Aktuelles

11. Tübinger Sozialpolitisches Fachforum

"Integration von Zuwanderern und Geflüchteten in den Arbeitsmarkt: Gelingende Beispiele und Stolprsteine"

Das 11. Sozialpolitische Fachforum, kurz: SoFa fand am 06. April im Weltethos-Institut statt. Zur vom Kreisverband des PARITÄTISCHEN veranstalteten Gesprächsrunde, moderiert von Prof. Treptow (Institut f. Erziehungswissenschaften der Uni Tübingen), kamen etwa 60 Gäste.

In interdisziplinärer Runde wurde über die Integration Geflüchteter und Zuwanderer in den Arbeitsmarkt diskutiert. Zugewanderte verfügen oft über eine berufliche Ausbildung oder gar langjährige Erfahrung in einem Arbeitsbereich. Wie gelingt es bereits, dieses Potential zu nutzen? Und welchen Hindernissen begegnen Zuwanderer und Arbeitgeber bei der Integration in den Arbeitsmarkt?

Herr Ahma, Ingenieur für Wasserwirtschaft, verfügt über 15 Jahre Berufserfahrung in Syrien. Diese Erfahrung kann er derzeit in Deutschland nicht einbringen und arbeitet stattdessen beim Migrationszentrum InFö.  Frau Lanig-Herold, Infö-Geschäftsführerin, erklärt: „die Anerkennung als Ingenieur ist eine der typisch deutschesten“ und weist damit auf die zahlreichen bürokratischen Hürden im Anerkennungsverfahren hin.

Auch Frau Baumeister, Geschäftsführerin der Altenhilfe Tübingen kennt die Probleme, die zur Anerkennung des Altenpflegeberufs zu bewältigen sind. Zwei ihrer Mitarbeitenden mit vierjähriger Ausbildung und Berufserfahrung mussten zur Anerkennung ihrer Abschlüsse auswärtige gering bezahlte Praktika absolvieren. Damit waren gleich zwei Belastungen für die Altenhilfe verbunden: Die Mitarbeitenden fehlten als Arbeitskraft für ein gutes halbes Jahr. Zudem trug die Altenhilfe den Verdienstausfall, um die Existenz der beiden weiterhin zu sichern.

Frau Klaiber, Leiterin des Jobcenter Tübingen, sieht zwei wichtige Gründe, Flüchtlinge für eine duale Ausbildung zu gewinnen:  der zunehmende Fachkräftemangel führt dazu, dass  in Baden-Württemberg in den nächsten Jahren 260000 Fachkräfte fehlen werden. Zudem sei eine Ausbildung eine zukunftsfähigere Existenzsicherung für die Geflüchteten als „der schnell verdiente Euro“.

Bei einem gemeinsamen Projekt des Jobcenters Tübingen/Reutlingen sowie der Agentur für Arbeit  soll die Erfassung der Fachkenntnisse Zugewanderter in Ausbildungsberufen durch einen Test mit Bildsymbolik geschehen. Der Test kommt ohne viel Sprache aus und soll für 30 duale Berufe entwickelt werden.

Herr Gehr, Geschäftsführer der Bäckerei Gehr, hat erstmals in der Zeit des Jugoslawienkriegs Zuwanderer eingestellt und arbeitet seitdem kontinuierlich mit Geflüchteten. Derzeit macht ein afrikanischer Flüchtling eine Ausbildung bei ihm. „Das war ein schwieriger Weg für ihn und für uns.“ In der Berufsschule konnte er erst mitkommen, nachdem er einen zweiten Deutschkurs gemacht hatte. Eine Berufsschulklasse auf Englisch würde es vielen Flüchtlingen erlauben, den Stoff schnell zu lernen. Allerdings fehle es an Berufsschullehrern, die genügend Englisch sprechen.

Herr Dr. Maute, Geschäftsführer bei der Joma-Polytec GmbH, betonte die z.T.  erheblichen Integrationsschwierigkeiten, insbesondere bedingt durch die hohen Qualitäts- und Leistungsanforderungen in Wirtschaft und Industrie: „Integration ist kein Wunschkonzert“. Jemand, der in seinem Land Häuser gebaut hat, könne nicht erwarten, hier auf die gleiche Weise ebenfalls Häuser zu bauen. Es gelten hier völlig andere Standards. Es dürfe nicht erwartet werden, dass alle ihre erlernten Berufe ausüben können.

Aus dem Publikum wurde nicht nur die berufliche Integration als erste Herausforderung gesehen, sondern häufig zunächst überhaupt die Orientierung in der Fremde, der Erwerb der Sprache und das Verstehen der gesellschaftlichen Regeln und Abläufe. Wenn dann, so eine Stimme der Zuhörer, jemand unkompliziert Zugewanderten eine Stelle gibt und es einfach mal versucht, sei das eine große Chance. Wichtig sei, die Betriebe dann mit den Herausforderungen nicht allein zu lassen.

Siehe auch: http://www.tagblatt.de/Nachrichten/Billigjobs-und-abgesenkte-Standards-will-keiner-327364.html

 

 


Dr. Winfried Kösters eröffnete mit seinem Impulsreferat den Abend und betonte darin die Bedeutung des demographischen Wandels und welche Folgen dies für die Sozialen Initiativen haben werde. Die Bedeutung von nachbarschaftlichen Netzwerken und quartierbezogene Gemeinwesenarbeit werde steigen. Die Frage der Vereinbarkeit von Familie und Beruf werde von der Frage der Vereinbarkeit von Pflege und Beruf abgelöst werden. Spannend werde es, wenn die Babyboomer, die geburtenstarken Jahrgänge (1955-1965), in den Ruhestand gehen werden. Wer macht dann die Arbeit? Wer wird sich um die größer werdende Zahl von pflegebedürftigen Menschen kümmern? Daher sei die Immigration von jungen Menschen nach Deutschland erstrebenswert. In diesem Zusammenhang kritisierte er eine unterdurchschnittliche Präsenz von Migranten in Selbsthilfegruppen, was in der späteren Diskussion nicht unwidersprochen blieb.

Das hochkarätig besetzte Podium schaute unter der Moderation von Barbara Herzog nicht nur zurück sondern wagte den Blick in die Zukunft. Jürgen Bein fragte in die Runde, ob es in Zukunft nur noch ältere Ehrenamtliche geben werde, da die jungen Menschen – wie von Herrn Kösters prognostiziert- doppelte Arbeit zu leisten hätten, und daher keine Zeit mehr für ein Ehrenamt hätten. Mit der Einführung des Bachelor-Studiengangs sei in den sozialen Initiativen deutlich zu merken gewesen, dass es zwar immer noch viele engagierte junge Menschen gebe. Diese könnten aber nicht mehr viel eigene Zeit einbringen und sich nur noch punktuell engagieren. Aber in der Sozialen Arbeit bräuchte es doch die Perspektive der jungen Menschen.

Vor 25 Jahren seien soziale Initiativen als Antwort auf offensichtliche Probleme entstanden. Damals gab es keine oder nur unzureichende Antworten auf drängende gesellschaftliche Fragen. „Man wollte Probleme lösen“, fasst Gabriele Steffen die damalige Stimmung zusammen. Damals musste die Gesellschaft, die Verwaltung und Politik noch von der Selbsthilfe überzeugt werden und es stand ein alljährlicher Kampf um Unterstützung und Zuschüsse an. Heut gebe es in Tübingen ein partnerschaftlicheres Verhältnis zwischen den Vereinen und der Verwaltung. Die Arbeit der sozialen Vereine werde mehr wertgeschätzt. Frau Zenner-Siegmann von elkiko ergänzt, dass sie als kleiner Verein aber vor neuen Herausforderungen stünden. Es gebe so viele verschiedene für sie zuständige Ansprechpartner in der Verwaltung mit dazugehörigen Arbeitskreisen, dass die Arbeit kaum noch zu leisten sei. Dem schloss sich die Forderung aus der Runde an, dass gute und kontinuierliche Soziale Arbeit auch immer hauptamtliche Strukturen brauche.

siehe auch:


Impressionen des 2. Café Pari

Hier sehen Sie ein paar kleine Impressionen des vergangenen Café Pari.

Wir bedanken uns herzlich bei Pfunzkerle e.V. für die Einladung und Timo Gögel für die Einblicke in seine spannende Arbeit in dem Projekt Herzklopfen—Beziehungen ohne Gewalt.

Zehn Personen aus sechs verschiedenen Mitgliedseinrichtungen nutzten die ungezwungene Atmosphäre zum gegenseitigen Kennenlernen, Austauschen und Vernetzen.

Es überrascht immer wieder aufs Neue, dass in solchen Austauschrunden viele bislang unentdeckte Gemeinsamkeiten, Überschneidungen und Querschnittsthemen auftauchen und zu Synergien anregen. Und dies trotz der Vielfalt und Unterschiedlichkeit der unter dem Dach des Paritätischen organisierten Vereine.

Wir danken den Aktiven vom Zirkus Zambaioni, die das nächste Café Pari ausrichten wollen. Dieses Café wird im Frühling 2017 in der besonderen Atmosphäre ihres Zirkuszeltes stattfinden. Und wir freuen uns, wenn dann die Runde noch ein wenig gewachsen sein wird.

 
 

„Die hohe Motivation der geflüchteten Jugendlichen nicht ausbremsen“

Neuntes Tübinger SoFa beschäftigte sich mit der Lebenssituation geflüchteter Jugendlicher in Deutschland

„Begleitete und unbegleitete minderjährige Flüchtlinge – Lebenslagen, Bedarfe, Erfahrungen und Perspektiven aus Sicht der Jugendlichen“ lautete das Thema des Neunten Sozialpolitischen Fachforums, welches der Kreisverband Tübingen am 29. September in den Räumen des Weltethos-Instituts veranstaltete. Der Referent Bernd Holthusen stellte Zwischenergebnisse aus der gleichnamigen Studie vor, die derzeit beim Deutschen Jugendinstitut in München durchgeführt wird.

Praxis und Wissenschaft zusammenbringen. Das ist ein Anliegen des Tübinger paritätischen SoFas. Die gut 100 Gäste - Fachkräfte, Politiker, Lehrer, Studenten und engagierte Bürger - im Weltethos-Institut wussten, wovon Bernd Holthusen berichtete. Es ging um Erwartungen und Enttäuschungen, Hoffnungen und Probleme, die die Zukunftsperspektiven vieler geflüchteter Kinder und Jugendlicher in Deutschland erschweren.

Für die noch laufende Studie wurden 100 Jugendliche an 20 Standorten in Deutschland befragt. Die Interviewten kamen aus 14 Herkunftsländern und waren zwischen sieben Tage und 15 Monaten im Land. Dolmetscher übersetzten aus elf Sprachen.

Begleitete minderjährige Flüchtlinge müssen verstärkt in den Focus der Hilfeangebote

Die Ergebnisse der Studie sind alles andere als hoffnungsweckend: Begleitete und unbegleitete minderjährige Flüchtlinge werden rechtlich ungleich behandelt. Sie leben in verschiedenen Unterbringungsformen. Dies hat unterschiedliche Auswirkungen auf ihren Alltag. Aber vor allem die Sorge der jungen Menschen, ob sie eine Zukunftsperspektive in Deutschland haben, spielt in deren Leben eine große Rolle. Gerade die Unsicherheit durch immer neue gesetzliche Regelungen und Restriktionen belastet die Jugendlichen.

In Deutschland leben aktuell rund 6500 unbegleitete und knapp 300000 begleitete minderjährige Flüchtlinge. Wobei die Begleitkonstellationen sehr verschieden sein können und für die Kinder und Jugendlichen alles andere als sicher sind. Für beide Gruppen gelte, dass die Familie für sie eine große Bedeutung hat – „auch die abwesende“, so Holthusen. Holthusen schilderte insbesondere die Massenunterkünfte ohne Privatsphäre und Rückzugsmöglichkeiten für die begleiteten Minderjährigen als nicht förderlich für das Aufwachsen. Hier seien insbesondere auch Schutzkonzepte für Mädchen gefragt.

Wichtiges Ergebnis der Studie und der anschließenden Diskussion mit Jama Maqsudi (AGDW Stuttgart), Landrat Joachim Walter (Tübingen), Daniel Lede-Abal (MdL) war, dass die jungen Flüchtlinge eine höchst heterogene Gruppe sind. Es müsse deshalb sehr genau geschaut werden, welche Unterstützung sie jeweils brauchen und zwar – so eine klare Forderung aus dem Plenum – über den 18. Geburtstag hinaus. Der Mythos „Selbstständigkeit“ wie er derzeit auch in der vorgesehenen SGB VIII-Reform bspw. in der Absenkung von Standards für betreute Wohnformen propagiert werde, müsse aufgelöst werden. Wichtig sei, dass die Unterstützung nicht abrupt ende, sondern langfristige Perspektiven mit den Jugendlichen entwickelt werden.

Für Lede-Abal (MdL) war insbesondere die Bleibeperspektive der Jugendlichen die entscheidende Frage. Das bekräftigte auch eine Diskutantin. Sie sah in der ausländerrechtlichen Situation, etwa der Abschiebung in sichere Herkunftsländer, eine große Belastung. Für die Jugendlichen ist die ständige Unsicherheit über ihre Zukunft ein großes Problem. Ihre Motivation und ihr Mut die eigene Zukunft in die Hand zu nehmen, werde dadurch blockiert. Der Wunsch der Jugendlichen nach einem „normalen Leben“ in Deutschland müsse als gesellschaftliche Chance aufgegriffen werden und von Politik und Kommunen entsprechende Unterstützung für die Jugendlichen bereit gestellt werden. Sei es in punkto Bildung, Ausbildung, Beruf, aber auch Wohnen und langfristige Integration.


Kinder auf Reisen

Die deutsche Fernsehlotterie ermöglicht jedes Jahr Hunderten von Kindern kostenlos eine Ferienwoche. Auch diese Jahr ist der PARITÄTISCHE Kreisverband Tübingen wieder Partner. 30 Plätze standen uns zur Verfügung, damit 8-12jährige Kinder Urlaub machen können, deren Familien sich sonst keinen Urlaub leisten können.

Auch dieses Jahr ging es in den Sommerferien wieder zum Zirkushof Circartive Pimparello in Gschwend.

 

Der CircArtive in der Fernsehlotterie-Wochenziehung ARD, 13.09.2015 um 19.59 Uhr


8. SoFa: KINDERARMUT-...DAS KÖNNEN WIR UNS NICHT LEISTEN

 Am Dienstag, den 12. Juli 2016 fand das 8. Tübinger Sozialpolitisches Forum (SoFa) zum Thema "Kinderarmut – ….das können wir uns nicht leisten! Ergebnisse und Perspektiven aus dem ersten Armuts- und Reichtumsbericht Baden-Württemberg" statt.

In den sommerheißen Räumen des d.a.i. lauschten gut 50 Personen dem Vortrag von Herrn Erich Stutzer, Leiter der FaFo FamilienForschung Baden-Württemberg beim Statistisches Landesamt.

Anschließend wurde in offener Runde angeregt diskutiert.


Mitgliederversammlung am 08.06., 19:00 Uhr

Am 08.06.2016 fand unsere diesjährige Mitgliederversammlung statt.

Mit Vertreterinnen aus neun verschiedenen Mitgliedseinrichtungen war die MV verhältnismäßig gut besucht.

Der Kreisvorstand berichtete von seinen Tätigkeiten, insbesondere von den Aufträgen, die aus der letztjährigen Denkwerkstatt dem Vorstand mit auf den Weg gegeben worden sind.

Anschließend stellte die Landesverbandvorsitzende Frau Wolfgramm sich und ihre Ideen den hiesigen Mitgliedern vor und stand Rede und Antwort. Dabei stellte sich heraus, dass ihre verbandlichen Ziele (und die Wege zu denselbigen) sich im Groben und Ganzen mit den Zielen und Wünschen unserer Mitglieder im Kreis Tübingen decken, welche auch schon auf der letztjährigen MV geäußert worden sind.

Der Vorstand dankt den Beteiligten für den konstruktiven Austausch und die wertschätzenden Rückmeldungen zu seiner Arbeit!


Café Pari

Das erste Café Pari war eine wirklich nette, kleine aber feine Veranstaltung: Prima Croissants, interessanter Input, guter Austausch.

Das nächste Café soll dann im Herbst an einem frühen Abendtermin stattfinden. Dann auch gerne mit ein paar mehr Gästen. Es lohnt sich...


Goldene Ehrennadel für Inge Knies

Tübingen.   Im Rahmen der Jahresauftaktveranstaltung des Vereins für Sozialpsychiatrie (VSP) für seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am 18.01.2016 in Tübingen bekam Inge Knies die Goldene Ehrennadel des PARITÄTISCHEN Baden-Württemberg überreicht. Dr. Hermann Frank, Leiter des Kernteams Bürgerschaftliches Engagement, Selbsthilfe und Gesundheit überreichte ihr im Auftrag des Vorstands des PARITÄTISCHEN das Ehrenabzeichen und die Urkunde und verwies in seiner Laudatio, dass Frau Knies sich langjährig im Verein für soziale Psychiatrie in herausragender Weise ehrenamtlich engagiert hat, davon über 10 Jahre als zweite Vorsitzende des Vereins und von ihr vor Ort wichtige Impulse zur Inklusion von Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen, so z.B. die Gründung des Tübinger Waschsalons als einer der ersten Integrationsbetriebe für psychisch kranke Menschen in Deutschland, ausgegangen sind.


Über den Arbeitsalltag hinausdenken! Die erste Denkwerkstatt.

Am 16. November 2015 trafen sich 20 aktive und aktivierende Menschen in den Räumen des neuesten Mitglieds des Kreisverbands Tübingen: dem Dachverband der kleinen,  freien KiTa-Träger.  Ziel der Veranstaltung war es die paritätische Vielfalt vor Ort besser kennenzulernen, gemeinsam kritisch zu hinterfragen und Impulse für die regionale Entwicklung zu setzen. 15 MO’s aus allen Bereichen waren vertreten. Intensive vier Stunden dachten und werkelten die Teilnehmer an zukünftigen todo’s. An vier Thementischen wurde mit der Methode des World Cafés diskutiert, was in Tübingen bereits geschieht, was gut genutzt wird, aber auch was fehlt und vor Ort weiterentwickelt werden soll.

 

 

Als dringlichste Aufgaben kristallisierten sich heraus:

  • Etablierung eines regelmäßig stattfindenden Kreiscafés zum Austausch, zur Vernetzung und  Im-Kontakt-bleiben.
  • Einladung zu einem Ad-hoc-Netzwerk-treffen „Flucht“ zwischen den MO’s, die doch mehr Schnittmengen und gemeinsame Interessen in diesem Themenkomplex fanden, als sie vermuteten.
  • Forderung eines Sitzes im Kreissozialausschuss als gemeinsamer Vorstoß zusammen mit der LIGA.
  • Besserer Informationsaustausch zwischen Kreisverband und Mitgliedsorganisationen bezüglich der sozialpolitischen Themen des Sozial- und Jugendhilfeausschusses.
  • Aufbau eines kreisinternen Wikis, um die gegenseitige Unterstützung der MO‘s untereinander zu erleichtern (Raumvermietung, Fortbildungen, Erste Hilfe Kurse, Materialverleih,…).
  • Vernetzung der Träger bzgl. gemeinsamer Strategien bei neuen Entgeltverhandlungen.

In einer Schlussrunde wurde einheitlich rückgemeldet, dass dies ein sehr intensives und gewinnbringendes Arbeitstreffen gewesen sei. Sabine Brommer sei für ihre angenehm unspektakuläre und präzise Moderation herzlich gedankt.

Weitere Ergebnisse und Informationen können sie erfragen unter:

kv-tue@remove-this.paritaet-bw.de

 

 


Info-Kasten World Café

In ‚unserem‘ World-Café saßen die Teilnehmer in verschiedenen Räumen verteilt an Tischen. Die Moderatorin führte in die Arbeitsweise ein und erläuterte den Ablauf. Im Verlauf wurden an jedem Thementisch jeweils eigene Themen in zwei aufeinander folgenden Gesprächsrunden von 30 bis 45 Minuten bearbeitet. Zwischen den Gesprächsrunden mischten sich die Gruppen neu. Nur je ein Vorstand blieb die ganze Zeit über an einem Tisch: Dieser resümierte kurz das vorhergehende Gespräch und brachte den Diskurs erneut in Gang. Somit konnte jede/r Denkwerkstattteilnehmer/in sich an 2 von 4 Themenbereichen beteiligen. Die zweite Gesprächsrunde hatte die Wahl das vorher von einer anderen Gruppe erarbeitete zu verwerfen oder weiterzuentwickeln. Das World-Café schloss mit einer Reflexionsphase ab.

„Der Barriere-Checker - Veranstaltungen barrierefrei planen“

Um dem Anspruch von Inklusion gerecht zu werden, gilt es für die Organisation von Veranstaltungen einiges zu bedenken – ganz gleich ob es sich um einen Elternabend, eine Tagung oder einen größeren Kongress handelt.

Um jeden bei der Umsetzung von Barrierefreiheit im Rahmen von Veranstaltungen zu unterstützen, hat der Paritätische Wohlfahrtsverband Baden-Württemberg seine Broschüre „Der Barriere-Checker Veranstaltungen barrierefrei planen“ neu aufgelegt.Die Handreichung soll einen Beitrag zur Umsetzung der UN Behindertenrechtskonvention leisten und steht im Zusammenhang mit der Inklusionskampagne des Landes Baden-Württemberg 2014/2015.

Kontakt

DER PARITÄTISCHE
Kreisverband Tübingen

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  • 72072 Tübingen
  • Telefon: 07071 3659479
  • Fax: 07071 7939811
  • Email: kv-tue@paritaet-bw.de