AFET Aufrufe: "Ohne Fachkräfte keine qualifizierte Kinder- und Jugendhilfe!"

Fachinformation - geschrieben am 30.11.2023 - 11:46

Der AFET-Bundesverband für Erziehungshilfe e.V. hat inzwischen zwei Aufrufe zum Thema Fachkräfte veröffentlicht. Der erst Aufruf vom 05.09.2023 richtete sich an die politischen Verantwortlichen. Der zweite Aufruf ist an Universitäten und Hochschulen adressiert. Im Papier „Ohne Fachkräfte keine qualifizierte Kinder- und Jugendhilfe! – Dringender Aufruf an die Verantwortlichen an Hochschulen und Universitäten zum sofortigen Handeln“ appelliert der AFET u.a. zu überprüfen, inwiefern Themen der Kinder- und Jugendhilfe und der Erziehungshilfen (insbesondere der Kinderschutz) verstärkt in Curricula und Lehrpläne aufgegriffen werden und die Verknüpfung mit Praxis ausgebaut werden kann. 

Anfang 2024  wird es einen weiteren Aufruf an die öffentlichen und freien Träger als Arbeitgeber*innen mit konkreten Handlungsvorschlägen geben. Denn um den Fachkräftemangel in den Erziehungshilfen und Jugendämtern zu beheben, bedarf es einer gezielten Gesamtstrategie. Erste Ansätze in diese Richtung sind zwar ersichtlich, müssen aber nach Einschätzung des AFET schnell ausgebaut und umgesetzt werden. Die Jugend- und Familienminister*innen der Länder haben in ihrer Sitzung am 25./26.05.2023 das Länder-Strategiepapier zum Fachkräftebedarf in den Erziehungshilfen beschlossen, die Erarbeitung einer bundesweiten Gesamtstrategie „Fachkräfte in Erziehungsberufen“ begrüßt und eine Bund-Länder-Arbeitsgruppe angekündigt. 

Der AFET schließt sich der Idee einer bundesweiten Gesamtstrategie an und hält gemeinsame Handlungsschritte von Bund, Ländern, Kommunen, Hochschulen, Universitäten und Tarifparteien sowie freien und öffentlichen Trägern im Dialog für notwendig.

Die Aufrufe finden sich in der Anlage der Fachinformation.

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