Arbeitshilfen und Materialien

Linkliste zu QS-Thema Forschung und Entwicklung

 

UN-BRK

https://www.behindertenbeauftragter.de/SharedDocs/Publikationen/DE/Broschuere_UNKonvention_KK.pdf?__blob=publicationFile

 

Schwerbehinderte Menschen in Baden-Württemberg

http://www.statistik.baden-wuerttemberg.de/Presse/Pressemitteilungen/2016233

 

Behinderte und Pflegebedürftige in Baden-Württemberg

http://www.statistik.baden-wuerttemberg.de/Gesundheit/BehindPflegebeduerft/

 

Universal Design

https://de.wikipedia.org/wiki/Universal_Design

 

Funktionale Gesundheit

https://de.wikipedia.org/wiki/Funktionale_Gesundheit

 

Konzept FG nach Oberholzer - Prezi

https://prezi.com/kuw7rdlri7uu/das-konzept-der-funktionalen-gesundheit-nach-d-oberholzer/

 

Visualisierung des Konzepts - Schaubild

http://www.diartis.ch/funktionale-gesundheit-in-der-sozialpaedagogik.html

 

Ambient Assisted Living

https://de.wikipedia.org/wiki/Ambient_Assisted_Living

 

Kompetenznetzwerk für Angewandte und Transferorientierte Forschung

http://kat.hs-harz.de/index.php?id=116

 

Projekt LebensPhasenHaus - Tübingen

http://www.lebensphasenhaus.de/

 

Duale Hochschule Weingarten

DAS FORSCHUNGSPROJEKT ICARE

http://www.ravensburg.dhbw.de/lehre-forschung/forschungsprojekte/icare.html

 

SUCHNETZWERK DESEARCH

http://www.bodenseehochschule.org/wp-content/uploads/2015/12/IBH_ProjektPlakate_A0_iCare.pdf

 

Assistenzroboter

http://www.hs-weingarten.de/~ertel/index.php

 

Aktion Mensch - Pflegeroboter

https://www.aktion-mensch.de/magazin/fokus/pflegeassistenz-roboter.html

 

Toiletten für alle

http://www.toiletten-fuer-alle.de/

http://www.toiletten-fuer-alle-bw.de/index.php

 

Toiletten für alle - Erklärvideo - LVKB

http://www.toiletten-fuer-alle-bw.de/service_video.php

 

Wickelhaus

http://www.bauwelt.ch/nachhaltig-und-modular-das-wickel-haus

Gesundheit

http://www.lv-koerperbehinderte-bw.de/pdf/Dokumentation_Krankenhaus_210916.pdf  

 

Checkliste für bessere Krankenhausversorgung von Menschen mit Behinderungen

http://bvkm.de/wp-content/uploads/2016-11-01-Checkliste-Kooperation-FV-DKG-DEKV-KKVD.pdf

 

Forschung für die Gesundheit

http://www.gesundheitsforschung-bmbf.de/

 

Bionik

Netzhautchips

http://www.nationalgeographic.de/reportagen/bionik-was-medizin-heute-alles-kann?imageId=7

 

Blindheit - Heilung in Sicht

http://www.nationalgeographic.de/reportagen/blindheit-heilung-in-sicht

 

Gehörlose sehen mit Hörzentrum

http://www.nationalgeographic.de/aktuelles/gehoerlose-sehen-mit-hoerzentrum

 

Exoskelett

http://www.schoen-kliniken.de/ptp/medizin/nerven/ereignis/querschnittslaehmung/therapie/art/01804/

 

Exoskelett - Uni Tübingen

http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/skelett_und_weichteilkrankheiten/article/925971/roboterhand-made-germany-exoskelett-laesst-gelaehmte-bewegen.html

 

Pflegelotsen in Betrieben

http://www.familie-heidelberg.de/2016/04/21/fortbildung-zum-betrieblichen-pflegelotsen-2015/

 

Bundesministerium für Bildung und Forschung

https://www.bmbf.de/de/forschung-18.html

 

Forschungsverbünde zur psychischen Gesundheit  geflüchteter Menschen

https://www.bmbf.de/foerderungen/bekanntmachung-1273.html

 

Institut für Qualitätssicherung und Transparenz im Gesundheitswesen

https://www.iqtig.org/startseite/

 

Digitalisierung im Gesundheitswesen

https://ehealthblog.de/

https://www.bertelsmann-stiftung.de/de/unsere-projekte/weisse-liste/projektthemen/digitalisierung/

 

Nueva

http://www.1a-zugang.de/nueva.html

 

Hilfsmittelbörse für behinderte Geflüchtete

http://www.ability4refugees.de/de/

 

Partizipation - BMAS - Förderung

http://www.bmas.de/SharedDocs/Downloads/DE/PDF-Meldungen/2016/richtlinie-partizipationsfoerderung.html

 

Open Transfer Camp

https://www.youtube.com/watch?v=Bdvv7vsIyrw

Selbstfahrende Autos

http://www.spiegel.de/thema/google_auto/

 

Wissensträger - Quellen

http://www.rehadat.de/de/

http://www.rehadat-forschung.de/de/

http://www.spiegel.de/wissenschaft/

 

Stiftung Zukunftsfähigkeit Futur 2

http://www.futurzwei.org/

 

 

 

Steinbeis-Transferzentrum

Die gemeinnützige Steinbeis-Stiftung für Wirtschaftsförderung (StW) bildet das Dach des Steinbeis-Verbundes. Ein mit Repräsentanten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik besetztes, unabhängiges Kuratorium legt die Grundsätze der Stiftungsarbeit fest. Die Stiftung fördert den Wissens- und Technologietransfer mit vielfältigen Aktivitäten: Die Steinbeis-Edition verlegt Fachpublikationen unserer Experten, das Ferdinand-Steinbeis-Institut koordiniert Aktivitäten im Kontext von digitaler Transformation und Technologiekonvergenz und Symposien zu Technologie- und Managementthemen stellen aktuelle Entwicklungen vor. Für den konkreten Transfer bedient sich die Stiftung der Steinbeis-Unternehmen.

Verantwortlich für alle wirtschaftlichen Aktivitäten im Wissens- und Technologietransfer und den zentralen Steinbeis-Rahmen ist das Tochterunternehmen Steinbeis GmbH & Co. KG für Technologietransfer (StC). Hier laufen auch die formalen Fäden zusammen für das Kompetenz-Netzwerk aus über 1.000 eigenverantwortlich geführten Steinbeis-Unternehmen (Transferzentren, Forschungs- und Innovationszentren, Beratungszentren sowie Transfer-Institute der Steinbeis-Hochschule Berlin).

Zu den Partnern des Steinbeis-Verbundes zählen Franchise-Unternehmen zur Erschließung ausländischer Märkte sowie Start-Ups und Unternehmen, an denen wir uns zur strategischen Förderung des Wissens- und Technologietransfers beteiligt haben.

 

http://www.steinbeis.de/de/

 

Die Initiative Offene Gesellschaft

Demokratie gibt es nur dann, wenn genug Menschen für sie eintreten, aktiv, überlegt, entschieden. Die Initiative Offene Gesellschaft ist eine bürgerschaftliche Initiative ohne Parteibindung, die für das politische Gemeinwesen so eintritt, wie es im Grundgesetz formuliert ist.

Die Offene Gesellschaft bietet den Menschen die größtmögliche individuelle Freiheit bei größtmöglicher Lebenssicherheit. Keine andere Gesellschaftsform leistet das, und keine kann sich selbst weiterentwickeln und Antworten auf Zukunftsfragen in einer sich schnell verändernden Welt geben. Das möchten wir verteidigen und weiterführen, zusammen mit immer mehr Freundinnen und Freunden der Offenen Gesellschaft. Und zusammen mit Ihnen.

Wir möchten die Demokratie gegen ihre Feinde verteidigen und unsere Gesellschaft weiterentwickeln, indem wir die vielen demokratischen Kräfte, die jeweils für sich wirken, zu einer machtvollen zivilgesellschaftlichen Bewegung bündeln. Wir setzen Themen zur besseren Gestaltung der Gesellschaft, gegen eine Politik der Angst.

Mehr als 2.000 Freundinnen und Freunde aus den unterschiedlichsten gesellschaftlichen Bereichen sind schon dabei. Zu unseren Partnern gehören die Open Society Foundation, die Robert Bosch Stiftung, die Bertelsmann-Stiftung, die Stiftung Futurzwei, die Diakonie, die Denkfabrik adelphi-research, die Deutsche Filmakademie, deutsch plus, das Deutsche Theater und viele viele andere.

 

https://www.die-offene-gesellschaft.de/home

 

Uni Tübingen

Forschung und Entwicklung in der Sozialpädagogik / Sozialen Arbeit (Master of Arts)

  • Wie lässt sich Soziale Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen gestalten?
  • Wie entwickeln sich Kindertageseinrichtungen, soziale Dienste, Jugendarbeit, Familienhilfe oder Altenarbeit?
  •  Welche Forschung, welches Wissen, welches Können ist dabei für die Soziale Arbeit wichtig?


Der Master-Studiengang Forschung und Entwicklung in der Sozialen Arbeit bietet auf diese und andere Fragen kompakte und fundierte Antworten. Er wendet sich an Sie als Studierende, die sich für ein klares Kompetenzprofil im Studium der Sozialen Arbeit entscheiden möchten. Er vertieft Ihr personen- und organisationsbezogenes Wissen.

http://www.uni-tuebingen.de/fakultaeten/wirtschafts-und-sozialwissenschaftliche-fakultaet/faecher/erziehungswissenschaft/abteilungen/sozialpaedagogik/lehre/masterstudiengang.html

 

DHBW

In der Fakultät Sozialwesen an der DHBW Stuttgart werden verschiedene Formen von Praxisforschung betrieben und im Rahmen der Lehre vermittelt:

  • Praxisforschung als wissenschaftliche Begleitforschung
  • Praxisforschung als Evaluationsforschung
  • Praxisforschung als Theorie-Praxis-Projekt

Für die Soziale Arbeit kann Praxisforschung aufgrund ihrer Verbindung von Theorie und Praxis eine wichtige Rolle spielen, sofern sie – bei aller Nähe zum Untersuchungsfeld – kritisch und kritikfähig bleibt. Als Ergänzung zu klassischen Untersuchungsmethoden hat diese Vorgehensweise unter anderem den Vorteil, dass hierdurch ein ganzheitlicher Zugang zu den Lebens- bzw. Arbeitswelten der Menschen gewährleistet wird. Praxisforschung in der Sozialen Arbeit geht über das rein analytische Interesse hinaus: Sie zielt darauf ab, die Erfahrungen bewährter und innovativer Sozialarbeit für Wissenschaft und Praxis fruchtbar zu machen.

Kontakt

Prof. Dr. Thomas Meyer / Tel.: 0711/1849-654 / E-Mail: thomas.meyer@dhbw-stuttgart.de

 

Die ASH Berlin - Tradition und Moderne

Die ASH Berlin hat ein einzigartiges Profil, das aus ihrer spannenden Historie und der langjährigen Tradition resultiert. So haben beispielsweise Diversity und Gender-Mainstreaming, Gesundheitsförderung und Familienfreundlichkeit sowie Kulturarbeit und der internationale Austausch einen hohen Stellenwert.
Außerdem ist die Hochschule sehr gut vernetzt- national und international im Bereich der Wissenschaft, der Praxis und Forschung.

Auf den folgenden Seiten stellen wir Ihnen die Charakteristika vor, die die Individualität der Alice Salomon Hochschule ausmachen.

 

http://www.ash-berlin.eu/

Die DGSA


Die Deutsche Gesellschaft für Soziale Arbeit (DGSA) wurde im Jahre 1989 gegründet. Sie widmet sich der Förderung der Disziplin und Profession Sozialer Arbeit und entfaltet dafür eine Reihe von Aktivitäten in Forschung, Theorie und Lehre. Neben dem Fachdiskurs innerhalb der Sektionen und Fachgruppen gehören dazu auch die Veröffentlichung und Verbreitung wissenschaftlicher Erkenntnisse sowie curriculare Weiterentwicklungen und die Förderung des wissenschaftlichen und professionellen Nachwuchses. Ebenso begreift die DGSA es als ihre Aufgabe, sich mit fachlichen Beiträgen aktiv in gesellschaftspolitische Debatten einzubringen. 

Die DGSA ist dem internationalen Fachdiskurs verpflichtet. Sie widmet sich der internationalen Zusammenarbeit und stärkt so die Identität und Wirksamkeit der Profession und Disziplin. Konferenzen, Symposien und Kolloquien ermöglichen Austausch im Sinne politischer, weltanschaulicher und fachlicher Pluralität. Die Gesellschaft ist dabei offen für das Zusammenwirken mit anderen Gremien und Fachvereinigungen, die ein Interesse an der Sache und am Gebiet der Sozialen Arbeit haben.

Alle natürlichen wie juristischen Personen aus Praxis, Lehre und Forschung, die sich auf wissenschaftlicher Basis mit Fragen der Sozialen Arbeit auseinandersetzen wollen, sind herzlich eingeladen, die Zukunft der Disziplin und Profession Sozialer Arbeit mitzugestalten.

 

Deutsche Gesellschaft für Soziale Arbeit e. V.
Postfach 1129
74370 Sersheim

http://dgsainfo.de/aktuelles-aus-der-dgsa/

 

 

Hochschule Esslingen

Forschung sowie Wissens- und Technologietransfer sind wichtige Säulen der Hochschule Esslingen.

Anwendungsorientierte Forschung ist eine wichtige Grundlage für eine berufsqualifizierende Ausbildung und gehört damit zu den originären Aufgaben der Hochschule. Erfahrungen und Kenntnisse aus den Forschungsprojekten kommen über die Lehre den Studierenden zugute. Professorinnen und Professoren aller Fakultäten der Hochschule Esslingen führen deshalb regelmäßig Forschungsprojekte durch.

http://www.hs-esslingen.de/de/forschung-transfer.html

 

 

Netzwerk rekonstruktive Soziale Arbeit

Konzeption

Das Netzwerk Rekonstruktive Soziale Arbeit zur Entwicklung von Forschung, Lehre und beruflicher Praxis (ehemals Netzwerk Rekonstruktive Sozialarbeitsforschung und Biographieforschung, kurz: rekonsobi) ist ein Zusammenschluss von KollegInnen aus Hochschulen und aus verschiedenen Praxisfeldern der Sozialen Arbeit. Seit 2006 sind wir als Arbeitskreis des Fachbereichtages Soziale Arbeit anerkannt.

Wir bieten ein Austausch- und Vernetzungsforum sowohl für

  • Forschungsprojekte mit qualitativ-rekonstruktiven Methoden als auch
  • für Praxisstellen und PraktikerInnen, die mit rekonstruktiven Ansätzen in der pädagogischen und/oder sozialarbeiterischen Praxis arbeiten, als auch
  • für die Entwicklung eines theoretisch und methodologisch begründeten Konzepts „Rekonstruktive Soziale Arbeit“

Damit versuchen wir, den Tendenzen, die durch die Ökonomisierung der Sozialen Arbeit zu einer Verengung der Perspektiven und zu einer Instrumentalisierung der Profession führen, eine wissenschaftlich fundierte biographie- und lebensweltorientierte Alternative entgegenzusetzen. Dies schließt ein, dass Grundlagen- und Praxisforschung angestoßen und durch das Angebot von Workshops und Fachtagungen unterstützt wird. Damit will das Netzwerk zur Weiterentwicklung der Disziplin und Profession Sozialer Arbeit beitragen. Ebenso werden qualitativ-rekonstruktiv angelegte Promotionsvorhaben im Rahmen eines jährlich stattfindenden bundesweiten Methodenworkshops aktiv gefördert.

Im Dialog zwischen Forschung und Praxis werden auf der Basis wissenschaftlicher Verfahren die Binnenlogiken professionellen Handelns in der Sozialen Arbeit (z.B. typisierbare Handlungsdilemmata oder Interaktionssituationen) sowie die professionsspezifischen Potenziale herausgearbeitet. Auf der Basis dieses theoretischen Wissens werden praxisrelevante Lösungswege entwickelt.

http://www.nwrsa.de/

 

 

 

 

Golem Media GmbH

Benjamin Sterbenz ist seit Januar 2014 Chefredakteur bei Golem.de. Zuvor war er stellvertretender Chefredakteur bei Futurezone.at und stellvertretender Ressortleiter bei der österreichischen Tageszeitung Kurier. Er diplomierte in Computerspielforschung und ist Autor des Buches "Genres in Computerspielen - eine Annäherung". Zu den Themengebieten, die er abdeckt, zählen Spracherkennung und wirtschaftliche Entwicklungen in der IT-Branche. Er ist Journalist aus Leidenschaft und glaubt weiterhin fest daran, die Welt mit guten Artikeln verbessern zu können.

http://www.golem.de/

 

Microsofts KI hilft Blinden in Office

Barrierefreiheit

Die Office-Produkte von Microsoft bieten einige Möglichkeiten, Dokumente barrierefrei zu gestalten. Damit die Verfasser es künftig noch einfacher haben, hilft Microsoft mit seiner eigenen KI einfach nach, wodurch Blinde auch Präsentationen verstehen können. (05.12.2016, 16:15)

 

Googles KI schlägt menschlichen Lippenleser

Forschung

Zusammen mit der Universität Oxford forschen Google-Wissenschaftler an einem Algorithmus, der automatisiertes Lippenlesen ermöglichen soll. Die bisherigen Ergebnisse sind sehr vielversprechend: Die Erkennungsrate der KI ist weitaus höher als die eines menschlichen Lippenlesers. (23.11.2016, 17:25)

 

Uni Ulm

  Traumaforschung

  Alternsforschung und altersbedingte Krankheiten

  Quantenwissenschaft und -technologie

  Energiespeicherung und -wandlung

  Mensch-Maschine-Interaktion

  Finanzdienstleistungen und ihre mathematische Methodik

 

http://www.uni-ulm.de/

 

Der Spiegel – Wissenschaft

Go-Champion: Als Mitbegründer der Londoner Firma DeepMind hatte Demis Hassabis vor allem eines im Sinn - denkende Maschinen zu entwickeln. Zu Jahresbeginn war es soweit: Die Intelligenz-Software AlphaGo, mittlerweile von Google gekauft, besiegte den südkoreanischen Meister im Strategiespiel Go, Lee Sedol, ein ums andere Mal. Go mit seinen vielen möglichen Spielzügen galt bis zuletzt als zu komplex für Computer. Für "Nature" ein Musterbeispiel für das sich rapide beschleunigende Potenzial künstlicher Intelligenz.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/das-sind-die-wichtigsten-forscher-2016-a-1126615.html

 

Fruchtbarkeits-Rebell: Als 2016 ein Baby mit drei genetischen Elternteilen zur Welt kam, erntete der US-Fruchtbarkeitsexperte John Zhang dafür Glückwünsche wie Proteste. Weil die Mutter an einer seltenen, die Zellkraftwerke (Mitochondrien) betreffenden Erbkrankheit litt, hatte Zhangs Team mit einer neuartigen Technik den gereiften, aber noch unbefruchteten Kern der mütterlichen Eizelle entfernt und ihn in eine entkernte Spender-Eizelle mit gesunden Mitochondrien eingesetzt. Die so entstandene Zelle wurde mit dem Samen des Vaters befruchtet - und neun Monate später kam ein Junge zur Welt. Da die Technik ethisch umstritten ist, hatte Zhang den Eingriff in Mexiko durchgeführt.

Hüter der Genschere: Der Biologe Kevin Esvelt vom renommierten Massachusetts Institute of Technology in Boston hat selbst schon mit der viel gefeierten Allzweck-Genschere CRISPR/Cas9 gearbeitet. Sie ermöglicht Eingriffe in die DNA und das Herausschneiden bestimmter Bereiche auf relativ einfache Weise. Doch Esvelt hat Sicherheitsbedenken - denn die Methode könnte auch ungewollte ökologische Kettenreaktionen auslösen oder zum Bau biologischer Waffen genutzt werden. Deshalb entwickelte er das Verfahren weiter, machte es sicherer und umkehrbar - und erntet 2016 damit viel Zustimmung in Wissenschaftlerkreisen.

 

Studien-Piratin: Mit der Informatikstudentin Alexandra Elbakyan aus Kasachstan wählte "Nature" eine weitere Aktivistin für offene Wissenschaft in die Top 10. Elbakyan betreibt die Piraten-Website "Sci-Hub", über die Studien umsonst und jenseits von Paywalls zu bekommen sind. 2015 wurde Elbakyan vom niederländischen Wissenschaftsverlag Elsevier auf Copyright-Verletzungen und Hacking verklagt. Seitdem ist sie untergetaucht und die Seite wechselt ihre Domains. Kritiker wie Unterstützer glauben, dass "Sci Hub" eine Veränderung losgetreten hat - egal, ob die Webseite dauerhaft besteht.

 

Komplementärwährung

  1. Eine Komplementärwährung ist eine Währung, die den Charakter einer Komplementarität hat. Sie ist die Vereinbarung innerhalb einer Gemeinschaft, etwas zusätzlich neben dem offiziellen Geld als Tauschmittel zu akzeptieren.

http://de.wikipedia.org/wiki/Komplementärwährung

 

http://www.geldsystem-verstehen.de/komplementaerwaehrungen/

Unsere drei Buchempfehlungen zum Thema
F. Schwarz: Das Experiment von Wörgl: Ein Weg aus der Wirtschaftskrise*
S. Leinert: Regionale Komplementärwährungen in Deutschland: Stand und…*
W. Kessler: Zukunft statt Zocken: Gelebte Alternativen zu einer entfesselten Wirtschaft*

 

https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Regionalgelder

https://www.bundesbank.de/Redaktion/DE/Themen/2013/2013_06_26_teuer_und_maennlich_regionalwaehrungen_in_deutschland.html

 

BAR-Reha-Info 6/2016

Reha und (digitale ) Technik

Es klingt nach Science Fiction und sogar ein wenig nach Wunderheilung: Die "Rekonstruktion von Fuß oder Knie aus dem Laserdrucker" oder : "Querschnittsgelähmte gehen, Blinde sehen und Amputierte greifen" - dank digitaler Hilfsmittel. Moderne Technik ermöglicht inzwischen schon Einiges: Exoskelette dem Querschnittsgelähmten das Gehen, Retina-Implantate dem Blinden das Sehen, Cochlea-Implantate dem Gehörlosen das Hören. Die Technik macht mobil und sie macht nicht halt. Die Bandbreite ist groß. Menschen und Dinge vernetzen sich miteinander: Künstliche Glliedmaßen, Organe und Implantate, künstliche Intelligenz und intelligente Prothesen, und die genomische Medizin verspricht schon neue biologische Gliedmaßen.
Tatsächlich sind das Gesundheitswesen im Allgemeinen und die Rehabilitation im Besonderen auf dem Weg in die Digitalisierung und die zunehmende Technisierung. Da verwundert es auch nicht, wenn der "intelligente Rollator" den verirrten Patienten sicher nach Hause bringt. Der Einsatz von Technik, mit der Beeinträchtigungen kompensiert werden können, kann für Menschen mit Behinderung die Teilhabechancen erheblich verbessern. Mit dem Begriff Hilfsmittel bezeichnet man im internationalen Kontext Produkte und Technologien, die Menschen mit Behinderung einsetzen, um Körperfunktionen zu unterstüzen oder zu ersetzen. Hilfsmittel sind auf individuelle Bedürfnisse ausgerichtet und werden in allen Lebensbereichen verwendet. Dabei sprechen wir nicht nur von "klassischen" Hilfsmitteln wie Rollstuhl, Hörgerät oder Sehhilfe. IT-gestützte Kommunikationsstrukturen werden die Reha der Zukunft prägen.
Zwei maßgebende Trends, denen sich die Gesundheitspolitikin den kommenden Jahren stellen muss, sind der demografische Wandel und die Digitalisierung. Die Alterung der Gesellschaft erfordert neue Technologien in der Medizin und bietet neue Chancen für eine bessere und effizientere Versorgung. Ziel ist der Erhalt der Selbständigkeit älterer Menschen. Gleichzeitig sollen Arbeitnehmerinnen und  Arbeitnehmer immer länger arbeiten und sogar die Voraussetzungen für eine Beschäftigung über die Regelaltersgrenze hinaus attraktiver gestaltet werden. Stichwort: Flexi-Rente. Allerdings erreichen bereits jetzt viele Menschen gar nicht das reguläre Renteneintrittsalter, weil sie gesundheitlich zu angeschlagen sind. Deshalb soll das Gesetz zur Flexi-Rente Prävention und Rehabilitation stärken, beispielsweise durch Instrumente wie berufsbezogene Check-ups, damit Reha-Bedarf frühzeitig erkannt werden kann. All dies führt aber auch zu immer weiter steigendem Kostendruck im Gesundheitssystem. Daher ist eine Steigerung der Effizienz des Systems notwendig, indem Strukturen und regulatorische Vorgaben so angepasst werden, dass eine effizientere Leistungserbringung möglich wird. Das bedeutet vor allem Ambulantisierung, integrierte Versorgung, verbesserte  Patientensteuerung, Case Management und Digitalisierung. Dies erfordert eine stärkere Verbundbildung bis hin zur  Netzwerkmedizin und -rehabilitation. Medizin und IT wachsen dabei immer stärker zusammen. Zentrale Stichworte sind EHealth, Telemedizin und Telemonitoring.

Reha als Motor der Gesundheitstechnologie

Die Alterung der Gesellschaft, die steigende Anzahl an pflegebedürftigen Menschen bei gleichzeitig weniger Pflegenden, aber auch die Menschen, die möglichst lange möglichst unabhängig bleiben und in ihrer vertrauten Umgebung wohnen wollen, das sind nur einige Faktoren und Beispiele, die die Notwendigkeit von technischer Weiterentwicklung deutlich machen. Hinter dem Begriff Rehatechnik verbirgt sich mittlerweile eine ganze Industrie. Vor allem die Entwicklungen im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT), haben dazu geführt, dass die Politik zunehmend Rahmenbedingungen schafft, die das Ziel haben, Entwicklung und Verbreitung dieser Technologien zu beschleunigen. So gesehen ist Rehabilitation auch ein Motor zur Entwicklung der unverzichtbaren „Gesundheitstechnologie“.

Technik für alle

Moderne Technologien prägen zunehmend unseren Alltag. Es ist für uns selbstverständlich, Smartphones, Tablet-PCs oder Navigationsgeräte zu nutzen, um mobil erreichbar zu sein und um mit anderen zu kommunizieren.

Allerdings können bislang nur wenige Menschen mit kognitiven oder motorischen Einschränkungen oder schwerstmehrfach behinderte Menschen diese Technologien nutzen und von den enormen Fortschritten auf diesem Gebiet profitieren. Die Schere zwischen den Anwendern moderner Informations- und  Kommunikationsgeräte und denen, die davon ausgeschlossen sind, öffnet sich immer weiter. Dabei könnten Informations- und Kommunikationstechnologien eingesetzt werden, um Barrieren zu  beseitigen und eine selbständigere Lebensführung zu ermöglichen. Eine entsprechende Anpassung und Weiterentwicklung dieser Technologien erleichtern es den Anwendern, sich Informationen zu  beschaffen, soziale Kontakte zu pflegen und alltägliche Aufgaben zu bewältigen. Es ist daher dringend notwendig, dass bei technischen Weiterentwicklungen die Aspekte Selbstbestimmung und Teilhabe  stärker mit in den Blick genommen werden und dass künftig AAL-Systeme (Ambient Assisted Living, auf Deutsch: Altersgerechte Assistenzsysteme für ein selbstbestimmtes Leben, umgebungsunterstütztes Leben, selbstbestimmtes Leben) sich gerade auch an Menschen mit Behinderung oder anderen Einschränkungen orientieren. Es geht um ein Mehr an Teilhabe, Lebensqualität und Selbstbestimmung! Grundlegend ist also, die Potenziale der modernen Informations- und Kommunikationstechnologien so  zu optimieren, dass sie zu mehr Selbstbestimmung und Teilhabe von Menschen mit Behinderung  führen können. Auf der Grundlage der ICF-Klassifizierung könnten zunächst relevante   Funktionseinschränkungen eingegrenzt werden, die in einer normalen Umgebung zu   Teilhabeeinschränkungen führen. Daran müsste sich die Identifikation nützlicher Technologien, die in der Praxis zum Einsatz kommen, orientieren. Ein zentraler Punkt bei Auswahl und Einsatz  technischer Assistenzsysteme ist der Abbau von Barrieren, ob sozialer, sprachlicher, visueller oder  mobilitätseinschränkender Art. Der Fokus könnte sich dabei zunächst auf ausgewählte Technologien in den Kernbereichen Kommunikation, Wohnen und Mobilität konzentrieren. Bei der Implementierung  relevanter technologischer Assistenzsysteme darf es aber nicht darum gehen, menschliche Nähe und Assistenz gänzlich zu ersetzen oder die Technik als Aufsicht zu verwenden. Vielmehr sollte der  geeignete Einsatz von Unterstützungstechnologien die Selbstbestimmung und die Unabhängigkeit der Nutzerinnen und Nutzer fördern sowie die Öffnung in den Sozialraum erleichtern. Reha und Technik, das  ist aber nur dann sinnvoll, wenn auch ethische, datenschutzrechtliche, sozialrechtliche und  finanzielle Fragestellungen sowie die Abschätzung der Auswirkungen von Technik konstant mitgedacht  werden. Nur so kann aus Science Fiction Realität werden.
Apropos Science Fiction: Aus dem Hause Google X, der Innovationsschmiede von Google, gibt es  ebenfalls brandneue Entwicklungen: Das Forschungslabor arbeitet an der synthetischen Herstellung menschlicher Haut. Damit will Google ein Armband entwickeln, das Krankheiten frühzeitig erkennt. Das Wearable (tragbarer Computer) soll mithilfe der Kunsthaut Krebs und drohende Herzinfarkte frühzeitig  erkennen und Alarm schlagen. Um das Armband und die Technologie dahinter in möglichst realistischer  Umgebung testen zu können, sind künstliche Arme mit einer Kombination aus synthetischer  Menschenhaut und Spenderhaut echter Menschen überzogen. Und Spiegel online titelte erst kürzlich: „Chip im Hirn: Gelähmter steuert erstmals Arm mit Gedanken.“ Was heute noch mehr nach „Fiction“ als  nach „Science“ klingt, wird in einigen Jahren wohl selbstverständlich sein.

Begriffe

Ambient/Active Assisted Living (AAL)
Ambient Assisted Living umfasst sowohl eine technische Basisinfrastruktur im häuslichen Umfeld (Sensoren, Aktoren, Kommunikationseinrichtungen) als auch Dienstleistungen durch Dritte mit dem Ziel des selbstständigen Lebens zuhause durch Assistenz in den Domänen Kommunikation, Mobilität,  Selbstversorgung, häusliches Leben. Die Assistenzfunktionen sollten möglichst unaufdringlich,  bedarfsgerecht, nicht stigmatisierend und weitestgehend ohne technische Vorkenntnisse nutzbar sein. (Quelle: Deutsche Kommission Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik im DIN und VDE)


Telecare
Der Begriff bezeichnet Produkte und Dienstleistungen, die durch Kombination von Sensorik und anderem Equipment Menschen dabei unterstützen autonom zu leben. Dies geschieht vor allem  dadurch, dass Aktivitäten über einen Zeitverlauf überwacht werden und, bei Abweichungen, Hilfe angefordert wird. In dieses internet-basierte Betreuungsgeflecht sollen sowohl Angehörige und Freunde als auch Pflegestationen, medizinische Betreuung und Notfallhilfen integriert werden.
Telehealth
Unter Telehealth versteht man Produkte und Dienstleistungen, die Vitaldaten (Gewicht, Blutdruck)
erfassen und diese kommunizieren können. Hierzu zählen z.B. Smart Watches.


Telemedizin
Telemedizin bezeichnet die Nutzung von Telekommunikation und Informatik für medizinische Anwendungen und wird als Teilbereich der Telematik im Gesundheitswesen angesehen. Telemedizin beschränkt sich dabei nicht nur auf Diagnose und Behandlung von Patientinnen und Patienten durch  Ärzte, sondern dient auch zur Kommunikation zwischen Dienstleistern (bspw. Telekonsultation  zwischen Ärzten und pflegerischem Personal).


Exoskelett
Ein Exoskelett ist eine äußere Stützstruktur für einen Organismus. Künstliche Exoskelette kommen als  Orthesen seit langem in der Medizin zum Einsatz. Seit einiger Zeit wird auch an Exoskeletten gearbeitet, bei denen es sich um am Körper tragbare Roboter oder Maschinen handelt, die die Bewegungen des Trägers unterstützen beziehungsweise verstärken, indem zum Beispiel Gelenke des  Exoskeletts durch Servomotoren angetrieben werden. (Quelle: Wikipedia)

 

"Smart Reha" Chancen und Herausforderungen

Zunehmend werden in der Rehabilitation digitale Unterstützungsformen eingesetzt:  Querschnittsgelähmte trainieren an Exoskeletten (Ausweitung auf andere Diagnosen wie Schlaganfall ist in Umsetzung), Aphasiker üben mit Sprachrobotern oderDemenzpatienten trainieren in der  gerontologischen Reha ihre Alltagskompetenzen mit Anwendungen wie der Therapeutisch Aktivierten Pflege (TAP). Erste Nutzerstudien zeigen teils erstaunliche Trainingserfolge, indem herkömmliche Behandlungsmusterin der Wirkung deutlich übertroffen werden (z.B. bessere Gangfähigkeit bei inkompletten Querschnitten), oder dass die maximal möglichen Rehaziele schneller und von einem größeren Teil der Patienten erreicht werden.
Also schöne neue Welt? Aus Betroffenensicht nicht unbedingt. Hier wecken die neuen Perspektiven durch die digitale Rehatechnik große Hoffnungen, gleichzeitig zeichnen sich die Herausforderungen an das Reha-System in seiner aktuellen Form ab. So bestehen beispielweise noch große Einschränkungen bei den Nutzern (Beispiel Exoskelett: geht bisher nur für Menschen mit einer bestimmten Größe, deren Lähmungsgrad nicht zu hoch ist, etc.), die sich hoffentlich in den kommenden Jahren mit dem rasanten technischen Fortschritt und der Nachfragedynamik deutlich verringern werden. Dabei müssen Patienten und Behandler lernen, die neuen digitalen Behandlungshelfer nicht als entmenschlichten Ersatz- Therapeuten bzw. als Konkurrenz zu sehen, sondern als sinnvolle Ergänzung. Denn es ist weder für den Patienten noch für den Behandler leicht, darauf zu vertrauen, dass beispielsweise das Training nach einer Knie-TEP mit Sensoren am Körper und App-überwacht zu besseren und nachhaltigeren Erfolgen führen könnte. Hierfür wird man viel mehr evidenzbasierte Nutzennachweise (mit teils noch zu erarbeitender Methodik) und eine sonstige breitere Datenbasis brauchen. Zudem wird man bei den Bevölkerungsanteilen, die nicht als „Digital Natives“ aufgewachsen sind, Akzeptanz- und  Schulungsprozesse in Gang setzen müssen. Dabei wäre es sinnvoll, von Anfang an  Betroffene(nverbände) als Partner einzubeziehen.
Wünschenswert ist, dass sich ein neues Rollenverständnis der Behandler entwickelt, hin zum Koordinator und Motivationscoach, was auch einhergeht mit einer noch aktiveren Rolle des Patienten. Denn die neue digitale Reha-Technik ist kein Ersatz für die Mitwirkung des Rehabilitanden – im Gegenteil. Sie fördert und fordert noch gezielter jeden einzelnen, bzw. stellt wie bei den Exoskeletten von Anfang an relativ hohe physische und auch psychische Anforderungen. Dies wird nicht jeder Rehabilitand leisten können und wollen, d.h. die Smart Reha generiert eine neue Klasse von „Verlierern“, wenn nicht gleichzeitig ein differenziertes Verständnis von Reha-Zielen implementiert wird.
Wir brauchen außerdem einen Diskurs zwischen Patienten, Behandlern, Wissenschaft und Leistungsträgern, an welcher Stelle digitale Reha-Technik sinnvoll und sogar besser ist als die bisherigen „menschlichen“ oder rein mechanischen Komponenten – und wer unter welchen Bedingungen davon profitieren soll. Beispielsweise ist aus Betroffenensicht ein armkraftverstärkender Fütterungsroboter sinnvoll, wenn ein Schlaganfallpatient wieder eigenständig essen lernen will. Aber einen Speisesaal damit auszustatten, weil es schneller geht und Kosten spart, wäre die gänzlich falsche Motivation. Digitale Sprach- und Bewegungstrainer wie roreas können mit der Akzeptanz der Betroffenen im Ergebnis wieder zu mehr Selbstständigkeit, Kommunikationsfähigkeit und reeller Teilhabe führen, wären aber als Ersatz für den Einsatz eines sich ergänzenden multidisziplinären Reha-Teams eine beklemmende Zukunftsperspektive. Oft sind die digitalen Rehahelfer mit nicht unbeträchtlichen Kosten verbunden, und es stellt sich mit Blick auf die Leistungsbereitschaft der Kostenträger die Frage der Zugangsgerechtigkeit. Diese ist, zu beobachten am Beispiel Exoskelett oder auch der Versorgung mit digitalen Knieprothesen, sehr ungleich verteilt und allzu häufig nur auf Erwerbsfähigkeit und jüngeres Alter ausgerichtet. Das Bundesteilhabegesetz wird nach dem jetzigen Stand diese Situation eher nicht verbessern.
Eine weitere große Herausforderung ist die Vernetzung der digitalen Komponenten. Bisher sind die vorgestellten Beispiele Einzellösungen. Konsequent weitergedacht, hätte die digitale Technik vor allem in einem digital vernetzen System „Reha 4.0“ das Potenzial, einen personenzentrierten Reha-
Ansatz konsequenter als bisher zu realisieren.
Wie könnte man sich aus der Patientenperspektive eine solche „Smart Reha“ wünschen? Alle Reha-Akteure, der Rehabilitand und das Umfeld sind digital miteinander vernetzt, eine personalisierte Reha-App steuert den gesamten Prozess von Prävention, Antrag, Reha und Nachsorge mit.  Koordinierend wirkt ein externer, virtueller Reha-Lotse, der in wesentlichen Anteilen menschlich moderiert und gesteuert wird.

http://www.bar-frankfurt.de/fileadmin/_processed_/csm_Grafik_Reha_4.0_702a25fa64.jpg

 

Mobilität im öffentlichen Verkehr für alle

Projekt im Saarland gestartet

Wie kann man Menschen mit körperlichen Einschränkungen dabei unterstützen, öffentliche Verkehrsmittel zu nutzen und dadurch mobil zu bleiben?
Im Saarland wird zurzeit über das Projekt „mobisaar“ ein technologiegestützter Service für ältere und mobilitätseingeschränkte Menschen im ÖPNV aufgebaut. Der Clou dieses vom Forschungsministerium finanzierten Vorhabens ist aber auch, dass die Technologie, die hier entwickelt wird, auf Basis des Wissens über die Dienstleistungen entwickelt wird, die für mobilitätseingeschränkte Menschen erbracht werden müssen.
Stichwort Demografie: Unsere Gesellschaft wird rasch älter, die Zahl der Menschen mit Bewegungseinschränkungen wächst stetig. „mobisaar“ hat es sich deshalb zum Ziel gesetzt, die Mobilitätsmöglichkeiten für ältere Menschen und Behinderte – auch in ländlichen Gegenden im Saarland – zu verbessern. Der Lotsenservice richtet sich an diejenigen, die es sich nicht mehr zutrauen, allein mit Bus und Bahn unterwegs zu sein, weil sie beispielsweise schlecht sehen oder hören oder im Rollstuhl sitzen. In Saarbrücken gestartet, soll es bald im gesamten Saarland und darüber hinaus einen Begleitdienst für Bus und Bahn etablieren, der telefonisch oder per App (Apple/Android) angefordert werden kann.
Die Unterstützung erfolgt durch eine intelligente Verknüpfung von Technik und menschlicher Arbeitskraft / bzw. Dienstleistung, so dass die „Kunden“ besser am gesellschaftlichen Leben teilnehmen können. Dabei kommt der Technologie eine wichtige, aber dienende Rolle zu: Eine App hilft noch niemandem in Bus oder Bahn. Erbracht werden die Dienste durch sogenannte „Mobilitätslotsen“. Derzeit sind ca. 30 Lotsen ist Einsatz. Über die Fahrgast-App, über ein Online-Formular oder demnächst auch per E-Mail können Nutzer vor Fahrtbeginn die gewünschte Unterstützung durch die Lotsen anfordern. Über die App werden die Lotsen disponiert. Da sie nicht getrackt (digital nachverfolgt) werden, müssen sie einen Auftrag aktiv annehmen. Die App dirigiert dann den Lotsen zum Fahrgast. Wenn ein Lotse einen Auftrag beendet hat, meldet er über die App, dass er einen neuen Auftrag annehmen kann.
Prof. Dr. Daniel Bieber, Geschäftsführer des Saarbrücker Instituts für Sozialforschung und  Sozialwirtschaft (iso-Institut), hat das Projekt konzipiert. Sein Hauptanliegen: Technik und soziale Dienstleistung unter einen Hut bringen, um den öffentlichen Personenverkehr für alle  Bevölkerungsgruppen attraktiv zu machen und eine zunehmende Nachfrage zu bedienen: „Es gibt einen großen Bedarf nach dieser Dienstleistung. Wir zeigen nun, wie man so etwas in Stadt und Land machen kann, ohne dass es Millionen kostet. Dazu brauchen wir aber nicht nur intelligente Technik, sondern neben Menschen, die aus dem öffentlich geförderten Beschäftigungssektor bezahlt werden auch Ehrenamtliche. Die brauchen wir vor allem in den dünner besiedelten Gegenden, weil da der ÖPNV kaum noch das Rückgrat der Mobilität ist.“Die Technik ermöglicht eine Wegeplanung, die Barrieren berücksichtigt. Fahrpläne, Informationen zu Haltestellen, Bussen oder Gehwegen werden in Echtzeit  ausgewertet, gebündelt und über eine Smartphone-App für die Lotsen oder die Kunden bereitgestellt.
„Klassische“ Zugangs- und Informationswege gibt es aber auch. „Die Idee war“, so Professor Bieber, „eine Sache zu machen, bei der Technik eine Rolle spielt, aber nicht die zentrale. Man kann die App nutzen, muss es aber nicht.“ Finanziert wird der Einsatz der „hauptamtlichen Lotsen“ durch die Jobcenter im Saarland. Das Lotsennetz soll im Verlauf des Projektes vor allem in den ländlichen Regionen durch ehrenamtliche Lotsen ergänzt werden.
Über die „Mobilmachung“ hinaus hat das Ganze aber auch noch einen anderen Effekt: Nur wer sich sicher und möglichst frei bewegen kann, kann soziale Kontakte pflegen und Angebote in seinem Umfeld wahrnehmen. „mobisaar“ kann also auch dazu dienen, einen der zentralen Auslöser für Demenz und Depressionen bzw. für Einsamkeit entgegenzuwirken. Zudem haben viele Menschen oftmals zu wenig Geld und / oder befinden sich in einer (verkehrs-) ungünstigen Wohnsituation, so dass sie mit  „mobisaar“ auch ohne Auto mobil sein können.
Fazit: Das Projekt „mobisaar“ leistet einen wichtigen Beitrag für ein besseres Verständnis für die Belange von Menschen mit Behinderungen, indem es Belange mobilitätseingeschränkter Menschen für die Zivilgesellschaft „sichtbar macht“. Diese Dienstleistung stellt damit einen gesellschaftlich äußerst sinnvollen, zudem „demografisch legitimierten“, ergänzenden Beitrag zu „herkömmlichen“,  behinderungsspezifischen Leistungen dar. Der Charme dieses Projektes liegt darin, Menschen mit Behinderungen in den ÖPNV und damit den öffentlichen Raum zurückzubringen.

Meine gesellschaftliche Teilhabe durch technische Hilfsmittel

Als blinde berufstätige Frau nutze ich im privaten und beruflichen Bereich verschiedenste Hilfsmittel. Dies können einfache Alltagsgegenstände im Wert von unter 10 € bis zu einem Braille-  Computerausgabegerät im Wert von 10.000 € sein. Die rasante Entwicklung technischer Hilfsmittel für Blinde in den letzten zwanzig Jahren ermöglicht mir einen Zuwachs von Unabhängigkeit und Selbstbestimmung im Alltag und Beruf. Ich bin alt genug, so dass ich mich noch an meine  Studentinnenzeit erinnern kann, wo Bücher auf Tonkassetten aufgelesen werden mussten und ich mir im Seminar auf einer kleinen Brailleschriftschreibmaschine, auf einem langen schmalen Papierstreifen Notizen machen musste.
In meiner beruflichen Tätigkeit ist eine Sprachausgabe und eine Braillezeile für den PC unverzichtbar. Ich muss gängige Programme nutzen können, Texte verfassen, mit meinen Kolleginnen und Kollegen kommunizieren und das Internet nutzen können. Um gedruckte Texte selbstständig erfassen zu können, habe ich einen Scanner und eine speziell für blinde Menschen entwickelte Erkennungs-Software. Da es in meinem Beruf notwendig ist, auch außerhalb meines Büros zu arbeiten, habe ich ein kleines Braille-Notizgerät, was mir sozusagen Stift und Papier ersetzt und mit dem ich auch Dokumente lesen kann, die mir beispielsweise auf einem USB-Stick zur Verfügung gestellt werden. Die bahnbrechendste Innovation in den letzten Jahren für mich persönlich ist das iPhone, das ich mit der eingebauten Sprachausgabe ohne zusätzliche kostenpflichtige Software bedienen kann. Es ist für mich zum Allround-Hilfsmittel geworden, das ich sowohl im beruflichen als auch im privaten Bereich nutze. Neben E-Mail und Internet kann ich eine Scansoftware, Barcode-Leser und unterschiedliche GPS-Lösungen nutzen. Neben dem Lesen von Büchern, Hören von Hörbüchern, Aussuchen von Zug- und Busverbindungen kann ich natürlich auch SMS schreiben oder telefonieren. So positiv diese Entwicklung für blinde und sehbehinderte Menschen auch ist, bedeutet dies jedoch nicht, dass ich auf menschliche Assistentinnen und Assistenten verzichten kann. Ich habe nach wie vor eine Arbeitsassistenz, die z. B. meine Texte layoutet, handschriftlich Dokumente ausfüllt und mich zu Veranstaltungen und Hausbesuchen begleitet.

 

Forschungsprojekt Radartechnologie für Menschen mit Sehbehinderung/Blindheit hat begonnen - Sehbehinderte hören die Welt dank Radar. Ruhr-Universität Bochum und weitere Partner news.rub.de/presseinformationen/wissenschaft/2016-11-24-elektrotechnik-sehbehinderte-hoeren-die-welt-dank-radar

 

"Repräsentativbefragung zur Teilhabe von Menschen mit Behinderungen"

http://www.bmas.de/DE/Presse/Meldungen/2017/startschuss-repraesentative-studie-zur-teilhabe-menschen-mit-behinderungen.html

 

Das Institut für angewandte Sozialwissenschaft (infas) in Bonn wurde vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales mit der Durchführung einer "Repräsentativbefragung zur Teilhabe von Menschen mit Behinderungen" beauftragt. Dabei handelt es sich um die erste in Deutschland bundesweit repräsentative Erhebung zu den Lebensumständen behinderter Menschen.

Nach dem 2013 veröffentlichten ersten Teilhabebericht der Bundesregierung reicht eine Auswertung bereits vorliegender Daten in Zukunft nicht aus, um Artikel 31 der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) umzusetzen. Artikel 31 der UN-BRK enthält die "Verpflichtung zur Sammlung geeigneter Informationen, einschließlich statistischer Angaben und Forschungsdaten, die [...] ermöglichen, politische Konzepte zur Durchführung dieses Übereinkommens auszuarbeiten und umzusetzen".

Die Grundlagen für die Repräsentativ-Studie zur Teilhabe von Menschen mit Behinderungen hat das BMAS von den Hochschulen Bielefeld und Erlangen/Nürnberg erarbeiten lassen. (Siehe Link).

 

Ergonomische Weste schützt vor Rückenproblemen

zu Ihrer Information ein Artikel von Arbeitsschutz-portal.de.

 

Möglicherweise ist diese Orthese auch bei dem einen oder anderen körperlich behinderten Menschen sinnvoll einsetzbar.

 

 

ich möchte Sie heute auf zwei Entwicklungen aufmerksam machen, die eher für den Freizeit-/Privatgebrauch sinnvoll sind. Außerdem einen Hinweis auf einen Kinofilm zum Thema Inklusion, der im Mai bundesweit ausgestrahlt wird. Näheres dazu siehe auch unten in der E-Mail.

 

Exoskelett, Barrierefreies Kino und der Film ICH.DU.INKLUSION

-      Exoskelett: Orthese für Querschnittgelähmte

-      Innovatives Headset für barrierefreies Kino

-      ICH.DU.INKLUSION — WENN ANSPRUCH AUF WIRKLICHKEIT TRIFFT

 

 

Wheelmap macht Menschen im Rollstuhl mobil

Wheelmap.org ist eine Online-Karte für rollstuhlgerechte Orte. Jeder kann ganz leicht über die Internetseite oder über ein iPhone Orte finden, eintragen und verändern - wie bei Wikipedia.

Wheelmap.org ist im September 2010 online gegangen. Schon nach einem halben Jahr haben Freiwillige über 40.000 Orte eingetragen, täglich kommen 100 neue Orte dazu. Seit November 2010 gibt es auch die kostenlose iPhone App.

Ein einfaches Ampelsystem kennzeichnet die Rollstuhlgerechtigkeit der Orte: Grün bedeutet uneingeschränkter Zugang. Orange markierte Orte haben zum Beispiel keine Toilette. Orte, die rot angezeigt werden, können von Rollstuhlfahrern gar nicht betreten werden.
Mit Hilfe dieser Ampel können Menschen mit Mobilitätseinschränkungen entsprechende Orte in ihrer Umgebung und sogar weltweit finden.
Da auch Orte verzeichnet werden, die nicht rollstuhlgerecht sind, werden Besitzer von Cafés oder anderen öffentlichen Orten auf das Problem aufmerksam gemacht und dazu angeregt, über Rollstuhlgerechtigkeit in ihren Räumen nachzudenken.

Je mehr Menschen bei wheelmap.org mitmachen und Orte eintragen, desto genauer wird die Karte.

Wheelmap.org ist ein Projekt der Sozialhelden - einer Gruppe von engagierten jungen Menschen, die seit 2004 gemeinsam kreative Projekte entwickeln, um auf soziale Probleme aufmerksam zu machen und sie im besten Fall zu beseitigen.

Hier gelangen Sie zu wheelmap.org

 

 

Förderbekanntmachung "Suizidprävention" des Bundesministeriums für Gesundheit

Zu Ihrer Information übersenden wir Ihnen unter dem folgenden Link die Förderbekanntmachung „Suizidprävention“, die das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) veröffentlicht hat:

https://www.vdivde-it.de/submission/bekanntmachungen/suizidpraevention/bkm_suizidpraevention.pdf

 

Bis zum Jahr 2020 fördert das BMG Forschungs- und Modellprojekte zur Suizidprävention mit einem Gesamtvolumen von bis zu 3,5 Millionen Euro. Damit sollen bestehende Hilfs- und Beratungskonzepte wissenschaftlich evaluiert und neue Maßnahmen und Konzepte zur Vermeidung von Suizidversuchen oder Suiziden, zur Aufklärung und Sensibilisierung des sozialen Umfeldes von Risikogruppen sowie zur Stärkung der Vernetzung der in der Suizidprävention tätigen Akteure entwickelt werden. Auf die Ausschreibung können sich Projektnehmer bis zum 23. Juni 2017 bewerben.

 

 

 

 

Boston Marathon: Blinder Läufer setzt auf die Hilfe von Google Glass

Posted: 19 Apr 2017 01:14 AM PDT

Erich Manser leidet unter der Augenkrankheit Retinitis pigmentosa und hat infolgedessen ein Großteil seines Augenlichts verloren. Dies hält den leidenschaftlichen Läufer allerdings nicht davon ab, regelmäßig an Marathons teilzunehmen. Bisher wird er dabei von einem Assistenten unterstützt, der neben ihm läuft und ihn sicher über die Strecke führt. Beim Boston-Marathon am Wochenende wurde parallel dazu aber auch eine neue Technologie namens Aira unter den Extrembedingungen eines Marathonlaufs getestet. Dazu trug Manser die Datenbrille Google Glass, mit deren Hilfe ein Livevideo produziert wurde, das im Wohnzimmer von Jessica Jakeway zu sehen war. Diese konnte den Läufer dann über ein Bluetooth-Headset vor Hindernissen warnen und auf Erfrischungsmöglichkeiten hinweisen.

Foto: AT&T

Aria soll blinden Menschen in Alltagssituationen helfen

Zu Beginn gab es allerdings leichte technische Probleme. So konnte Jakeway zwar die Kommentare des Läufers hören, dieser erhielt aber keine Anweisungen. Ein Neustart des Headsets behob dieses Problem schließlich. Auch der Lärm der Zuschauer sorgte dafür, dass die Kommunikation teilweise nur eingeschränkt möglich war. Allerdings wurde das Aria System auch nicht speziell für die Teilnahme an einem Marathon entwickelt. Vielmehr soll es blinden Menschen in Alltagssituationen helfen. So hat Aria ein zentrales Zentrum mit Assistenten aufgebaut. Die Kunden des Unternehmens können mit einer Datenbrille oder ihrem Smartphone dorthin einen Livestream senden – und erhalten von den Assistenten dann Hilfe in allen erdenklichen Situationen.

Die Entwickler sind mit dem Verlauf des Tests sehr zufrieden

Bisher hat Aira bereits mehr als 200 Kunden, wovon etwa die Hälfte den Service mindestens einmal täglich nutzt. Der Test beim Boston-Marathon sollte nun helfen, Schwachpunkte der Technologie aufzudecken und so auch die Nutzung im Alltag weiter zu verbessern. Wirklich ersetzen können wird das System den nebenherlaufenden Assistenten in absehbarer Zeit nicht. Allerdings konnte der Läufer dadurch auch einige zusätzliche Informationen erhalten. So konnte Jakeway beispielsweise auch Informationen über das Wetter – etwa die aktuelle Temperatur – abrufen. Theoretisch ließe sich dies vermutlich noch deutlich ausweiten, sodass der Läufer über sein Headset noch deutlich mehr relevante Informationen erhalten könnte. Fürs erste waren aber sowohl Erich Manser als auch die Entwickler von Aria mit dem Test beim Boston-Marathon sehr zufrieden.

Via: Popsci

Quelle: www.trendsderzukunft.de

       

Noonee: Exoskelett ermöglicht Sitzen ohne Stuhl

Hannover Messe 2017

Die Arbeit an der Fertigungslinie ist oft anstrengend und ermüdend. Das Schweizer Unternehmen Noonee hat für die Mitarbeiter eine Erleichterung konstruiert: eine Sitzgelegenheit, die sie sich an den Körper schnallen.

Erst ein Gurt um den Bauch, der mit einem Klettverschluss geschlossen wird, dann rasten zwei Schultergurte ein. Jedes Bein wird am Oberschenkel und am Fuß festgeschnallt, dann hängt das Gerüst am Körper. Die ersten Schritte sind etwas gewöhnungsbedürftig, immerhin hängen jetzt knapp vier Kilogramm an der Rückseite. Dann in die Knie gehen, die rechte Hand sucht nach einem gelben Hebel, zieht - und ich sitze.

Video: Noonee Exoskelett angesehen (Hannover Messe 2017) (1:00)

Chairless Chair heißt das Exoskelett, das das Schweizer Unternehmen Noonee auf der Hannover Messe (Halle 2, Stand C39) vorstellt. Wearable Ergonomic Mechatronic Devices (WEMDs), etwa: tragbare ergonomische mechatronische Geräte, nennt Noonee diese Art von Exoskeletten. Gedacht ist der Chairless Chair für den Einsatz in der Industrie.

Das Exoskelett hat keine Motoren

Aber im Gegensatz zu Systemen wie dem Hybrid Assistive Limb des japanischen Unternehmens Cyberdyne verleiht dieses System keine Riesenkräfte durch Motoren. Es ist passiv und unterstützt den Träger, indem es ihm sein eigenes Gewicht abnimmt.

Die Idee ist, Mitarbeitern in der Produktion die Arbeit zu erleichtern. Sie könnten sich darauf absetzen, erläutert Johanna Stokar von Noonee im Gespräch mit Golem.de. Das entlaste Knie, Rücken und Nacken. Der Träger kann sich die Sitzhilfe individuell und stufenlos einrichten - die niedrigste mögliche Position ist ein 90-Grad-Winkel zwischen Unter- und Oberschenkel.

Der Chairless Chair merkt sich die Sitzposition

Hat der Träger die gewünschte Position erreicht, zieht er mit der rechten Hand einen kleinen Hebel und arretiert so den Sitz. Das System merkt sich diese Einstellung. Dadurch kann der Träger aufstehen und sich später wieder in die gleiche Position setzen, ohne dass er den Sitz neu einstellen oder arretieren muss. Da der Chairless Chair relativ leicht ist, kann der Träger damit auch kurze Strecken gehen.

Die Schweizer haben das System mit einem Vorserienmodell etwa anderthalb Jahre lang getestet. Mitarbeiter verschiedener Unternehmen, darunter etwa Audi, BMW, Continental, Daimler oder Porsche, haben den Chairless Chair getragen und geholfen, ihn zu verbessern. Ursprünglich habe das Exoskelett eine elektronische Steuerung gehabt, erzählt Stokar. Die Fernbedienung dafür sei am Gürtel getragen worden.

Das Laden der Akkus war unpraktisch

Damit hätten sich aber viele der Probanden unwohl gefühlt. Außerdem habe sich das Laden der Akkus als unpraktisch erwiesen, wenn die Chairless Chairs mit Schichtbetrieb eingesetzt werden sollten: Wenn das Laden vergessen wurde, stand das Exoskelett nicht zur Verfügung. Deshalb sei das System jetzt passiv.

Noonee gibt es seit 2014, es ist eine Ausgründung der Eidgenössischen Technischen Hochschule in Zürich. Der Chairless Chair ist seit etwa zwei Wochen auf dem Markt und kostet 3.750 Euro.

Quelle: www.golem.de

 

https://kittyhawk.aero/

 

 

Information zum Förderaufruf "Digitalisierung in Medizin und Pflege"

im Rahmen der Umsetzung der Strategie zur Digitalisierung in Medizin und Pflege gibt das Ministerium für Soziales und Integration einen Förderaufruf zu einer Projektförderung heraus.

Informationen und die dazugehörigen Unterlagen stehen Ihnen unter folgenden Links zur Verfügung:

 


Die Antragsfrist endet am 30. Juni 2017.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Sabine Mößner-Holzinger

 

Ministerium für Soziales und Integration

Baden-Württemberg

- Referat 55 –

Psychiatrie, Sucht

Schellingstraße 15

70174 Stuttgart

Tel.: 0711/123 3806

mailto:Sabine.Moessner@remove-this.sm.bwl.de

Internet: www.sozialministerium-bw.de

 

 

Artikel SGB V: 33 Studien analysiert: Psychotherapie bei Borderline nur mäßig erfolgreich

Sehr geehrte Damen und Herren,

anbei erhalten Sie einen Link aus dem aktuellen Ärzte-Newsletter. Wir bitten um Beachtung.

http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/neuro-psychiatrische_krankheiten/article/936260/33-studien-analysiert-psychotherapie-borderline-nur-maessig-erfolgreich.html?cm_mmc=Newsletter-_-Newsletter-O-_-20170523-_-Neuro-psychiatrische+Krankheiten

Mit freundlichen Grüßen

Jeannette Brabandt

Sekretariat/Sachbearbeitung
Referat Behinderten- und Psychiatriepolitik
Referat Selbsthilfe und chronische Erkrankungen

Der Paritätische Gesamtverband
Oranienburger Str. 13-14
10178 Berlin
Telefon: 030/246 36 -320
Fax: 030/246 36-110
Dienstliche Mail: behindertenhilfe@remove-this.paritaet.org
Dienstliche Mail: selbsthilfe@remove-this.paritaet.org

Partizipationsfonds-Förderbekanntmachung des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales

Förderbekanntmachung des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales

Aus dem Partizipationsfonds bietet das Bundesministerium für Arbeit und Soziales für die Förderperiode 2017 die Förderung weiterer Projekte an.
http://www.bmas.de/DE/Presse/Meldungen/2017/foerderbekanntmachung-des-bundesministeriums-fuer-arbeit-und-soziales.html?cms_et_cid=2&cms_et_lid=21&cms_et_sub=18.05.2017_/2017/foerderbekanntmachung-des-bundesministeriums-fuer-arbeit-und-soziales.html
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Mit diesen Projekten sollen die Fähigkeiten und Möglichkeiten der Verbände und Organisationen von Menschen mit Behinderungen verbessert werden, Politik und Gesellschaft auf Bundesebene gleichberechtigt mitzugestalten.

Förderfähig sind z.B. folgende Maßnahmen von Verbänden und Organisationen:

  • Erstellung von barrierefreien Informationsmaterialien und Medien
  • Durchführung von Fortbildungsveranstaltungen für in Selbstvertretungsorganisationen Tätige
  • Ermöglichung internationalen Erfahrungsaustausches
  • Ermöglichung von Veranstaltungsteilnahme für ehrenamtlich Tätige durch Kostenübernahme für behinderungsbedingten Nachteilsausgleich

Ab sofort können Förderanträge gestellt werden bei:

Bundesministerium für Arbeit und Soziales
Referat Va1
11017 Berlin

Antragsschluss ist der 29. Mai 2017.

Eingehende Anträge werden von einem vom BMAS berufenen Beirat bewertet. Dieser gibt gegenüber dem BMAS Förderempfehlungen ab. Maßgeblich für die Förderentscheidung ist die Richtlinie für die Förderung der Partizipation von Menschen mit Behinderungen:

http://www.bmas.de/SharedDocs/Downloads/DE/PDF-Meldungen/2016/richtlinie-partizipationsfoerderung.pdf;jsessionid=04DA785FFF9AB7CAC125F678EC2CCC5B?__blob=publicationFile&v=2

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Wolfgang Busse
Referent
Selbsthilfe und chronische Erkrankungen

Der Paritätische Gesamtverband
Oranienburger Str. 13-14
10178 Berlin
Telefon: 030/ 246 36 - 321
Fax: 030/ 246 36 - 150
E-Mail: selbsthilfe@remove-this.paritaet.org


INFO_SGB V: BMG_Pilotprojekt zu Prävention und Gesundheitsförderung in Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen und in Pflegeeinrichtungen

 

das Bundesgesundheitsministerium hat heute auf Grundlage des Präventionsgesetzes gemeinsam mit dem AOK-Bundesverband ein Pilotprojekt gestartet, um qualitätsgesicherte Maßnahmen zur Gesundheitsförderung und Prävention in Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen und in Pflegeeinrichtungen zu entwickeln und umzusetzen. Bei der Umsetzung soll besonders darauf geachtet werden, wie wirksam und nachhaltig die Maßnahmen tatsächlich sind. Mit dem Projekt soll auch die Gesundheitskompetenz der Beschäftigten und der Bewohnerinnen und Bewohner der Einrichtungen gestärkt und die betriebliche Gesundheitsförderung weiterentwickelt werden. Das Projekt wird vom Bundesministerium für Gesundheit für die Dauer von vier Jahren gefördert. Die Ergebnisse werden der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt. Das Pilotprojekt wird zudem durch einen Beirat unterstützt, dem Vertreter/innen von Pflegeeinrichtungen, von Einrichtungen für Menschen mit Behinderung sowie von Kranken- und Pflegekassen angehören sollen.

Weitere Informationen können Sie folgendem Link des Bundesministeriums für Gesundheit entnehmen:  

 

https://www.bundesgesundheitsministerium.de/presse/pressemitteilungen/2017/2-quartal/praevention-in-der-pflege.html

 

https://www.kvjs.de/forschung/kvjs-forschung/

KVJS-Forschung

Der KVJS entwickelt und begleitet Forschungsvorhaben zu praxisrelevanten Feldern der sozialen Daseinsvorsorge – in enger Abstimmung mit den KVJS-Gremien und dem KVJS-Forschungsbeirat.

 

KVJS-Forschung ist anwendungsorientiert und geschieht im Dialog mit der Praxis. Sie greift aktuelle Fragestellungen und Problemlagen auf und liefert Grundlagen für praktikable, finanzierbare und effiziente Lösungsansätze für die Alltagsarbeit in den 44 Stadt- und Landkreisen.

 

Der KVJS beschäftigt selbst wissenschaftliche Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen und kooperiert mit Hochschulen und Forschungsinstituten.

 

Mit seinen landesweiten Fortbildungsangeboten, Fachtagungen, Beratungsleistungen und Berichterstattungen gewährleistet der KVJS einen raschen und umfassenden Transfer von Ergebnissen und Erkenntnissen aus der Forschung in die Praxis.

 

Der KVJS-Forschungsbeirat unterstützt die Entwicklung und Gestaltung der KVJS-Forschung. Er trägt zu einer praxisorientierten Auswahl, Begleitung und Auswertung der Forschungsvorhaben bei und regt neue Forschungsvorhaben an.

 

Dem Forschungsbeirat gehören Mitglieder des Verbandsausschusses an sowie Vertreterinnen und Vertreter aus dem Wissenschaftsbereich und aus der Leitungsebene der Kreise. Die Beteiligung der Institutionen aus dem Wissenschaftsbereich berücksichtigt die Hochschullandschaft in Baden-Württemberg: Vertreten sind die Universitäten und Hochschulen, sowie die Duale Hochschule Baden-Württemberg.

 

 

http://www.steinbeis.de/de/

 

Die gemeinnützige Steinbeis-Stiftung für Wirtschaftsförderung (StW) bildet das Dach des Steinbeis-Verbundes. Ein mit Repräsentanten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik besetztes, unabhängiges Kuratorium legt die Grundsätze der Stiftungsarbeit fest. Die Stiftung fördert den Wissens- und Technologietransfer mit vielfältigen Aktivitäten: Die Steinbeis-Edition verlegt Fachpublikationen unserer Experten, das Ferdinand-Steinbeis-Institut koordiniert Aktivitäten im Kontext von digitaler Transformation und Technologiekonvergenz und Symposien zu Technologie- und Managementthemen stellen aktuelle Entwicklungen vor. Für den konkreten Transfer bedient sich die Stiftung der Steinbeis-Unternehmen.

Verantwortlich für alle wirtschaftlichen Aktivitäten im Wissens- und Technologietransfer und den zentralen Steinbeis-Rahmen ist das Tochterunternehmen Steinbeis GmbH & Co. KG für Technologietransfer (StC). Hier laufen auch die formalen Fäden zusammen für das Kompetenz-Netzwerk aus über 1.000 eigenverantwortlich geführten Steinbeis-Unternehmen (Transferzentren, Forschungs- und Innovationszentren, Beratungszentren sowie Transfer-Institute der Steinbeis-Hochschule Berlin).

Zu den Partnern des Steinbeis-Verbundes zählen Franchise-Unternehmen zur Erschließung ausländischer Märkte sowie Start-Ups und Unternehmen, an denen wir uns zur strategischen Förderung des Wissens- und Technologietransfers beteiligt haben.

 

 

https://www.clusterportal-bw.de/clusterdaten/clusterdatenbank/clusterdb/Cluster/list/

 

 

Modellprogramm „Neue Wohnformen und technische Unterstützung“ der GKV Bund

 

 Veranstaltungsankündigung

„Weiterentwicklung neuer Wohnformen für pflegebedürftige Menschen –Zwischenbilanz zum Modellprogramm nach § 45f SGB XI“ 14. September 2017 von 11:00 Uhr bis 16:45 Uhrim Hause des GKV-Spitzenverbandes, 10117 Berlin, Reinhardtstraße 28

 

IBH Living Lab AAL

Hochschulen

• Duale Hochschule Baden-Württemberg Ravensburg

• Fachhochschule St. Gallen

• Fachhochschule Vorarlberg

• Hochschule Furtwangen

• Hochschule für angewandte Wissenschaften Kempten

• Hochschule für Technik, Wirtschaft und Gestaltung

Konstanz

• Hochschule Ravensburg-Weingarten

• Hochschule Reutlingen

• Kalaidos Fachhochschule Zürich

• Universität Tübingen

• Zeppelin Universität Friedrichshafen

• Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften

Das IBH Living Lab AAL wird aus Mitteln des Interreg-Programms

„Alpenrhein-Bodensee-Hochrhein“, dessen Mittel vom Europäischen Fonds

für Regionale Entwicklung (EFRE) und vom Schweizer Bund zur Verfügung

gestellt werden, gefördert.

 

hier ein paar Infos aus der Welt von heute und morgen:

 

MICROSOFT

Windows 10 mit Augenbewegungen bedienen

Für ALS-Erkrankte ein Segen: Eine neue Funktion soll die Nutzung von Windows 10 ermöglichen - durch Augenbewegungen. Das Projekt ging aus einem internen Hackathon hervor. Eine funktionierende Version wurde bereits gezeigt.

 

Sunu: Dieses Ultraschall-Armband hilft Sehbehinderten bei der Navigation

Das US-Startup Sunu hat ein Armband speziell für Blinde und Sehbehinderte Menschen entwickelt.

 

 

MIT: Künstliche Intelligenz erkennt Sarkasmus in Textnachrichten

(Anm.: Wird künstliche Intelligenz auch mal als „Übersetzer“ bei Menschen mit starken Sprachstörungen eine Rolle spielen?)

 

heute zwei Beiträge zum Thema Technische Assistenz:

 

Erste Tests: Autonome Rollstühle in Krankenhäusern und Flughäfen erprobt

Die Technik wird bereits in einem Krankenhaus und auf einem Flughafen erprobt.

 

 

AAL-Projekt der CARITAS: Technische Assistenz ermöglicht Teilhabe

Der Einsatz technischer Assistenzsysteme dient zum Abbau von Barrieren, ob sozialer, sprachlicher, visueller oder mobilitätseinschränkender Art.