06.05.2019

BA versucht, Beratung und Reha für Menschen mit Behinderung in den Jobcentern zu verbessern

Im Lauf dieses Jahres will die BA eine mit Praktikern vorgenommene Überarbeitung der bestehenden Arbeitshilfen für die "Berufliche Rehabilitation erwerbsfähiger Leistungsberechtigter" in Trägerschaft der BA vorlegen. Die BA hat zudem darauf hingewirkt, dass alle Regionaldirektionen der BA die fachaufsichtlichen Aktivitäten zur Sicherung einer rechtmäßigen Leistungserbringung sowie zum Abbau der Fehlerquoten nachhalten. Das sind Reaktionen auf einen Bericht der Internen Revision der BA, in dem deutliche Mängel bei der Beratung und Rehabilitation von arbeitslosen Menschen mit Behinderung festgestellt wurden.

 

Die Mängel bei der Beratung von Menschen mit Behinderungen in den Jobcentern sind allerdings nach Ansicht der Bundesregierung kein flächendeckendes Phänomen. Dies ergebe sich aus den Ergebnissen der sogenannten "Praxis-Checks", die die Bundesagentur für Arbeit (BA) 2018 in den Jobcentern zur Umsetzung des Bundesteilhabegesetzes durchgeführt hat, schreibt die Regierung in ihrer Antwort (19/8887) auf eine Kleine Anfrage (19/8157) der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen. Die Bundesregierung betont nun, dass bereits heute jedes Jobcenter sicherstellen müsse, dass ein Rehabilitationsbedarf frühzeitig erkannt und ein Bedarf für Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsmarkt vorrangig geprüft werde.
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