühförderstellen und Einrichtungen der Sozialmedizinischen Nachsorge

Mit einem Brief an die Krankenkasse sowie den Städte- und Landkreistag am Montag, den 23. März 2020 machte die Liga der freien Wohlfahrtspflege Baden-Württemberg auf die besondere Situation der Interdisziplinären Frühförderstellen und Einrichtungen der Sozialmedizinischen Nachsorge aufmerksam. Die Liga fordert dringend eine Regelung für die Einrichtungen der Sozialmedizinischen Nachsorge und Interdisziplinären Frühförderung.

Problematik fehlender Regelungen zum Umgang mit der Corona-Pandemie in Interdisziplinären Frühförderstellen und Einrichtungen der Sozialmedizinischen Nachsorge

Mit einem Brief an die Krankenkasse sowie den Städte- und Landkreistag am Montag, den 23. März 2020 machte die Liga der freien Wohlfahrtspflege Baden-Württemberg auf die besondere Situation der Interdisziplinären Frühförderstellen und Einrichtungen der Sozialmedizinischen Nachsorge aufmerksam. Die Liga fordert dringend eine Regelung für die Einrichtungen der Sozialmedizinischen Nachsorge und Interdisziplinären Frühförderung.

Sicherung der Finanzierung von Angeboten in der Jugend-, Behinderten- und Altenhilfe

Die Liga der freien Wohlfahrtspflege Baden-Württemberg hält die Sicherung der sozialen Infrastruktur für die Bewältigung der Corona-Krise für zwingend notwendig. Mit diesem Anliegen wandte sich die Liga am Freitag, den 20. März 2020 mit einem Brief an den Städte-, Gemeinde- und Landkreistag.

Sicherung der Finanzierung von Angeboten in der Jugend-, Behinderten- und Altenhilfe

Die Liga der freien Wohlfahrtspflege Baden-Württemberg hält die Sicherung der sozialen Infrastruktur für die Bewältigung der Corona-Krise für zwingend notwendig. Mit diesem Anliegen wandte sich die Liga am Freitag, den 20. März 2020 mit einem Brief an den Städte-, Gemeinde- und Landkreistag.

Unterstützungsbedarf für die gemeinnützigen Einrichtungen und Dienst

Am Dienstag, den 17. März 2020 wandte sich die Liga der freien Wohlfahrtspflege Baden-Württemberg mit einem Brief an das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau des Landes Baden-Württemberg um auf die Situation der Organisationen und Einrichtungen der Sozialwirtschaft nochmals mit Nachdruck hinzuweisen:

Unterstützungsbedarf für die gemeinnützigen Einrichtungen und Dienst

Am Dienstag, den 17. März 2020 wandte sich die Liga der freien Wohlfahrtspflege Baden-Württemberg mit einem Brief an das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau des Landes Baden-Württemberg um auf die Situation der Organisationen und Einrichtungen der Sozialwirtschaft nochmals mit Nachdruck hinzuweisen:

Eiliger Brief der freien Wohlfahrtspflege Baden - Württemberg

Die Liga der freien Wohlfahrtspflege Baden-Württemberg hat sich am Montag, den 16. März 2020 mit einem Brief an das Ministerium für Soziales und Integration gewandt um auf die spezielle Situation der Einrichtungen der freien Wohlfahrtspflege mit Nachdruck hinzuweisen.

Eiliger Brief der freien Wohlfahrtspflege Baden - Württemberg

Die Liga der freien Wohlfahrtspflege Baden-Württemberg hat sich am Montag, den 16. März 2020 mit einem Brief an das Ministerium für Soziales und Integration gewandt um auf die spezielle Situation der Einrichtungen der freien Wohlfahrtspflege mit Nachdruck hinzuweisen.

Weitere Informationen und Hinweise zum Umgang mit dem Coronavirus

Empfehlungen des RKI für Alten- und Pflegeeinrichtungen und Einrichtungen für Menschen mit Beeinträchtigung

Prävention und Management von COVID-19 in Alten- und Pflegeeinrichtungen und Einrichtungen für Menschen mit Beeinträchtigung

Das Robert Koch Institut hat Empfehlungen für Alten- und Pflegeeinrichtungen und Einrichtungen für Menschen mit Beeinträchtigungen sowie für den öffentlichen Gesundheitsdienst veröffentlicht. In dem 21-seitigen Papier sind Empfehlungen zusammengefasst, die bisher bereits an anderer Stelle veröffentlicht wurden und somit nicht neu sind. Einzelne Empfehlungen sind bereits Bestandteil mancher Landesverordnungen. Das Robert Koch Institut ist hier auch einer Bitte nachgekommen, in seinen Empfehlungen auch weitere stationäre Einrichtungen des Wohnens, wie bspw. Einrichtungen für Menschen mit Beeinträchtigung, zu adressieren. Folgende Punkte möchten wir gesondert hervorheben:

In Kapitel 2.2. erweiterte Hygiene- und Infektionskontrollmaßnahmen geht das RKI explizit auf die Kohortierung ein und empfiehlt bei SARS-COV-2 Nachweisen 3 Bereiche räumlich und personell voneinander abzugrenzen (S. 7): für Nicht-Fälle, für Verdachtsfälle und für Covid-19-Fälle mit fest zugeordnetem Personal.

Kapitel 4 beinhaltet einen Interims-Leitfaden für die Durchführung einer aktiven Surveillance in den Einrichtung, der kontinuierlich an neu gewonnene Kenntnisse und sich ändernde Bedingungen angepasst werden soll. Darin äußert sich das RKI auch zur Indikation von Tests auf SARS-Cov-2. Da es sich um eine Risikopopulation handelt, sollte die Veranlassung von diagnostischen Tests auf Sars-Cov-2 sehr niedrigschwellig und ohne Zeitverzug erfolgen (S. 15). Das Verfahren der Testung wird beschrieben und auf die Orientierungshilfe Covid-19: Verdachtsabklärung und Maßnahmen - Orientierungshilfe für Ärzte verwiesen. In Bezug auf das Monitoring des Personals auf Covid-19 sollte laut RKI in besonderen Situationen wie Hoch-Risiko-Einrichtungen (z.B. sehr große Einrichtungen mit einer sehr dichter Belegung oder Einrichtungen in Regionen mit einer hohen Inzidenz von Covid-19-Erkrankten)  die Möglichkeit zum wöchentlichen (oder häufigeren) Testen vor Arbeitsbeginn möglicherweise als "point of care" Diagnostik auf Umsetzbarkeit geprüft werden (S. 19).

Anhänge zur Veröffentlichung, wie z.B. Musterformblätter zur Dokumentation des klinischen Monitorings sollen laut RKI in Kürze folgen.

Empfehlungen des RKI für Alten- und Pflegeeinrichtungen und Einrichtungen für Menschen mit Beeinträchtigung

Prävention und Management von COVID-19 in Alten- und Pflegeeinrichtungen und Einrichtungen für Menschen mit Beeinträchtigung

Das Robert Koch Institut hat Empfehlungen für Alten- und Pflegeeinrichtungen und Einrichtungen für Menschen mit Beeinträchtigungen sowie für den öffentlichen Gesundheitsdienst veröffentlicht. In dem 21-seitigen Papier sind Empfehlungen zusammengefasst, die bisher bereits an anderer Stelle veröffentlicht wurden und somit nicht neu sind. Einzelne Empfehlungen sind bereits Bestandteil mancher Landesverordnungen. Das Robert Koch Institut ist hier auch einer Bitte nachgekommen, in seinen Empfehlungen auch weitere stationäre Einrichtungen des Wohnens, wie bspw. Einrichtungen für Menschen mit Beeinträchtigung, zu adressieren. Folgende Punkte möchten wir gesondert hervorheben:

In Kapitel 2.2. erweiterte Hygiene- und Infektionskontrollmaßnahmen geht das RKI explizit auf die Kohortierung ein und empfiehlt bei SARS-COV-2 Nachweisen 3 Bereiche räumlich und personell voneinander abzugrenzen (S. 7): für Nicht-Fälle, für Verdachtsfälle und für Covid-19-Fälle mit fest zugeordnetem Personal.

Kapitel 4 beinhaltet einen Interims-Leitfaden für die Durchführung einer aktiven Surveillance in den Einrichtung, der kontinuierlich an neu gewonnene Kenntnisse und sich ändernde Bedingungen angepasst werden soll. Darin äußert sich das RKI auch zur Indikation von Tests auf SARS-Cov-2. Da es sich um eine Risikopopulation handelt, sollte die Veranlassung von diagnostischen Tests auf Sars-Cov-2 sehr niedrigschwellig und ohne Zeitverzug erfolgen (S. 15). Das Verfahren der Testung wird beschrieben und auf die Orientierungshilfe Covid-19: Verdachtsabklärung und Maßnahmen - Orientierungshilfe für Ärzte verwiesen. In Bezug auf das Monitoring des Personals auf Covid-19 sollte laut RKI in besonderen Situationen wie Hoch-Risiko-Einrichtungen (z.B. sehr große Einrichtungen mit einer sehr dichter Belegung oder Einrichtungen in Regionen mit einer hohen Inzidenz von Covid-19-Erkrankten)  die Möglichkeit zum wöchentlichen (oder häufigeren) Testen vor Arbeitsbeginn möglicherweise als "point of care" Diagnostik auf Umsetzbarkeit geprüft werden (S. 19).

Anhänge zur Veröffentlichung, wie z.B. Musterformblätter zur Dokumentation des klinischen Monitorings sollen laut RKI in Kürze folgen.

Ansprechperson

Michael Tränkle

Michael Tränkle
Michael
Tränkle
Kommissarische Bereichsleitung Menschen mit Behinderung - Referate Behindertenhilfe und Frühförderung
01578 1283839

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