Wie kann eine Unterstützung nach dem Krankenhausaufenthalt und die Annahme von weiterführenden Hilfeleistungen ohne Hausbesuche ermöglicht werden?

Eine gut geplante Überleitung vom Krankenhaus in die häusliche Umgebung ist wichtig für den Heilungsprozess und für die Lebensqualität von Menschen mit Pflegebedarf. Hier setzt das Projekt „KuBe“ an. Menschen mit Pflegebedarf und Angehörige sind in der ersten Zeit nach dem Krankenhausaufenthalt oft orientierungslos, wissen nicht, welche Hilfsmöglichkeiten es gibt oder wo Hilfe zu bekommen ist. Im Besonderen trifft dies auf Patient*innen mit Migrationshintergrund und ihre Familien zu. Das Projektkonzept sieht vor, dass mehrsprachige, ehrenamtliche Patientenlots*innen bei Hausbesuchen Wege zu Hilfe und Unterstützung aufzeigen, zur Annahme ermutigen und Zeit und Wertschätzung schenken. Es geht nicht um Beratung zu komplexen Themen, sondern darum, unter Berücksichtigung der persönlichen Biografie und Lebenssituation eine Brücke zu vorhanden Angeboten zu schlagen und damit Menschen in einer schwierigen Situation zu entlasten.

Ältere Menschen gehören zur Risikogruppe und sollten aufgrund der Corona-Pandemie nicht zu Hause durch Ehrenamtliche besucht werden. Wie lange diese Vorsichtsmaßnahmen noch gelten werden, ist nicht absehbar. Wie kann die Unterstützungsleistung der Patientenlots*innen ohne Hausbesuche erfolgen? Wie kann Menschen mit Migrationshintergrund und ihren Angehörigen geholfen werden, damit sie Zugang zum Hilfesystem erhalten? Was braucht es dafür? Welche Konsequenzen ergeben sich für die Schulung der Ehrenamtlichen? Wie kann man mit den älteren Menschen in Kontakt treten, wie erfahren sie vom Angebot?

Problemkategorie

Wichtige Werkzeuge

Artikel merken